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27.3.2017 - Berit Böhme

Licht für die Kanzlerin

Luft- und Raumfahrt
AES Bremen entwickelt Elektrik- und Elektroniklösungen für die Luftfahrt

Die großen Flugzeugbauer reißen sich um ihre LED- und Stromversorgungssysteme und selbst die Bundeskanzlerin ist auf ihren Staatsreisen von Technik der Bremer Firma „AES – Aircraft Elektro/Elektronik System GmbH“ umgeben. Im September feiert das Unternehmen seinen 20. Geburtstag. Zeit für ein Gespräch mit dem AES-Geschäftsführer Vahit Ezer-Hagemann.

Kabinenmodell Nachtmodus
Kabinenmodell Nachtmodus © aes-aero.com

Herr Ezer-Hagemann, hat sich der Fokus der Firma seit ihrer Gründung geändert?

Wir sind damals mit Dienstleistung und Produktentwicklung, Elektrik- und Elektroniklösungen für die Luftfahrt gestartet. Diese Symbiose passt immer noch sehr gut. Das ist nach wie vor unsere Kernkompetenz. Wir denken nicht nur im Großen, sondern in der Spezialisierung. Als mittelständisches Unternehmen entwickeln wir Technologien und Produkte im Nischenbereich.

Viele Unternehmen reden vom Fachkräftemangel. Bekommt das auch AES zu spüren? 

Wir beschäftigen vor allem Ingenieure, Elektrotechniker, Maschinenbauer, Informatiker, Kaufleute und technische Systemplaner. Während sich die gezielte Suche nach Spezialisten mit Branchenkenntnissen sehr schwierig gestalten kann, hatten wir dank der Luft- und Raumfahrtschwerpunkte an der Universität und der Hochschule Bremen bisher keine großen Probleme, Nachwuchs zu finden. Schon die Studenten werden gezielt von uns angesprochen. Wir sind zudem auf Messen und Jobbörsen präsent und bilden eigene Nachwuchskräfte als Bürokaufleute, technische Systemplaner, Lageristen und Informatiker aus.

Mitarbeiter der Entwicklung
Mitarbeiter der Entwicklung © aes-aero.com

Was sollten Bewerber auf jeden Fall mitbringen?

Drei Punkte: 1. gute Deutschkenntnisse, 2. eine gute Mathematik-Basis, 3. gutes Englisch. Englisch ist die Luftfahrtsprache.

2005 ist AES von Habenhausen in die Airportstadt gezogen, 2011 wurde das Stammhaus erweitert. Was schätzen Sie am Wirtschaftsstandort Bremen? Und an der Stadt Bremen „an sich“?

Wir haben nie am Standort Bremen gezweifelt. Bei unserer Unternehmenserweiterung sind wir sogar stark durch die WFB unterstützt worden.

Bremen ist von der Größe her ideal für uns. Eine mittelgroße Stadt, und wir sitzen ganz in der Nähe des Flughafens. Auch von der kulturellen und geschichtlichen Seite ist Bremen bekannt. Ich war überrascht, wie viele internationale Kunden die Bremer Stadtmusikanten kennen.

AES Haupthaus in Bremen
AES Haupthaus in Bremen © aes-aero.com

Dennoch haben Sie 2010 die Hamburger Schütt Elektronik GmbH übernommen. Zwischen Hamburg und Bremen herrscht ja traditionell eine gewisse Rivalität, nicht nur im Fußball.

Wir wünschen uns manchmal mehr Miteinander zwischen dem Luftfahrtcluster Hamburg und dem Luft- und Raumfahrtstandort Bremen. Wir arbeiten mit den Institutionen beider Bundesländer zusammen.

Sie produzieren ausschließlich in Deutschland. Was sind die Vorteile und soll das auch in Zukunft so bleiben?

Auslagerung ist im bestehenden Portfolio nicht geplant, denn wir produzieren im Nischenbereich, mit überschaubaren Stückzahlen. Vorteile sind die Qualität und die Netzwerke. Wir können schnell auf unerwartete Ereignisse reagieren. Außerdem haben viele Luftfahrt-Firmen schon mäßige Erfahrungen mit ‚Low Cost‘ gemacht. Bei neuen, großen Akquiseprojekten der AES als Systemlieferant oder Flugzeugausstatter könnte es aber sein, dass die Kunden erwarten, dass ihr Land Teil der Wertschöpfungskette ist, es wären Geschäftserweiterungen und keine Geschäftsverlagerungen.

Neben Flugzeugverkabelung und Kommunikation produziert AES „Work Lights“. Wie fing das an und warum sind Ihre LED-Licht-Konzepte so begehrt?

Wir haben die Work Lights im Jahr 2000 als Kabinenbeleuchtung für die Küchen der Concorde entwickelt. Dafür haben wir mit einem großen Flugzeugküchenhersteller zusammengearbeitet. Farbige LEDs gab es bereits, als Sign- und Indikationsleuchten. Als eines der ersten Unternehmen überhaupt haben wir weiße LED-Leuchten für die Beleuchtung in der Flugzeugkabine vorgestellt.

Produktionsmitarbeiterin mit flexiblem Lichtschlauch
Produktionsmitarbeiterin mit flexiblem Lichtschlauch © aes-aero.com

Das Prestige-Projekt Concorde endete ja dann abrupt mit dem Flugzeugunglück im Juli 2000.

Aber unsere Produkte waren serienreif und andere Betreiber hatten großes Interesse. Das war die Geburtsstunde für unsere weißen LED-Leuchten. Mittlerweile haben wir eine breite Typ-Palette, bis hin zu Mood-Lights. Das sind Kabinenbeleuchtungen, die angenehme Emotionen bei den Fluggästen auslösen. Und auch die Airlines haben ihre Identifikation gefunden, mit bestimmten Farbszenarien. Gesteuert wird das Licht durch von uns entwickelte Prozessoren und Sensoren.

Sie haben auch ein ganz besonderes Flugzeug ausgestattet…

Ja, das Dienstflugzeug der Bundeskanzlerin. Frau Merkel fliegt mit unserem Licht-, Kommunikations- und Steuerungssystem.

AES ist an Forschungsprojekten beteiligt. Können Sie für den Laien erläutern, worum es bei „High-PFC“ und „ALU Harness“ geht?

Alu Harness for Satellite (AlSa) wird unter anderem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Wir erforschen hier seit 2016 den Einsatz von Alukabeln bei Satelliten, statt Kupfer. Denn das Gewicht ist ein elementarer Part in der Luft- und Raumfahrt. Dabei geht es um das Verarbeitungsverfahren, die Lötung, die Sprödigkeit. Und um die Frage, wie sich das Material in der Atmosphäre verhält. Ziel ist es, zirka 50 Prozent des Gewichts einzusparen. Die High-PFC-Forschung wird von der Europäischen Union und der WFB gefördert. Wir wollen Schaltgeräte effizienter machen, ihren Wirkungsgrad erhöhen. Das wiederum bringt Energieersparnis.

Gerade im Bereich Stromversorgungsgeräte für die Luftfahrt sind wir eines der fünf großen Unternehmen.


Soziales Engagement liegt AES am Herzen. Sie unterstützen unter anderem die Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe, Refugio, PLAN und den WWF. Werden die Projekte gemeinsam mit der Belegschaft ausgesucht?

Die Projekte werden von einem Belegschaftsgremium vorgeschlagen, die Geschäftsleitung entscheidet. Wir sind sehr stark daran interessiert, sowohl regional als auch international langfristig und nachhaltig zu helfen.

Herr Ezer-Hagemann, vielen Dank für das Gespräch!


Weitere Informationen zum Luft- und Raumfahrtsstandort Bremen finden Sie hier auf unserer Seite.

Ihr Ansprechpartner zum Thema Raumfahrt ist Andreas Eickhoff, Clustermanager Luftfahrt, Tel. 0421 9600 343, andreas.eickhoff@wfb-bremen.de

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