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4.5.2018 - Jann Raveling

Die Welt im Blick – wie Mercedes-Benz in Bremen die weltweite C-Klasse-Produktion steuert

Automotive
Hinter den Kulissen des Leadwerks Mercedes-Benz C-Klasse in Bremen-Sebaldsbrück

Das Mercedes-Benz Werk in Sebaldsbrück: Autoproduktion auf 1,5 Millionen Quadratmetern
Das Mercedes-Benz Werk in Sebaldsbrück: Autoproduktion auf 1,5 Millionen Quadratmetern © Daimler

An vier Standorten produziert Mercedes-Benz derzeit sein erfolgreichstes Modell, die C-Klasse: in Bremen, im US-amerikanischen Tuscaloosa, im südafrikanischen East London und in Peking. Vier Standorte auf vier Kontinenten, zehntausende Angestellte, unzählige Modellvarianten – das ist die Champions League der Logistik.

Und eine, die ganz vorn mitspielt, ist Andrea Schreiber. Die Leiterin Anlauflogistik bei Mercedes-Benz in Bremen sorgt dafür, dass bei Modellwechseln oder Änderungen am aktuellen Modell alles glatt läuft. Nicht nur in der Hansestadt, sondern in allen Partnerwerken. „Wir stellen sicher, dass jedes Teil zur richtigen Zeit, in der richtigen Qualität, am richtigen Ort ist, wenn ein Modellwechsel oder eine Änderung ansteht. Wir koordinieren die Zulieferer weltweit. Dafür brauchen wir enormes Fingerspitzengefühl“, erklärt die gebürtige Stuttgarterin, die bereits seit 30 Jahren in Bremen lebt.

Internationale Einsatzplanung bis ins kleinste Detail

Als Leadwerk übernimmt die Bremer C-Klasse-Produktion verschiedene Aufgaben innerhalb der Modelllinie. Dazu gehören Kapazitäts- und Produktionstestplanung, die internationale Einsatzsteuerung und die Anlaufteilekoordination. Das bedeutet: Welche Modellvariante wird wo in welcher Stückzahl gebaut? Wann werden Änderungen in der Produktion übernommen? Wie bekomme ich alle Teile rechtzeitig an den richtigen Ort? Wann können Teile von den Zulieferern an welchem Standort eintreffen?

Von Null auf Hundert – wie eine neue Serie beginnt

Das Bremer Werk ist immer das erste, wenn eine C-Klasse-Produktion anläuft – zunächst werden die Fahrzeuge in der sogenannten Nullserie in Sindelfingen gebaut. Die dort gebauten Fahrzeuge dienen dazu, die letzten Kinderkrankheiten vor der Serienproduktion auszumerzen und Fertigungsfehler zu finden. Anschließend laufen Produktionstests im Leadwerk Bremen. So lernen die Auslandswerke aus den in Bremen gemachten Erfahrungen. Teilweise werden im Leadwerk Bremen die Fahrzeuge schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt im Produktentstehungsprozess in die Serienfertigung integriert – es gibt keine extra Bänder und Fabrikhallen. „Da möchte man am liebsten direkt daneben stehen und jeden Handgriff überwachen“, gibt Schreiber lachend zu.

Andrea Schreiber, Leiterin Anlauflogistik bei Mercedes-Benz in Bremen
Andrea Schreiber, Leiterin Anlauflogistik bei Mercedes-Benz in Bremen © Daimler

Zudem werden in Bremen die Mannschaften anderer Werke für die neue Modellreihe geschult. Für vier bis sechs Wochen lernen Arbeiterinnen und Arbeiter aus den USA, Südafrika oder China die wichtigsten Handgriffe, um sie dann vor Ort an ihre Kollegen weiterzugeben. Startet in Bremen dann endlich die Produktion der Serie, folgen die anderen Werke in kurzem Abstand. Für die Logistikexpertinnen und -experten im Bereich „Leadwerk C-Klasse“ stehen während der parallelen Hochlaufphasen die arbeitsreichsten Monate an.

In enger Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsbereich

Denn trotz hoher Modularisierung im Autobau bringt jede Modellgeneration neue Fertigungsmethoden mit sich – und neue Logistikabläufe. Die Abteilung Anlauflogistik ist von Anfang an dabei. 18 Monate vor Serienproduktion beginnt dann die heiße Phase, ein Jahr vorher werden die ersten Fahrzeuge gebaut.

Feuerwehr spielen – weltweit

Aber nicht nur bei Modellwechseln ist die Leadwerkrolle Bremens gefragt. Auch im Alltag haben Schreiber und ihr 60-köpfiges Team viel zu tun. Denn im Laufe einer Autogeneration wird jedes Teil im Durchschnitt viermal verändert. Dabei können auch die Produktionsabläufe wechseln. Schreiber nennt das „Feuerwehrfunktion“: „Wir sind ständig im Austausch mit den Lieferanten und den Werken. Diese täglichen Herausforderungen machen den Job so spannend. Geht nicht gibt es bei uns nicht. Irgendwie schaffen wir es immer, rechtzeitig eine Lösung zu finden, ob hier in Bremen oder in den Auslandswerken“, freut sich die Abteilungsleiterin.

In die Leadwerksfunktion hineingewachsen

Mit dem Start der aktuellen C-Klasse Baureihe Anfang 2013 wurde die Leadwerksfunktion erstmalig eingeführt. Von Anfang an dabei, hat Schreiber in den vergangenen Jahren viel dazugelernt. „Anfangs wussten wir nicht, wie detailliert wir in die Steuerung der Logistikprozesse für die Auslandswerke einsteigen sollten, schließlich fertigen die anderen Standorte ja seit vielen Jahren erfolgreich Mercedes-Benz-Modelle. Jetzt haben wir uns gut eingespielt. Heute lernen wir alle voneinander, wir teilen Erfahrungen, bündeln unser Wissen und werden so immer besser. Gemeinsamer Fortschritt treibt uns an“, erläutert die Ingenieurin. Statt einer reinen Führungsfunktion sieht sie ein Leadwerk in der Rolle eines Mediators und Vermittlers von Wissen.

Warum es manchmal effizienter ist, nicht so Deutsch zu sein

Der Anfang war dabei alles andere als einfach: „Zu Beginn haben wir unsere Partnerwerke besucht, haben aber schnell bemerkt, dass wir mit unserer direkten, sachlichen Art nicht so schnell vorankommen“, gibt Schreiber schmunzelnd zu. Andere Länder, andere Kulturen – das gilt insbesondere für die Arbeitswelt. Bei einem Werksbesuch in China stand zunächst eine Woche Kontaktpflege an. Erst, nachdem sich alle auf menschlicher Ebene näherkamen, war ein Gespräch über die Arbeit zielführend möglich.

Rund um den Globus: Die C-Klasse Produktion der aktuellen Modellreihe
Rund um den Globus: Die C-Klasse Produktion der aktuellen Modellreihe © Daimler

Heute ist das gegenseitige Kennenlernen, das Eingehen auf fremde Kulturen, ein grundlegender Bestandteil ihrer Arbeit. „Wenn wir nur auf formaler Ebene kommunizieren, erreichen wir die Menschen nicht. Vertrauen wir uns gegenseitig, ist ein unkompliziertes, schnelles Arbeiten möglich. Sich gegenseitig kennenzulernen wirkt sich direkt auf die Effizienz aus. Erst, wenn ich einen Gesprächspartner in einer Telefonkonferenz an seiner Stimme erkennen kann, weiß ich, dass ich mit ihm effektiv arbeiten kann. Kulturelle Arbeit und gegenseitige Wertschätzung zur Schaffung einer Vertrauensbasis ist die halbe Miete“, ist Schreiber überzeugt.

Die Autoproduktion, bei der die Sonne niemals untergeht

In ihrer Abteilung ist Englisch selbstverständlich, immer wieder reisen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Partnerwerke, um dort zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln und umgekehrt. Regelmäßig tauschen sich alle Werke in Telefonkonferenzen miteinander aus. Dem globalen Netzwerk geschuldet jedoch zu zwei verschiedenen Zeiten – einmal frühmorgens mit China und spätabends mit USA. Schreiber selbst ist eine Woche pro Jahr in jedem Werk. Kontaktpflege nennt sie das.

In der Welt unterwegs – in Bremen zuhause

Die Schwäbin ist mittlerweile überzeugte Bremerin: „Mich begeistert das kulturelle Angebot, das Aufeinandertreffen von Lebenswelten zwischen Schnoor und Viertel und die hohe Lebensqualität. Ich bin gerne hier.“ Sie genießt die Flexibilität des Standorts und ihres Teams, in das sie regelmäßig junge Fachkräfte holt, um sie auszubilden. Nur eine alte Angewohnheit, die kann sie nicht ablegen: das Schwäbeln. „Ein wenig muss ich ja das Schwäbische hier im Norden noch aufrecht erhalten“, verrät sie mit einem Augenzwinkern, bevor es in die nächste Telefonkonferenz geht – USA ruft an.


Weitere Informationen zum Thema Automotive und Logistik gibt es bei Kai Stührenberg, Tel.: 0421 361-32173, kai.stuehrenberg@wah.bremen.de.

Ihre Ansprechpartnerin für den Gewerbepark Hansalinie ist Jutta Zernikow, Tel.: 0421 9600 249, jutta.zernikow@wfb-bremen.de.

Welche Mercedes Fahrzeuge in Bremen produziert werden, finden Sie in unserer Übersicht “10 Mercedes-Benz Automodelle aus dem Werk Bremen”


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