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8.8.2017 - Jann Raveling

3D-Druck selbst ausprobieren: Im FabLab Bremen kann jeder Industrie 4.0-Technologien kennenlernen

Digitalisierung / Industrie 4.0
Hands on bei 3D-Druck, Lasercutter und Mikrocontroller: Auf Tuchfühlung mit der Digitalisierung

An zwei Ultimaker 3D-Druckern können Kreative ihre Werke fertigen
An zwei Ultimaker 3D-Druckern können Kreative ihre Werke fertigen © WFB/Raveling

Im FabLab Bremen heißt es: Werkstatt trifft Computerlabor. Werkzeugkisten, Metallschienen, Schrauben und Nägel sowie schwere Maschinen auf der einen Seite, Laptops, 3D-Drucker, Platinen und LEDs auf der anderen Seite. Ein kreativer Ort für Entdeckerinnen und Entdecker, für „Maker“ – die Tüftler der digitalen Zeit.

So wie Antje Moebus, eine der Mitgründerinnen des FabLab Bremen und eine der treibenden Kräfte hinter dem Projekt. „Mich begeistern die vielen Möglichkeiten in unseren Räumen. Persönlich finde ich das Programmieren mit dem Calliope-Board zurzeit sehr spannend“, erzählt die Soziologin, die an der Universität Bremen im Bereich Digitale Medien in der Bildung arbeitet. Das Calliope-Board ist ein Einplatinen-Computer, der über eine schnell erlernbare Softwareoberfläche gesteuert wird. Der ideale Einstieg ins Programmieren, Moebus führt deshalb damit etwa Workshops mit Grundschülerinnen und Grundschülern durch.

Antje Moebus mit einem filigran gedruckten 3D-Hasen
Antje Moebus mit einem filigran gedruckten 3D-Hasen © WFB/Ravelng

FabLabs machen aus Konsumenten Produzenten

Jeden Montag begrüßt Moebus bei den „OpenLabDays“ alle Gäste, die ihren Weg in den ersten Stock des Alten Postamts in Bremen finden. Der OpenLabDay ist wie ein Tag der offenen Tür – jeder kann kommen, zuschauen, ausprobieren und lernen. Er steht damit auch exemplarisch für die gesamte FabLab-Idee: „FabLab ist die Abkürzung für Fabrication Laboratory. Hier kann jeder zum Produzenten werden dank der neuen, digitalen Technologien. Wir helfen dabei, Ideen zu spinnen, zu entwickeln, zu designen und in die Realität umzusetzen“, so Moebus. Das Konzept der Minifabriken stammt aus den USA. Der Bremer Verein wurde 2013 gegründet, 2016 zog er in die Räume nahe dem Hauptbahnhof, nachdem er drei Jahre an der Universität Bremen beheimatet war.

Der Fantasie freien Lauf lassen

Moebus und die Community aus mittlerweile knapp 60 begeisterten Tüftlerinnen und Tüftlern haben ihr Labor gut ausgestattet: In dem großen, hell erleuchteten Räumlichkeiten finden sich 3D-Drucker, Lasercutter, Lötplätze, eine CNC-Fräse, Vinylcutter und eine Nähmaschine für leitfähiges Garn. Zurzeit werden hier vier weitere 3D-Drucker zusammengebaut, die von einem Bremer Ingenieur entworfen wurden – Digitalisierung made in Bremen. 3D-Drucker sind eine Schlüsseltechnologie für die Industrie 4.0, da sie individuelle Fertigung in Losgröße 1 erlauben. Jedes Teil ist anders, ein Unikat. „Diese Technologien verändern unsere Wirtschaft und damit auch unser Leben. Hier im FabLab kann jeder sie ausprobieren, ohne Berührungsängste. Wir wollen die Begeisterung für Technik wecken!“, erläutert Moebus.

Viel Platz auf zwei Ebenen: das FabLab Bremen
Viel Platz auf zwei Ebenen: das FabLab Bremen © WFB/Raveling

Senioren und Naseweise: Ein Ort für alle Altersgruppen

Und so gibt es auch kaum eine Alters- oder Bevölkerungsschicht, die noch nicht im FabLab war. Regelmäßig sind Schülergruppen vor Ort, bereits im Grundschüleralter wird gedruckt und programmiert. Ein Beispiel: Zum Girls Day 2017 entwarfen 22 Schülerinnen am Computer Möbel für ein Miniatur-Modellhaus und druckten sie gleich vor Ort aus. Masterstudierende fertigen hier Teile für ihre Abschlussarbeiten, Architekten entwerfen Modelle, Handwerker und Ingenieurinnen informieren sich über die neue Technik, Start-ups tüfteln an Prototypen für ihre Ideen. „Diese interdisziplinäre Mischung ist die Stärke eines FabLabs. Die Mitglieder tauschen ihr Wissen untereinander aus, der Mercedes-Ingenieur hilft der Design-Studentin und lernt dabei gleichzeitig etwas über Gestaltung. So setzen wir die Bildung für die Digitalisierung ganz praktisch durch“, erklärt Bernard Robben, Mitbegründer des Vereins. Wie auch Antje Moebus, ist der wissenschaftlicher Mitarbeiter Teil der Arbeitsgruppe 'Digitale Medien in der Bildung' an der Universität Bremen – das FabLab ist in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe entstanden.

Stadtansicht im Lasercut
Stadtansicht im Lasercut © WFB/Raveling

Das Lab lebt vom freiwilligen Engagement

Sowohl Moebus als auch Robben arbeiten ehrenamtlich für das FabLab, wie alle Mitgliederinnen und Mitglieder, die Workshops organisieren oder beim OpenLabDay vor Ort sind. Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Zuschüssen und Auftragsarbeiten. Der Erwerb der Erstausstattung förderte unter anderem die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH – als ein niederschwelliges Angebot, auch kleinen und mittleren Unternehmen Zugang zu neuen Technologien zu ermöglichen. Das FabLab kooperiert weiterhin mit Initiativen wie dem Inkubator kraftwerk city accelerator, der ein Stockwerk über dem Fabrik-Labor seine Tore aufgeschlagen hat und junge Start-ups in Bremen unterstützt. Damit ist das FabLab gut vernetzt in Bremen. „Wir vermitteln im Spannungsfeld zwischen Kreativwirtschaft, Industrie, Bildung und Wissenschaft. Hier schaffen wir den Transfer zwischen allen Akteuren – spielerisch, mit viel Neugier und mit Herzblut bei der Sache“, freut sich Robben. Für die Zukunft haben er und das Team des FabLabs Bremen sich vorgenommen, das Angebot auszuweiten, mehr Workshops zu organisieren und längere Präsenzzeiten anzubieten. Damit jeder ganz einfach bei der Digitalisierung mitmachen kann.


Das FabLab Bremen lädt jeden Montag von 18.00 bis 21.00 Uhr zum OpenLabDay. Weitere Öffnungszeiten auf Anfrage unter: info@fablab-bremen.org oder 0421/69679370

http://fablab-bremen.org/


In Bremen beschäftigen sich noch viele weitere Unternehmen und Institute mit dem 3D-Druck. Einen Überblick gibt unser Artikel "Wie 3D-Druck aus Bremen unsere Produktionstechnologie revolutioniert."


Informationen zu 3D-Druck und digitalem Arbeiten gibt es bei Kai Stührenberg, Telefon 0421 9600 325, kai.stuehrenberg@wfb-bremen.de


Welche Services die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH bei der Digitalisierung Ihres Unternehmens bietet, finden Sie auf der Übersichtsseite Digitalisierung.

Start-ups
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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Maritime Wirtschaft und Logistik
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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Start-ups
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Eine Echse, die sich zur Verteidigung die Finger bricht. Pflanzen, die frieren – und als Reaktion die interne Heizung auf bis zu 50 Grad Celsius stellen: Das sind Phänomene, die Markus Hollermann und Felix Förster begeistern. Als „die Bioniker" entwickeln die Bremer von der Natur inspirierte Lösungen.

Luft- und Raumfahrt
13.02.2017
Bremen hebt ab: Warum Bremen ein ausgezeichneter Luft- und Raumfahrt-Standort ist

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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Windenergie
31.01.2017
Wartungskosten in der Offshore-Windkraft senken mit preInO

Die Instandhaltung macht bis zu 25 Prozent der Gesamtkosten eines Offshore-Windparks aus. Das Forschungsprojekt preInO möchte diese Kosten nun reduzieren mittels Methoden künstlicher Intelligenz und automatischer Selbstorganisation. Wie Forscher aus Bremen die Offshore-Windenergie günstiger machen

Digitalisierung / Industrie 4.0
24.01.2017
HoloLens in der Industrie: Augmented Reality in der Logistik

Die Zukunft der Logistik beginnt in Bremen: PTS Logistics hat den weltweit ersten Test mit der Microsoft HoloLens in der Projektlogistik durchgeführt. Mit der Augmented Reality-Datenbrille möchte das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und den Durchblick in der Digitalisierung behalten.

Wissenschaft
23.01.2017
Wissenschaft persönlich: Nadine Rehfeld vom Fraunhofer IFAM

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Nadine Rehfeld vom Fraunhofer IFAM in Bremen vor.

Digitalisierung / Industrie 4.0
18.01.2017
Digital Leadership: Führung in der Digitalisierung

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Maritime Wirtschaft und Logistik
11.01.2017
Segeln auf der Bio-Welle

Vor einem Jahr hat der Prototyp einer Bio-Segeljacht bundesweit große Aufmerksamkeit erregt. Der Kleinkreuzer made in Bremen besteht hauptsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen. Inzwischen hat er einen Käufer gefunden.

Digitalisierung / Industrie 4.0
10.01.2017
Wie 3D-Druck aus Bremen die Produktionstechnologie revolutioniert

Ob Lebensmittel, technische Bauteile oder Zahnprothesen – durch die 3D-Druck-Technik können die verschiedensten Dinge erstellt werden. Das Land Bremen gilt als Hochburg für 3D-Druck – sowohl in der Produktion als auch in der Forschung. Und das schon seit 30 Jahren.

Windenergie
10.01.2017
Förderprojekt in der Windenergie: Neues Flügel-Konzept reduziert Lasten

Dank neuem Rotorblattdesign zu leichteren und kostengünstigeren Windkraftanlagen: Wie ein Bremer Forschungsprojekt mithilfe der WFB und Förderung aus dem Programm für anwendungsnahe Umwelttechniken die Windenergiebranche revolutionieren will.

Digitalisierung / Industrie 4.0
14.12.2016
Berufsausbildung 4.0: Der Ausbildungsplatz in der digitalen Zukunft

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Maritime Wirtschaft und Logistik
07.12.2016
Digitalisierung in der Logistik: Die Revolution hat gerade erst begonnen

Computer und IT werden in Unternehmen der Logistik seit Jahrzehnten eingesetzt. Warum sprechen wir erst jetzt von den radikalen Veränderungen, die durch die Digitalisierung entstehen? Günther Hörbst, Geschäftsführer der Via Bremen Foundation, erklärt in seinem Gastbeitrag, warum die Digitalisierung uns jetzt lawinenartig erfasst.

Digitalisierung / Industrie 4.0
06.12.2016
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Digitalisierung / Industrie 4.0
02.12.2016
Agent of Change: Andrea Kuhfuß weiß, wie Unternehmen die Digitale Transformation gelingt

Als Innovationsmanagerin und Projektleiterin des DIGILAB Brennerei 4.0 unterstützt WFB Mitarbeiterin Andrea Kuhfuß Unternehmen dabei, Digitalisierungsprozesse zu initiieren. Dabei greift sie auf ihr Know-how aus dem Programm "Leading Digital Transformation and Innovation" des renommierten Hasso-Plattner-Instituts zurück, wie sie im Interview mit Antje Hinz erzählt

Digitalisierung / Industrie 4.0
23.11.2016
IT-Ansiedlung Bremen – warum es sich lohnt, in die Hansestadt zu kommen

Wir haben Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen gefragt, was Bremen als Digitalstandort attraktiv macht. Fünf Bremer erzählen, warum kurze Wege und ein hohes Fachkräfteangebot so wertvoll sind.

Start-ups
11.11.2016
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Digitalisierung / Industrie 4.0
09.11.2016
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Digitalisierung / Industrie 4.0
25.10.2016
Duale Studienprogramme Informatik – in Bremen studieren, weiterbilden und gleichzeitig Geld verdienen

Ein duales Studium Informatik öffnet jungen Frauen und Männern den Weg in die IT-Industrie. Es kombiniert erstklassige Ausbildung mit Praxiserfahrung im Unternehmen. Über das duale Studienprogramm von bremen digitalmedia, der Hochschule und Universität Bremen berichtet der diesjährige Absolvent Oliver Pohling.

Digitalisierung / Industrie 4.0
11.10.2016
Ab in die Cloud – warum Unternehmen um Cloud-Dienste nicht mehr herum kommen

Die Cloud ist der Container des digitalen Zeitalters: Hier werden Daten abgeladen und gelangen von hier zu allen Anwendern. Aber viele Unternehmen scheuen sich noch davor, eigene Cloud-Projekte umzusetzen – haben etwa Bedenken vor Datenverlust. Wir klären die häufigsten Fragen zur Cloud.

Digitalisierung/Industrie 4.0
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Maritime Wirtschaft und Logistik
14.09.2016
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Digitalisierung / Industrie 4.0
13.09.2016
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Viele Unternehmen verzichten auf die Nutzung von Cloud-Diensten, weil sie Bedenken bei Datenschutz und –sicherheit haben. Diese sind in den meisten Fällen jedoch ungerechtfertigt, wie der Bremer Datenschutzexperte Haye Hösel im Interview versichert.

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Mit einem kompakten Kamerasystem machen die Bremer Unternehmen REETEC und Gullyver die Inspektion von Offshore und Onshore-Windenergieanlagen effizienter. Kai Jäger und Sebastian Anders erklären, wie das funktioniert.

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Bewerbende und Unternehmen treffen sich heute online. Um im Wettbewerb um Fachkräfte aufzufallen, müssen sich Unternehmen einiges einfallen lassen. Und ihr eigenes Profil schärfen – so Personalexperte Robindro Ullah im Interview.

Digitalisierung / Industrie 4.0
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Unternehmen schützen ihre Daten und IT-Systeme selten ausreichend vor Cyberattacken. Viele Manager wiegen sich in falscher Sicherheit. Es fehlt häufig eine gute Strategie. Mit diesen 12 Tipps sagen wir Ihnen, wie Sie Ihre IT- und Automatisierungstechnik sichern!

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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Erfolgreiche Projekte in der Digitalisierung umsetzen – viele Unternehmen stellt das vor eine Herausforderung. Neben Beispielen, die als Orientierung dienen, hilft eine Anleitung, den Weg zu Industrie 4.0 zu gehen. Mit unserem „Leitfaden Industrie 4.0“ können Sie sofort loslegen.