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8.6.2017 - Anja Markmann

Großbritanniens EU-Austritt und die Auswirkung auf Zölle

Internationales
So wirkt sich der Brexit für Unternehmen auf den Im- und Export aus

Wie wirkt sich der Brexit auf den Warenaustausch zwischen Großbritannien und der EU aus? Was sich ändert, wenn ab April 2019 Produkte zwischen Bremen und Großbritannien verschickt werden, weiß Gastautorin Anja Markmann, verantwortlich für Zoll- und Außenwirtschaftsrecht bei der IHK Bremen. Folgen Sie dem Versand Bremer Schokolade und britischer Würzpaste und finden Sie heraus, wie sich Zollrecht bei dem Szenario Großbritannien als Drittstaat ändert.

Die aktuelle Lage: Großbritannien ist Mitglied der EU bis März 2019


Frei von Zöllen und Einfuhrbeschränkungen: Innerhalb der EU beziehungsweise der Zollunion ist der grenzüberschreitende Warenverkehr grundsätzlich frei. Für Unternehmer mit Umsatzsteuer-Identifikationsnummer entfällt die grenzüberschreitende Abrechnung der Erwerbssteuer. Der Wechselkurs zwischen dem Euro und dem britischen Pfund ist seit 1999 frei schwankend. Die Unternehmen beider Länder können mit Verkaufspreisen ohne Zollsatz für den Ein- bzw. Verkauf planen. Allerdings bleibt das Risiko des schwankenden Wechselkurses bei der Preisplanung.

Folgen Sie Bremer Schokolade und britische Würzpaste und finden Sie heraus, wie sich Zollrecht bei dem Szenario Großbritannien als Drittstaat ändert:


 

Sketchnote: Schild Import-Export
Der Brexit bringt einen Mehraufwand für den Warenverkehr zwischen Großbritannien und der EU mit sich © WFB/Burghart

Bremer Schokolade geht hinaus in die Welt

Noch ist es einfach: Bei einem Bremer Schokoladenhersteller geht ein Auftrag über eine Warenbestellung nach London ein. Für den Export nach Großbritannien bedarf es keiner Ausfuhranmeldung, allerdings müssen die britischen Kennzeichnungsvorschriften für dieses Lebensmittel eingehalten werden. Der Bremer Produzent stellt eine Handelsrechnung ohne Ausweisung der britischen Erwerbssteuer in Höhe der Mehrwertsteuer im Käuferland aus. Dies gilt, insofern beide Unternehmen eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer besitzen. Der positive Effekt: Das Bremer Unternehmen muss keine Erwerbssteuer in Großbritannien abführen. Ohne Grenzkontrollen und Wartezeiten gelangt die Schokolade nach London. Das britische Unternehmen bestätigt mit der Gelangensbestätigung, die Ware erhalten zu haben.

Aus London wird Marmite nach Bremen eingeführt

Von Großbritannien nach Deutschland ist es ähnlich. Ein bremisches Unternehmen bestellt beim Londoner Marmite-Vertrieb die beliebte vegetarische Würzpaste. Der britische Vertrieb stellt eine Handelsrechnung ohne Mehrwertsteuer aus und gibt seine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer sowie die des bremischen Empfängers an. Der Londoner schickt mit einem Spediteur die Marmite-Gläser nach Bremen. Diese müssen die deutschen Kennzeichnungsvorschriften für dieses Lebensmittel einhalten. Der Warentransport erfolgt ohne Verzögerungen an der Grenze. Der deutsche Kunde bestätigt mit einer Gelangensbestätigung den tatsächlichen Warenerhalt in Deutschland. Die Zahlung für Marmite erfolgt kostenfrei über eine SEPA-Überweisung in Euro oder bei Zahlung in Pfund Sterling über eine kostenpflichtige Auslandsüberweisung.
 

1. April 2019 – alles wird anders?

Bis April 2019 entscheidet sich, ob Großbritannien nach dem Verlassen der EU in der Zollunion verbleibt. Wird dies abgelehnt – ein harter Brexit – kann Großbritannien eigenständig Freihandelsabkommen mit ausgewählten Ländern oder Ländervereinigungen vereinbaren. Ist dies der Fall, gilt Großbritannien künftig als Drittstaat gegenüber der EU. 


 Szenario „Großbritannien als Drittstaat“

 
…und das würde bedeuten, dass …
 
…die Bremer Schokolade
fortan in ein sogenanntes Drittland nach London gelangt.

  1.  Der Schokoladen-Konzern muss die Auslieferung der Ware in Bremen zur Ausfuhr nach Großbritannien beim Zoll via Internet elektronisch anmelden und die elektronische Freigabe durch den Zoll abwarten. Das Unternehmen beantragt dafür eine EORI-Nummer (zur Registrierung und Identifizierung von Wirtschaftsbeteiligten) beim Zoll. Der elektronisch erteilte Ausgangsvermerk dient als Nachweis für die Ausfuhrlieferung.
  2. Das Bremer Unternehmen stellt eine Handelsrechnung ohne Mehrwertsteuer aus, mit der Angabe, dass es sich um eine Auslandslieferung handelt. Die Handelsrechnung muss folgende Angaben enthalten: Marke, Nummern, Anzahl und Art der Packstücke, die genaue Warenbezeichnung, das Gewicht sowie den Inhalt eines jeden Packstückes und das Ursprungsland. Die fob-Kosten (bis zum Verschiffungshafen) und falls genutzt die cif-Kosten  (für Verladung, Versicherung sowie Fracht bis zum Bestimmungshafen) müssen ausgewiesen werden.
  3. Zusätzlich könnte ein Nachweispapier über den Warenursprung, ein Ursprungszeugnis, welches die Industrie- und Handelskammern ausstellen, erforderlich sein.
  4. Die Ware wird mit einem Spediteur und allen Begleitpapieren über das Carnet TIR-Verfahren verschickt. Dieses Verfahren innerhalb der Vertragsparteien ist eine Zollanmeldung und ermöglicht einen Transport ohne Erhebung von Einfuhrzöllen und –abgaben durch die Transitländer. Allerdings ist dafür eine Sicherheit über einen bürgenden Verband erforderlich.
  5. Die Schokolade wird in Großbritannien zur Einfuhr angemeldet und an der Grenze kontrolliert. Bei Grenzübertritt wird die Einfuhrumsatzsteuer in Großbritannien fällig. Als Drittlandsware wird sie nun mit einem Drittlands-Zollsatz besteuert – vermutlich mit fünf bis sechs Prozent (der Durchschnitt der EU-Zollsätze auf Waren liegt bei 4 Prozent). Bis zu 40 Prozent Zollsatz sind jedoch innerhalb der Welthandelsorganisation (WTO) möglich.
  6. An der Grenze wird die Kennzeichnung der Ware nach britischem Recht geprüft –  das Lebensmittel unterliegt bei der erstmaligen Einfuhr einer Beschau der britischen Behörden, die Einhaltungen wie der Hygiene und Verbraucherschutzrichtlinien sicherzustellen.
  7. Die Bezahlung erfolgt über eine kostenpflichtige Auslandsüberweisung.

Ein organisatorischer und zeitlicher Mehraufwand für unseren Bremer Schokoladenfabrikanten.
 
Der nicht mehr fixierte Wechselkurs innerhalb der Europäischen Währungsunion könnte zu Unsicherheiten bei den Warenpreisen führen. Bei einem Kursverfall des britischen Pfund würden die Waren aus Deutschland für die britischen Kunden teurer werden – Die Folge: Ein Attraktivitätsverlust deutscher Produkte. Auch die neu anfallenden Zölle verteuern die Schokolade in Großbritannien.
 


Waren von Großbritannien in die EU

 
…die britische Würzpaste Marmite …
kommt als Drittlandsware nach Bremen.

  1. Bevor ein Produkt erstmals nach Bremen gelangt, prüfen die Bremer Behörden, die Unbedenklichkeit für den Endverbrauch. Die Kennzeichnung muss den deutschen Regularien entsprechen.
  2. Die Einfuhr der Ware läuft ebenfalls über eine Anmeldung zur Ausfuhr in Großbritannien und eine Einfuhranmeldung in Deutschland.
  3. Für die Einfuhr müssen die Begleitpapiere der Ware mitgeführt werden: die Handelsrechnung mit Angaben zur Marke, Nummern, Anzahl und Art der Packstücke; die genaue Warenbezeichnung; die Warenmenge; Liefer- und Zahlungsbedingungen; der Warenpreis (inklusive Angaben zu fob- und cif-Kosten/-Preisen) sowie die Angaben zum Käufer/Verkäufer.
  4. Die Ware wird mit einem Spediteur über das Carnet TIR-Verfahren verschickt und an der EU-Außengrenze kontrolliert.
  5. Dabei wird die Einfuhrumsatzsteuer von 19 Prozent  in Deutschland fällig sowie ein möglicher Drittlands-Zollsatz. Bei einer Würzpaste sind sechs Prozent wahrscheinlich, möglich sind aber bis zu 35 Prozent Zollsatz innerhalb der WTO.
  6. Die Überweisung erfolgt über eine kostenpflichtige Auslandsüberweisung.

 
Möglich, dass Aufgrund der freien Wechselkurse die Marmite-Ware bei einem Kursverfall des Pfundes kostengünstiger wird. Eine Sicherheit besteht aber nicht.
 
 
Der Brexit macht den Handel zwischen Großbritannien und der EU nicht unmöglich, bedeutet jedoch einen erheblichen Mehraufwand für Lieferungen. Zudem könnten die Kosten durch Zölle, eventuelle Wechselkursschwankungen, Überweisungsgebühren und der Aufwand für andere Ausfuhrformalitäten steigen.
 
 
Die Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann nicht die tatsächlichen Entwicklungen des Brexit vorhersagen.


Für Fragen und Anregungen rund um das Thema Zölle und Brexit kontaktieren Sie gerne Anja Markmann, Referentin International, bei der IHK - Handelskammer Bremen,  0421 3637-247, markmann@handelskammer-bremen.de


Wenn Sie sich für eine Ansiedlung aus dem Ausland interessieren und unseren Service in Anspruch nehmen möchten, wenden Sie sich an Andreas Gerber, Teamleiter internationale Ansiedlung der WFB, 0421 9600 123, andreas.gerber@wfb-bremen.de


Mehr Fragen zum Brexit? Hier erfahren Sie, welche Steuern internationale Unternehmen in Zukunft zahlen müssen.

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In den vorherigen Artikeln haben wir Tipps für Reisen in die USA und in die Türkei gegeben. Jetzt zeigen wir Ihnen, wie Sie bei Geschäftstreffen in China punkten können.

Internationales
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Diese fünf Dinge sollten Sie bei Ihrer nächsten Geschäftsreise beachten – Teil 2: Türkei

Nach den USA, ist dies der zweite Artikel einer dreiteiligen Reihe. Diesmal geben wir Tipps, damit Ihre Verhandlungen in der Türkei bestmöglich verlaufen.

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Diese fünf Dinge sollten Sie bei Ihrer nächsten Geschäftsreise beachten – Teil 1: USA

In dieser dreiteiligen Artikelreihe reisen wir in die drei Partnerländer der Wirtschaftsförderung Bremen. Wir geben Tipps, damit Ihre Verhandlungen im Ausland bestmöglich verlaufen.

Internationales
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