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1.3.2017 - Gastbeitrag aus der Logistics Pilot

Cybersecurity im Hafen: Das Forschungsprojekt PortSec

Maritime Wirtschaft und Logistik
Bremer sorgen für mehr IT-Sicherheit im Hafen

Mit der Digitalisierung steigt auch die Zahl der Attacken auf Computernetzwerke kontinuierlich. Die norddeutschen Häfen bauen daher ihre Schutzsysteme weiter aus. Das Bremer Projekt „PortSec“ soll sie dabei unterstützen.

Vernetzte Dienste in der Hafenwirtschaft erhöhen das Risiko von Cyberangriffen
Vernetzte Dienste in der Hafenwirtschaft erhöhen das Risiko von Cyberangriffen © istock

In Antwerpen waren die Täter vor ein paar Jahren besonders einfallsreich. Mithilfe von Schadsoftware und Keyloggern, die jeden Tastendruck protokollieren, erlangten die Kriminellen die Passwörter für die Freistellung von Containern. So konnten die Ausfuhren angemeldet und die Container am Terminal ohne weitere physische Hindernisse abgeholt werden. Daher fiel Behörden auch erst mit einiger Verzögerung auf, dass ganze Container, die angeblich mit Bananen und Holz beladen waren, einfach so verschwanden. Die daraufhin eingeleiteten Ermittlungen ergaben, dass internationale Drogenbanden mit Hackern zusammengearbeitet hatten.

Neue Qualität von Cyberangriffen

Fast täglich berichtet die Presse inzwischen von gravierenden Cyberangriffen. Das zeigt, wie verwundbar die Wirtschaft durch die Digitalisierung geworden ist. Komplexe IT-Systeme haben den Kommunikations- und Warenfluss zwar erheblich beschleunigt; zugleich ist es schwer, sie angesichts einer großen Zahl von Nutzern auch nach innen und außen sicher zu machen. Wie sehr sich die Qualität der Gefährdung verändert hat, beleuchtet auch der Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vom November 2016: Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung durch Entwicklungen wie das Internet der Dinge, Industrie 4.0 oder Smart Everything bieten Cyberangreifern ständig neue Möglichkeiten, um Informationen auszuspähen, Geschäfts- und Verwaltungsprozesse zu sabotieren und sich anderweitig auf Kosten Dritter kriminell zu bereichern.

Beim Bundeskriminalamt (BKA) wurden 2015 über 45.000 Fälle von Cyberkriminalität erfasst. Laut dem „Bundeslagebild Cybercrime 2015“ vom Juli 2016 beläuft sich der hieraus entstandene Schaden allein in Deutschland auf über 40 Millionen Euro. Das Dunkelfeld ist allerdings groß, da die polizeilichen Statistiken nur einen kleinen Ausschnitt der tatsächlichen Dimension abbilden. Die Studie „Cyber-Security – Managing threat scenarios in manufacturing companies“ (PDF) der Unternehmensberatung Roland Berger bezifferte bereits im März 2015 die jährlichen Schäden für die globale Wirtschaft auf rund 350 Milliarden Euro.

Komplexe IT-Systeme sind auch in der Hafenlogistik, wie bei der Containerverfolgung und -freigabe, unverzichtbar.
Komplexe IT-Systeme sind auch in der Hafenlogistik, wie bei der Containerverfolgung und -freigabe, unverzichtbar. © bremenports/BLG

Schutz für Häfen unerlässlich

In den modernen Häfen wie Bremen/Bremerhaven und Wilhelmshaven wird die Abwicklung des Umschlags längst komplett digital gesteuert. Dabei ist der Schutz in vielerlei Richtungen unerlässlich. Besonders gravierend wäre ein Ausfall der Hafeninfrastruktur durch Sabotage, der zu Versorgungsengpässen bei der Bevölkerung führen könnte. Schließlich werden mehr als 90 Prozent der weltweit gehandelten Güter auf dem Seeweg transportiert. Bedrohlich könnte es auch dann werden, wenn Gefahrgut nicht sachgemäß umgeschlagen und überwacht wird. Aber auch „bloße“ Eigentums- und Vermögensdelikte sind bei einem durchschnittlichen Warenwert von etwa 100.000 Euro pro Container in Anbetracht von rund 3,8 Millionen umgeschlagenen Containern zwischen Januar und August 2016 allein in Bremerhaven alles andere als eine Lappalie.

Für die deutschen Seehäfen gibt es bisher zum Glück nur Bedrohungsszenarien. „Passiert ist noch nichts“, betont Karsten Sohr, Senior Researcher am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen. „Versuche gab es allerdings schon mehrfach.“

In Häfen wie Bremerhaven soll das Projekt PortSec die IT-Sicherheit erhöhen
In Häfen wie Bremerhaven soll das Projekt PortSec die IT-Sicherheit erhöhen © bremenports/BLG

Forschungsprojekt „PortSec“

Um die Häfen auch künftig erfolgreich vor IT-Angriffen zu schützen, wurde im September 2016 das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 1,28 Millionen Euro geförderte Projekt „PortSec“ ins Leben gerufen. Bis August 2018 geht es dem Konsortium aus Wirtschaft und Wissenschaft dabei allerdings nicht primär um die Erkennung und Abwehr von Angriffen, sondern um die Prävention. Unter der Koordination des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) arbeiten hierfür neben dem TZI zwei weitere Dienstleister mit: das Softwareunternehmen dbh Logistics IT (dbh), das unter anderem das Port-Community-System in den bremischen Häfen und Wilhelmshaven betreibt und die Prüf- und Zertifizierungsgesellschaft Datenschutz Cert.

Gemeinsam wird untersucht, wie existierende Hafentelematiksysteme künftig weitgehend automatisch auf Schwachstellen getestet werden können. „Die besondere Herausforderung dabei ist, der Vielzahl von Mandanten den sicheren Zugriff auf die Systeme zu ermöglichen“, erläutert Bernd Huckschlag, Prokurist und Bereichsleiter Port Solutions bei dbh. Denn allein an das Port-Community-System von dbh sind rund 750 Kunden angebunden. „Daher werden wir zunächst automatisiert alle Schnittstellen analysieren, um dann zu ermitteln, ob diese heute und zukünftig sicher sind“, so Annabelle Vöge, Projektmanagerin für „PortSec“ bei dbh. In einem weiteren Schritt sollen die Ergebnisse von Datenschutz Cert begutachtet werden, um Handlungsempfehlungen abzuleiten.

„Hierbei soll auch ein entsprechender Standard entwickelt werden, damit die Betreiber die Sicherheit ihrer Hafentelematiksysteme zertifizieren lassen können“, erläutert Frank Arendt, Professor am ISL. Dass Handlungsbedarf besteht, zeigen nicht nur die bisherigen Cyberangriffe. Aufgrund des IT-Sicherheitsgesetzes (BSI-Gesetz) müssen die Betreiber sogenannter kritischer Infrastrukturen künftig sicherstellen, dass sie nach dem aktuellen Stand der Technik geschützt sind. Ob und in welchem Umfang der Transportsektor erfasst wird, entscheidet sich im Frühjahr 2017, wenn im zweiten Teil der BSI-Kritisverordnung die qualitativen und quantitativen Kriterien hierfür festgelegt werden.

Digitalisierung / Industrie 4.0
28.06.2017
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Digitalisierung / Industrie 4.0
21.06.2017
Seit wann gibt es die Digitalisierung? Teil I

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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Maritime Wirtschaft und Logistik
24.05.2017
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Ein auf Flüssigerdgas-Antrieb umgestelltes Containerschiff und Reparaturen von Schiffen weltweit durch ein mobiles Team: Das Zeitalter der „Schifffahrt 4.0“ hat für den Werftenverbund German Dry Docks Group in Bremerhaven längst begonnen.

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18.05.2017
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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Maritime Wirtschaft und Logistik
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Maritime Wirtschaft und Logistik
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Maritime Wirtschaft und Logistik
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Die Digitalisierung ist komplex, aller Anfang schwer. Wie starten? Das fragen sich viele Unternehmen. Die Hansa Meyer Global hat den Sprung ins digitale Fahrwasser gewagt. Und dabei einen agilen Weg zur Logistik 4.0 gefunden.

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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Maritime Wirtschaft und Logistik
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Die Logistik ist eine der größten und wichtigsten Wirtschaftszweige. Ohne sie geht nichts - im wahrsten Sinne des Wortes. Aber dennoch wissen viele nicht, was sich hinter der Branche verbirgt. Günther Hörbst, Geschäftsführer von VIA BREMEN, erklärt in diesem Gastbeitrag, was es eigentlich mit der Logistik auf sich hat.

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Windenergie
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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Die Zukunft der Logistik beginnt in Bremen: PTS Logistics hat den weltweit ersten Test mit der Microsoft HoloLens in der Projektlogistik durchgeführt. Mit der Augmented Reality-Datenbrille möchte das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und den Durchblick in der Digitalisierung behalten.

Digitalisierung / Industrie 4.0
18.01.2017
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Maritime Wirtschaft und Logistik
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Vor einem Jahr hat der Prototyp einer Bio-Segeljacht bundesweit große Aufmerksamkeit erregt. Der Kleinkreuzer made in Bremen besteht hauptsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen. Inzwischen hat er einen Käufer gefunden.

Digitalisierung / Industrie 4.0
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Wissenschaft
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Maritime Wirtschaft und Logistik
07.12.2016
Digitalisierung in der Logistik: Die Revolution hat gerade erst begonnen

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Digitalisierung / Industrie 4.0
06.12.2016
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Wissenschaft
05.12.2016
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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Agent of Change: Andrea Kuhfuß weiß, wie Unternehmen die Digitale Transformation gelingt

Als Innovationsmanagerin und Projektleiterin des DIGILAB Brennerei 4.0 unterstützt WFB Mitarbeiterin Andrea Kuhfuß Unternehmen dabei, Digitalisierungsprozesse zu initiieren. Dabei greift sie auf ihr Know-how aus dem Programm "Leading Digital Transformation and Innovation" des renommierten Hasso-Plattner-Instituts zurück, wie sie im Interview mit Antje Hinz erzählt

Maritime Wirtschaft und Logistik
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Ortec und die Reise der Cola-Dose um die Welt

Der Bremer Softwarehersteller Ortec verkauft nicht nur Systemlösungen, sondern bietet Mehrwerte zur Effizienzsteigerung. Mit Hilfe der hauseigenen Planungs- und Optimierungssoftware liefern die IT-Experten für Industrie- und Lebensmittelkonzerne optimale Transport- und Tourenplanungen.

Automotive
30.11.2016
Der größte Parkplatz in Europa

Das AutoTerminal der BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG in Bremerhaven ist eine automobile Drehscheibe der Superlative. Jährlich werden rund 2,3 Millionen Fahrzeuge umgeschlagen. Das ist aber noch längst nicht alles.

Wissenschaft
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Logistik an Bremer Hochschulen - wie LogDynamics Forschung und Lehre vereint

Mehr als 20 Professorinnen und Professoren geben dem Logistikstandort Bremen in Forschung und Lehre ein Gesicht. Mit LogDynamics bieten sie Grundlagen- und anwendungsnahe Forschung, fachübergreifende Lehrangebote für Studierende und ein Wissenstransfer, der die Bedarfe der Unternehmen mit den technologischen Möglichkeiten aus der Forschung zusammenbringt.

Digitalisierung / Industrie 4.0
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Wir haben Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen gefragt, was Bremen als Digitalstandort attraktiv macht. Fünf Bremer erzählen, warum kurze Wege und ein hohes Fachkräfteangebot so wertvoll sind.

Start-ups
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Sprachsuche im Internet: Mit Spaactor finden, was andere sagen

Google findet alles. Alles? Nein – nur, was geschrieben steht und abgebildet wird. Aber das Internet, das sind auch Millionen Stunden an Videos und Podcasts. Was darin gesagt wird, das weiß Google nicht. Spaactor hingegen schon. Wie Unternehmen davon profitieren, verrät Start-up-Gründer Christian Schrumpf.

Digitalisierung / Industrie 4.0
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Industrie 4.0 funktioniert nur mit dem richtigen Unternehmergeist

Die Bremer Dentalspezialisten von BEGO haben einen 3D-Drucker auf den Markt gebracht, der den Arbeitsalltag für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker verändert. Die Neuentwicklung gelang dem Unternehmen dank einer aktiv gelebten Innovationskultur, erzählen die beiden Leiter Produktmanagement und Geräteentwicklung.

Digitalisierung / Industrie 4.0
25.10.2016
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Ein duales Studium Informatik öffnet jungen Frauen und Männern den Weg in die IT-Industrie. Es kombiniert erstklassige Ausbildung mit Praxiserfahrung im Unternehmen. Über das duale Studienprogramm von bremen digitalmedia, der Hochschule und Universität Bremen berichtet der diesjährige Absolvent Oliver Pohling.

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Die Cloud ist der Container des digitalen Zeitalters: Hier werden Daten abgeladen und gelangen von hier zu allen Anwendern. Aber viele Unternehmen scheuen sich noch davor, eigene Cloud-Projekte umzusetzen – haben etwa Bedenken vor Datenverlust. Wir klären die häufigsten Fragen zur Cloud.

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Schleusen, Bahnanlagen, Pumpwerke – die Hafengesellschaft bremenports muss die unzähligen technischen Anlagen in den Bremer Häfen regelmäßig warten. Um sich in den riesigen Arealen der Häfen einen besseren Überblick zu verschaffen, hat bremenports die Service und Wartung vollständig digitalisiert. Das erlaubt lückenlose Dokumentation.

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Der Begriff Disruption ist das Wirtschaftswort dieser Zeit. Neben der Digitalisierung finden disruptive Prozesse in der maritimen Wirtschaft statt. Häfen in Südeuropa rütteln an der Vormachtsstellung der "Nordrange"-Häfen. Was das für Bremerhaven und Bremen bedeutet, erfahren Sie im Gastbeitrag von Günther Hörbst.

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Was Digitalisierung aus Sicht der standardisierten Containerlogistik bedeutet, und wie im Forschungsprojekt ProDiS an branchenspezifischen Anwendungen gearbeitet wird, erläutert Dr. Ingo Starke. Er ist Geschäftsführer in der Firmengruppe Friedrich Tiemann.

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Offshore-Windparks entstehen dutzende Kilometer vor der Küste. Dorthin reichen kein Handynetz und keine Internetverbindung. Das Projekt Com4Offshore will dies ändern und die Projektkommunikation vereinfachen. Dazu nutzt es Cloud- und Satellitendienste, um alle Beteiligten in Echtzeit zu vernetzen.

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Viele Unternehmen verzichten auf die Nutzung von Cloud-Diensten, weil sie Bedenken bei Datenschutz und –sicherheit haben. Diese sind in den meisten Fällen jedoch ungerechtfertigt, wie der Bremer Datenschutzexperte Haye Hösel im Interview versichert.

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Das Projekt MARSAT entwickelt mit Hilfe von Satellitendaten optimierte Schifffahrtsrouten, tagesaktuelle Eisdienste oder Seeboden-Kartierungen. Das erhöht die Sicherheit von Schiffspassagen, senkt die Risiken von Havarien und spart Reedern Kosten.

Maritime Wirtschaft und Logistik
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Dass es vorteilhaft sein kann, die Erde zu verlassen, um sie dann aus der Ferne umso genauer beobachten zu können, beweist das Team um Dr. Sven Jacobsen am DLR in Bremen. Es entwickelt Algorithmen mit denen das Meer genau beobachtet werden kann – Piratenschiffe eingeschlossen.

Digitalisierung / Industrie 4.0
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Mit der Cloud gehören E-Mails zur Vergangenheit

Mit seinem PersonalBüro leitet Gerhard Müller die Personalverwaltung und -abrechnung von mittelständischen Unternehmen. Dabei vertraut er auf Cloud-Dienste, um mit Kundinnen und Kunden sowie seinen Angestellten in Kontakt zu bleiben. E-Mails und Telefonate werden damit selten. Wie er damit Zeit und Kosten spart.

Digitalisierung / Industrie 4.0
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Dieses 3D-Metalldruck-Werk stellt in Bremen Titan- und Aluminiumbauteile her

Leichter, individueller und gleichzeitig komplexer - Metallteile aus dem 3D-Drucker sind eine wirtschaftliche Alternative zum herkömmlichen Stanzen, Walzen und Fräsen, wenn Unternehmen bereit sind, neue Wege in Konstruktion und Fertigung zu gehen. Dabei hilft in Bremen Materialise mit einem eigenen Metalldruck-Werk.

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Wie am Schnürchen – innovative Logistikprozesse im Gewerbepark Hansalinie Bremen

Der Gewerbepark Hansalinie Bremen ist erfolgreich und wird gegenwärtig erweitert. Große Logistik-Unternehmen sind hier angesiedelt und entwickeln immer ausgefeiltere Prozesse, um die Produktion just-in-sequence für die Automobilbranche zu optimieren.

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Big Data, cyber-physische Systeme, Cloud und Internet of Things sind Schlagwörter, die häufig fallen. Aber was verbirgt sich dahinter? Und was bedeuten diese konkret für Unternehmen? Wir haben die 10 wichtigsten Schritte auf dem Weg zu Ihrer Industrie 4.0-Strategie zusammengefasst.