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14.9.2016 - Anette Tautz

Digitalisierung aus Sicht der Containerlogistik

Maritime Wirtschaft und Logistik
Wie die gesamte Logistikkette durch eine Datencloud verbunden werden kann

Spezialist für Containerlogistik: Firmengruppe Friedrich Tiemann
Spezialist für Containerlogistik: Firmengruppe Friedrich Tiemann © Friedrich Tiemann

Die Digitalisierung verändert derzeit alle gelernten wirtschaftlichen Prozesse. Doch jede Branche wird anders davon beeinflusst. Was Digitalisierung aus Sicht der standardisierten Containerlogistik bedeutet, und wie im Forschungsprojekt ProDiS an branchenspezifischen Anwendungen gearbeitet wird, erläutert Dr. Ingo Starke. Er ist Geschäftsführer in der Firmengruppe Friedrich Tiemann.


Herr Starke, welchen logistischen Schwerpunkt hat die Firma Friedrich Tiemann?

Die Anfänge unseres Unternehmens gehen zurück ins Jahr 1905, als die Firma von Friedrich Tiemann als Stauerei gegründet wurde. Seither haben wir uns stetig weiterentwickelt. Unsere Hauptgeschäftsfelder liegen heute in den Bereichen Container-Depot mit Container-Reparatur, Container-Frachtstation, Containerhandel, Exportverpackung sowie der Lkw- und Landmaschinentechnik. An den Standorten Bremen und Bremerhaven verbinden wir Tradition mit Innovation.


Was erwarten Sie von einer Digitalisierung der Logistik?

Wir haben ein großes Interesse daran, den Datenaustausch zwischen Teilnehmern innerhalb der Logistikkette zu verbessern und engagieren uns daher im Forschungsprojekt ProDiS, um hier neuartige Lösungen zu erarbeiten. Die Firma Friedrich Tiemann ist im Bereich der standardisierten Containerlogistik tätig. An unseren beiden Standorten in Bremen und Bremerhaven erhalten wir Warensendungen, die wir für den Weitertransport auf See verpacken und in Container stauen. Wöchentlich beladen unsere Mitarbeiter etwa 300 Container – hinzu kommen Landmaschinen, Maschinenteile oder auch ganze Anlagen. Hier wird die Digitalisierung einen Beitrag leisten, Prozesse noch effizienter, zuverlässiger und kostengünstiger zu gestalten. Insbesondere treiben wir die weitere Vernetzung mit Kunden und Partnern voran.

Unterschiedlichste Packstücke werden für den Export angeliefert und umgehend in Container gestaut
Unterschiedlichste Packstücke werden für den Export angeliefert und umgehend in Container gestaut © Friedrich Tiemann

Welches Ziel verfolgt das Forschungsprojekt ProDiS?

Der Name des Projekts gibt die Zielsetzung bereits an: ProDiS – „Prozessinnovation durch digitale Dienstleistungen für den Seehafen der Zukunft“. Das Forschungsvorhaben startete im November 2015 und ist aktuell in der Analysephase. Das Verbundprojekt erarbeitet Konzepte für die Entwicklung und Integration modularisierter und skalierbarer digitaler Dienste für in der Hafenwirtschaft tätige Unternehmen und erprobt sie im betrieblichen Umfeld. Es geht um unternehmensübergreifende, cloudbasierte Lösungen, in der Teilnehmer der Logistikkette relevante Daten einpflegen und abfragen können. Die damit verbundenen Prozesse sollten automatisiert ablaufen können. Aus den Forschungsergebnissen könnten neue Geschäftsmodelle entstehen. Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium gefördert und läuft noch bis 2019.


Wer sind die beteiligten Forschungspartner?

Es gibt sechs Projektpartner: Das Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (BIBA) als Institut an der Universität Bremen besteht aus den zwei Forschungsbereichen „Intelligente Produktions- und Logistiksysteme“ und „Informations- und Kommunikationstechnische Anwendungen in der Produktion“.

Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist seit über 60 Jahren eines der führenden europäischen maritimen Forschungs- und Beratungsinstitute.

Axtrion, ein Spin-Off der Luft- und Raumfahrtindustrie, ist ein IT- Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen und entwickelt innovative Technologien für den Mittelstand.

Mit der LSA Logistik Service Agentur GmbH haben wir ein unabhängiges Logistikplanungs- und Managementunternehmen für Fourth Party Logistics, also einer Dienstleistung ohne Einbringung eigener Betriebsmittel, im Projekt.

Für den Bereich der Schwergutlogistik ist die Firma Kronschnabel & Franke dabei, die seit mehr als 50 Jahren im norddeutschen Raum als Spezialist für Schwertransporte und Großkraneinsätze tätig ist.

Schließlich deckt die Firma Friedrich Tiemann im Projekt den Bereich der Containerlogistik ab.

Fachgerechte Containerreparatur
Fachgerechte Containerreparatur © Friedrich Tiemann

Wieso ist für die Entwicklung einer Softwarelösung ein ganzes Forschungsvorhaben nötig?

Industrie 4.0 und Digitalisierung sind nicht nur Technologiethemen – und deutlich mehr als nur die Entwicklung von Softwarelösungen. Diese Themen werden auch entscheidenden Einfluss auf die zukünftigen Arbeitsbereiche unser Mitarbeiter haben. Produktionsumgebungen und Logistiksysteme werden zunehmend miteinander vernetzt, und sie werden sich selbst organisieren und steuern. Arbeitsplätze werden sich verändern.

Im Projekt analysieren wir, wo und wie Digitalisierung in der Containerlogistik intensiver als bisher eingesetzt werden kann.


Produktionsunternehmen zeigen Industrie 4.0 bereits in der Umsetzung: Robotereinsatz, hohe Automatisierung, Echtzeitkommunikation, Datenbrillen, und 3D-Drucker, um nur einige Beispiele zu nennen. Im Bereich der Hafen-Logistik ist die Digitalisierung noch nicht so weit fortgeschritten. Für die sehr unterschiedlichen Bereiche Containerlogistik und Offshore-Windindustrie suchen wir digitale Lösungen, die informativ, planerisch oder auch operativ eingesetzt werden können. Containerlogistik bedeutet hierbei: große Ladungs- und Datenmengen sowie wiederkehrende und standardisierte Abläufe. Der Offshore-Bereich ist eher gekennzeichnet von vergleichsweise geringen Mengen (Losgröße 1+), dafür mit großen Ausmaßen und Gewichten. Transporte und Umschlagstätigkeiten sind wetterabhängig und mit behördlichen Auflagen und Genehmigungen versehen.


Was versprechen Sie sich als Firma Friedrich Tiemann von diesem Forschungsvorhaben?

Für uns ist es eine Gelegenheit, uns intensiv mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen. Wir wollen nicht nur auf Impulse der Industrie reagieren, sondern eigene Akzente setzen und Lösungen vorschlagen, die allen Beteiligten in Industrie und Logistik nützen. Es ist ein hochaktuelles Thema für alle Branchen, doch jede Branche versteht natürlich etwas anderes unter Digitalisierung und Industrie 4.0. Deshalb suchen wir nach Lösungen, die für uns passen und uns zukunftsfähig machen.

Logistik zeichnet sich dadurch aus, dass sie wie eine Kette aufgebaut ist: Nacheinander sind verschiedene Partner an Prozessen beteiligt.

Logistikdienstleister sind heute immer mehr auch in die Produktion eingebunden. Daher ist es notwendig, ständige Medienbrüche zu vermeiden und einen Datenaustausch zu fördern.


Dr. Ingo Starke, Firma Friedrich Tiemann

Nicht immer gibt es Datenschnittstellen, und so bleibt der kleinste gemeinsame Nenner oft die E-Mail. Das ist natürlich nicht State of the Art – diese Art des Datenaustauschs bedeutet sehr viel manuelle Tätigkeit, ist entsprechend fehleranfällig und liefert außerdem keine Informationen in Echtzeit. Das hohe Datenaufkommen in der Containerlogistik bedingt daher auch für uns leistungsfähige IT-Lösungen – nicht nur intern, sondern auch zu unseren Kunden und Partnern.

Ware wird mit Spezialverpackungen vor Korrosion geschützt
Ware wird mit Spezialverpackungen vor Korrosion geschützt © Friedrich Tiemann

Wieso ist der Datenaustausch so wichtig?

Bisher gibt es einen intensiven Datenaustausch nur unter Vertragspartnern. Mit dem vorherigen, beziehungsweise nächsten Partner in der logistischen Kette gibt es unter Umständen jedoch keine Vertragsbeziehungen, und daher auch keinen nenenswerten Datenaustausch.

Ein Beispiel aus unserem Alltag: In unserer Container-Frachtstation erhalten wir täglich Lieferungen von Speditionen. Wir wissen zwar vorher, welche Fracht geliefert wird, allerdings kennen wir nicht den genauen Lieferzeitpunkt. Gleiches gilt für die Anlieferung von leeren Containern in unserem Depot. Der Bereich außerhalb unseres Betriebsgeländes ist bisher quasi eine ‚Black Box‘ für uns. Auf diese Ungewissheit reagieren wir mit größtmöglicher Flexibilität und dem Vorhalten von gewissen Kapazitäten. Trotzdem kommt es bei ca. 400 LKW-Bewegungen pro Tag vor, dass Wartezeiten entstehen oder vorgehaltene Kapazitäten nicht genutzt werden. Beide Situationen kosten Geld – entweder unsere Partnern oder uns. Diese Situation könnte verbessert werden, wenn man aus den Bewegungsdaten der LKWs die Ankunftszeiten ableitet und unser Betrieb mit einer entsprechenden Kapazitätsplanung darauf reagieren kann.


Welche Schwierigkeiten könnten sich bei der Entwicklung cloud-basierter Logistiklösungen ergeben?

Auf technischer Seite ist heute schon sehr viel möglich, das zeigen entsprechende Studien und Forschungsprojekte. Für Neuerungen und Veränderungen muss man aber empfänglich sein und sie aktiv nach vorn bewegen. Gerade in der mittelständisch geprägten Hafenwirtschaft ist der Wille zur Entwicklung und Umsetzung von innovativen Dingen nicht sonderlich stark ausgeprägt – das jedenfalls ist mein Eindruck. Wie schon angedeutet werden sich Prozesse, Arbeitsumgebungen und die Organisation von Unternehmen ändern. Hier müssen frühzeitig die richtigen Weichen gestellt werden. Innerbetriebliche Aspekte lassen sich aber mit der richtigen Einstellung lösen. Schwierigkeiten sehe ich eher im unternehmensübergreifenden Bereich. Unternehmen brauchen Anreize, sich zu vernetzen und intensiv Daten und Informationen auszutauschen. Gerade in der Logistik, innerhalb von supply chains, ist es wichtig, dass sich auch Akteure miteinander vernetzen, die in keiner Vertragsbeziehung miteinander stehen. Dafür bedarf es kluger Lösungen und Anreize. Neben langjährigen Vertragsbeziehungen gibt es in der Logistik immer wieder Ad-hoc-Kooperationen: kurzfristige Geschäftsbeziehungen – speziell in der Projekt-Logistik – in denen es keine enge Zusammenarbeit gibt. Hier fällt man bisher immer wieder zurück auf Excel und E-Mail. Auch für solche kurzfristigen Partnerschaften werden leistungsfähige Daten- und Informationsbeziehungen benötigt. Diese müssen schnell und kostengünstig zu etablieren sein – ähnlich dem Prinzip „plug & play“. Um dies zu erreichen, müssen digitale Lösunge standardisiert und skalierbar sehr. Hier gibt es enormes Entwicklungspotential.

Abschließende Kontrolle vor der Verladung in den Container
Abschließende Kontrolle vor der Verladung in den Container © Friedrich Tiemann

Welche Anreize gibt es für Unternehmen, ihre Daten zur Verfügung zu stellen – für andere einsehbar?

Natürlich muss die Datennutzung rollenbasiert sein. Jedes Unternehmen erhält nur die Daten, die es auch braucht. Daten und Informationen dürfen keine Rückschlüsse auf Geschäftsmodelle, Preise oder Lieferanten zulassen.

Logistikunternehmen haben erkannt, dass es nicht mehr reicht, Waren von A nach B zu bringen oder sie einfach umzuschlagen. Gerade in der Container-Logistik sind viele Prozesse im Handling der Container standardisiert, die dazugehörigen Datenströme sind es jedoch nicht. An vielen Stellen gibt es individuelle Software-Lösungen oder gar Unterbrechungen bei der Datenweitergabe. Industriekunden haben noch nicht die gewünschte und geforderte Transparenz in der Logistikkette – und schon gar nicht in Echtzeit.

Logistikern muss klar werden, dass die schnelle und umfassende Datenweitergabe mindestens genauso wichtig ist, wie der Umschlag und Transport von Gütern und Containern. Nur so lassen sich Produktion und Logistik enger vernetzen, Transport- und Vorhaltezeiten verkürzen, Lagerbestände reduzieren und insgesamt Prozesse noch effizienter gestalten. Die digitale Strategie wird nicht nur für Logistikunternehmen in den nächsten Jahren zum bestimmenden Erfolgsfaktor.


Herr Dr. Starke, vielen Dank für das Gespräch!


Mehr zum Thema erfahren Sie bei Dr. Ingo Starke, Container Service, Friedrich Tiemann & Sohn GmbH & Co. KG, Südweststraße 33, 28327 Bremen, T 0421 64909-49, istarke@tiemann.de


Mehr zum Thema Maritime Wirtschaft und Logistik erfahren Sie hier oder bei Jörg Kautzner,

Clustermanager Logistik und Automotive, T +49 (0) 421 9600-324, joerg.kautzner@wfb-bremen.de


Mehr zum Thema Digitalisierung erfahren Sie hier oder bei Andreas Born, Innovationsmanager Industrie 4.0, T +49 (0) 421 9600-316, andreas.born@wfb-bremen.de

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24.10.2016
Hier steckt Wissenschaft drin: zu den Berg- und Talfahrten auf dem Bremer Freimarkt

Der Bremer Freimarkt aus wissenschaftlicher Perspektive: Über den Nervenkitzel, das Gefühl der Schwerelosigkeit und die g-Kräfte, die während der rasanten Achterbahnfahrten auf uns wirken, berichtet die Redaktion von Radio Bremen.

Digitalisierung / Industrie 4.0
11.10.2016
Ab in die Cloud – warum Unternehmen um Cloud-Dienste nicht mehr herum kommen

Die Cloud ist der Container des digitalen Zeitalters: Hier werden Daten abgeladen und gelangen von hier zu allen Anwendern. Aber viele Unternehmen scheuen sich noch davor, eigene Cloud-Projekte umzusetzen – haben etwa Bedenken vor Datenverlust. Wir klären die häufigsten Fragen zur Cloud.

Maritime Wirtschaft und Logistik
28.09.2016
Günther Hörbst als neuer Geschäftsführer bei VIA BREMEN

Seit über zwei Jahrzehnten lebt der gebürtige Innsbrucker Günther Hörbst in Norddeutschland – Bremern ist er bekannt durch seine Tätigkeit beim Weser-Kurier. Im Interview erläutert Hörbst, jetzt Geschäftsführer der BHV und von VIA BREMEN, wie er Bremen erlebt und wo er seine neuen Aufgaben sieht.

Digitalisierung/Industrie 4.0
27.09.2016
Wartung und Service 4.0: Wenn der Mechaniker mit dem Tablet vorbeikommt

Schleusen, Bahnanlagen, Pumpwerke – die Hafengesellschaft bremenports muss die unzähligen technischen Anlagen in den Bremer Häfen regelmäßig warten. Um sich in den riesigen Arealen der Häfen einen besseren Überblick zu verschaffen, hat bremenports die Service und Wartung vollständig digitalisiert. Das erlaubt lückenlose Dokumentation.

Wissenschaft
26.09.2016
Bremer Ideen erklären Wissenschaft

Die Gewinnerprojekte stehen fest und 4 von 15 kommen aus Bremen! Beim Hochschulwettbewerbs zum „Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane“ setzten sich gleich mehrere Vertreter der Bremer Wissenschaft mit ihren innovativen Kommunikationsideen durch.

Maritime Wirtschaft und Logistik
21.09.2016
Hafenwirtschaft: Südeuropäische Häfen fordern die "Nordrange" heraus

Der Begriff Disruption ist das Wirtschaftswort dieser Zeit. Neben der Digitalisierung finden disruptive Prozesse in der maritimen Wirtschaft statt. Häfen in Südeuropa rütteln an der Vormachtsstellung der "Nordrange"-Häfen. Was das für Bremerhaven und Bremen bedeutet, erfahren Sie im Gastbeitrag von Günther Hörbst.

Digitalisierung / Industrie 4.0
13.09.2016
Zwischen Weltall, Wind und Welle: Kommunikation in Offshore-Windparks

Offshore-Windparks entstehen dutzende Kilometer vor der Küste. Dorthin reichen kein Handynetz und keine Internetverbindung. Das Projekt Com4Offshore will dies ändern und die Projektkommunikation vereinfachen. Dazu nutzt es Cloud- und Satellitendienste, um alle Beteiligten in Echtzeit zu vernetzen.

Digitalisierung / Industrie 4.0
06.09.2016
Cloud-Computing: Das müssen Sie zu Datenschutz und Informationssicherheit wissen

Viele Unternehmen verzichten auf die Nutzung von Cloud-Diensten, weil sie Bedenken bei Datenschutz und –sicherheit haben. Diese sind in den meisten Fällen jedoch ungerechtfertigt, wie der Bremer Datenschutzexperte Haye Hösel im Interview versichert.

Luft- und Raumfahrt
01.09.2016
MARSAT - Hilfe aus dem All für die maritime Welt

Das Projekt MARSAT entwickelt mit Hilfe von Satellitendaten optimierte Schifffahrtsrouten, tagesaktuelle Eisdienste oder Seeboden-Kartierungen. Das erhöht die Sicherheit von Schiffspassagen, senkt die Risiken von Havarien und spart Reedern Kosten.

Digitalisierung / Industrie 4.0
31.08.2016
Mit der Cloud gehören E-Mails zur Vergangenheit

Mit seinem PersonalBüro leitet Gerhard Müller die Personalverwaltung und -abrechnung von mittelständischen Unternehmen. Dabei vertraut er auf Cloud-Dienste, um mit Kundinnen und Kunden sowie seinen Angestellten in Kontakt zu bleiben. E-Mails und Telefonate werden damit selten. Wie er damit Zeit und Kosten spart.

Maritime Wirtschaft und Logistik
31.08.2016
Wie Bremer Forscher Eisberge, Ölteppiche und Piraten aus dem Weltraum beobachten

Dass es vorteilhaft sein kann, die Erde zu verlassen, um sie dann aus der Ferne umso genauer beobachten zu können, beweist das Team um Dr. Sven Jacobsen am DLR in Bremen. Es entwickelt Algorithmen mit denen das Meer genau beobachtet werden kann – Piratenschiffe eingeschlossen.

Luft- und Raumfahrt
30.08.2016
Frauen in der Raumfahrt

Nach 60 Jahren Raumfahrtgeschichte kämpfen Frauen wie die Bremerin Claudia Kessler immer noch um Anerkennung in einer Männerdomäne – doch mit Erfolg. Ein Umdenken hat begonnen.

Digitalisierung / Industrie 4.0
23.08.2016
Dieses 3D-Metalldruck-Werk stellt in Bremen Titan- und Aluminiumbauteile her

Leichter, individueller und gleichzeitig komplexer - Metallteile aus dem 3D-Drucker sind eine wirtschaftliche Alternative zum herkömmlichen Stanzen, Walzen und Fräsen, wenn Unternehmen bereit sind, neue Wege in Konstruktion und Fertigung zu gehen. Dabei hilft in Bremen Materialise mit einem eigenen Metalldruck-Werk.

Automotive
19.08.2016
Wie am Schnürchen – innovative Logistikprozesse im Gewerbepark Hansalinie Bremen

Der Gewerbepark Hansalinie Bremen ist erfolgreich und wird gegenwärtig erweitert. Große Logistik-Unternehmen sind hier angesiedelt und entwickeln immer ausgefeiltere Prozesse, um die Produktion just-in-sequence für die Automobilbranche zu optimieren.

Digitalisierung / Industrie 4.0
16.08.2016
Top 10 der wichtigsten Schritte zu Ihrer Industrie 4.0 Strategie

Big Data, cyber-physische Systeme, Cloud und Internet of Things sind Schlagwörter, die häufig fallen. Aber was verbirgt sich dahinter? Und was bedeuten diese konkret für Unternehmen? Wir haben die 10 wichtigsten Schritte auf dem Weg zu Ihrer Industrie 4.0-Strategie zusammengefasst.

Digitalisierung / Industrie 4.0
09.08.2016
Ein Date mit dem neuen Chef – wie die Digitalisierung hilft, neues Personal zu finden

Bewerbende und Unternehmen treffen sich heute online. Um im Wettbewerb um Fachkräfte aufzufallen, müssen sich Unternehmen einiges einfallen lassen. Und ihr eigenes Profil schärfen – so Personalexperte Robindro Ullah im Interview.

Maritime Wirtschaft und Logistik
03.08.2016
Mit FlatFish in großen Tiefen auf Unterwasser-Inspektion

Künstliche Intelligenz wird verstärkt für Analyse, Mustererkennung und Bearbeitung eingesetzt. Im Gespräch erläutert Dr. Marc Ronthaler, was autonome Unterwasser-Roboter heute leisten.

Windenergie
02.08.2016
BladeMaker - Hände für Fertigungsroboter kommen aus Bremen

Im Projekt BladeMaker arbeiten Wissenschaftler daran, die Fertigung von Rotorblättern für Windkraftanlagen zu automatisieren. Eine Forschungsgruppe am Bremer BIK übernimmt dabei die Entwicklung der Hände des Roboters.

Digitalisierung / Industrie 4.0
02.08.2016
Mit diesen 12 Tipps schützen Sie Ihr Unternehmen und Ihre Daten vor Cyberangriffen!

Unternehmen schützen ihre Daten und IT-Systeme selten ausreichend vor Cyberattacken. Viele Manager wiegen sich in falscher Sicherheit. Es fehlt häufig eine gute Strategie. Mit diesen 12 Tipps sagen wir Ihnen, wie Sie Ihre IT- und Automatisierungstechnik sichern!

Digitalisierung / Industrie 4.0
26.07.2016
Industrie 4.0 im Umzugskarton - SWMS Systemtechnik am Standort Bremen

Die SWMS Systemtechnik Ingenieurgesellschaft mbH verbindet Ingenieurskunst mit Informatik-Know-how und macht so Unternehmen fit für Industrie 4.0. Seit Anfang 2016 bringen die Oldenburger ihr Wissen mit einem neuen Büro auch am Industriestandort Bremen ein und verraten, wie aus Ideen neue Produktionsabläufe werden.

Wissenschaft
25.07.2016
TRACING SPACES: Wie Studierende zur Erkundung Bremens einladen

"Fish ’n' Ships", "Der Nase nach" oder doch lieber "Search ’n’ Found"? Studierende der School of Architecture der Hochschule Bremen haben im Sommersemester 2016 sieben thematische Stadtspaziergänge entwickelt, die zum Erkunden unserer Stadt einladen. Mit der App "Actionbound" sind die TRACING SPACES in Bremen zu finden. Und wir sind uns sicher: Auch Sie werden einiges Unbekanntes erfahren!

Digitalisierung / Industrie 4.0
19.07.2016
BLG LOGISTICS hat einiges auf Lager – zum Beispiel eines der modernsten Kommissioniersysteme Europas

Im Frankfurter Logistikcenter der Bremer BLG LOGISTICS steht die Welt Kopf: Hier kommen die Regale zu den Mitarbeitern. Niemand muss mehr durch die Regalreihen ziehen, um Pakete zu packen. Wie die BLG eines der modernsten Lager- und Kommissioniersysteme Europas baute.

Wissenschaft
18.07.2016
Nachgefragt: Bremer Wissenschaftler erzählen von ihrer Arbeit

Wer steckt hinter dem Erfolg der Bremer Wissenschaft? Im Interview stehen uns Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler regelmäßig Rede und Antwort. Immer am Monatsanfang verraten sie uns im Bremer Stadtportal, warum sie gerne in Bremen forschen und leben.

Erfolgsgeschichten
15.07.2016
Studieren und forschen in Bremen - eine Erfolgsgeschichte

Bremen besitzt im Verhältnis zu seinen Einwohnern die bundesweit höchste Dichte an Großforschungseinrichtungen. Davon profitieren auch die Studierenden vor Ort. Angehende Akademiker finden in Bremen ein internationales Ausbildungsangebot mit hohem Praxisbezug und vielfältigen Forschungsbezügen.

Digitalisierung / Industrie 4.0
15.07.2016
Cybersecurity ist unbequem, aber unverzichtbar

Die Hälfte aller deutschen Unternehmen wird mindestens einmal pro Monat Ziel eines Angriffs aus dem Internet. Durch Industrie 4.0 und die zunehmende Vernetzung sind nicht nur die IT-Systeme und Daten im Unternehmen immer gefährdeter, sondern auch die Produktionsanlagen selbst. Das Bremer Security Forum informiert über sinnvolle Schutzstrategien.

Digitalisierung / Industrie 4.0
12.07.2016
Infografik: Mit dem Leitfaden Industrie 4.0 Digitalisierungsprojekte starten

Erfolgreiche Projekte in der Digitalisierung umsetzen – viele Unternehmen stellt das vor eine Herausforderung. Neben Beispielen, die als Orientierung dienen, hilft eine Anleitung, den Weg zu Industrie 4.0 zu gehen. Mit unserem „Leitfaden Industrie 4.0“ können Sie sofort loslegen.

Wissenschaft
11.07.2016
Wie die Leidenschaft zur Mathematik Talente in Bremen fördert

Dr. Dierk Schleicher ist Professor für Mathematik an der Jacobs University Bremen und lebt für die Mathematik. Seit vielen Jahren engagiert er sich in Bremen für die Förderung von Nachwuchstalenten. Über Mathematik-Olympiaden und die Rolle Bremens im Kontext der Zahlen erfahren Sie im Stadtportal bremen.de mehr.

Erfolgsgeschichten
08.07.2016
Purpose Stiftung – Unternehmen, die Eigentum und Management neu denken

Ganz hoch im gesellschaftlichen Diskurs stehen aktuell Fragen zu Eigentum, Umverteilung und alternativen Formen des Arbeitens. Im Gespräch erläutert der Bremer Achim Hensen, Mitbegründer des Purpose-Netzwerks, wieso Purpose dafür arbeitet, dass die Wirtschaft ihre eigentlichen Aufgaben besser wahrnehmen kann.

Wissenschaft
04.07.2016
Wir bauen uns eine Rakete - und alle berichten darüber

Werden die zahlreichen Medienberichte zur Kerzenwachs-Rakete ZEpHyR den Werdegang der Bremer Studierenden beeinflussen und wie tragen unterhaltsame Science Clips zur Nachwuchsförderung bei? Diesen Fragen gehen wir in Teil 3 unserer Reihe "Wir bauen uns eine Rakete" nach.

Internationales
30.06.2016
Hafen des Jahres: Bremerhaven erhält internationale Auszeichnung

Seemannsmission, Lotsen, Wasserschutzpolizei. Sie sind nur einige derjenigen, die sich um das Wohlergehen der Seeleute in Bremerhaven kümmern. Dass sie das besonders gut machen, hat nun die Wahl zum Hafen des Jahres 2016 bewiesen. Gewählt haben die, die es am besten wissen: die Seeleute selbst.

Digitalisierung / Industrie 4.0
28.06.2016
Arbeit 4.0 – wie sich Unternehmen Fachkräfte sichern

Die Digitalisierung verändert Unternehmen. Neue Berufe entstehen, alte fallen weg. Die Arbeitskultur ändert sich. Wie müssen Unternehmen künftig auftreten, um sich die besten Fachkräfte zu sichern? Ein Gespräch mit Prof. Sven Voelpel von der Bremer Jacobs University.

Wissenschaft
27.06.2016
Wir bauen uns eine Rakete - von der Uni ins Weltall

Teil 2 unserer Reihe über die ZEpHyR-Rakete, die mit Kerzenwachs fliegt. Dieses Mal sprechen wir mit Peter Rickmers und Thomas Ganser über einmalige Chancen und außergewöhnliche Projekte, die für Studierende zukunftsweisend sein können.

Maritime Wirtschaft und Logistik
22.06.2016
Maritimes Matchmaking: Wie das MCN seine Mitglieder vernetzt

Norddeutsche Unternehmen der maritimen Branchen und wissenschaftliche Einrichtungen bilden ein gewichtiges Wirtschaftscluster. Die fünf Küstenbundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen und Schleswig-Holstein sind im Maritimen Cluster Norddeutschland verbunden und unterstützen die Vernetzung der Branchen. Ein Gespräch mit dem Leiter der Bremer Kontaktstelle, Andreas Born.

Digitalisierung / Industrie 4.0
21.06.2016
Bremer Informatiker auf dem Weg zum Weltmeistertitel – im Roboterfußball

Deutscher Meister, Europameister und 2016 erneut Weltmeister: Das B-Human Team der Universität Bremen ist weltweit eine der erfolgreichsten Mannschaften im Roboterfußball. Die Studierenden zeigen, dass ein Studium in Bremen einen sportlich um die ganze Welt bringen kann. Und Informatik alles andere als dröge ist.

Wissenschaft
20.06.2016
Wir bauen uns eine Rakete - der Kerzenwachs-Antrieb

Wie studiert und forscht es sich als Studierender an der Uni Bremen, wenn man die Chance bekommt am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) eine Rakete zu bauen und tatsächlich fliegen zu lassen? Unsere dreiteilige Reihe geht dieser Frage nach.

Digitalisierung / Industrie 4.0
14.06.2016
Digitalisierung und Arbeit 4.0 – zwei Seiten einer Medaille

Die Digitalisierung verändert Unternehmen – und die Menschen darin. Betriebe müssen darauf reagieren, denn es ist keine Frage des Ob, sondern des Wie und des Wann. Erfolgreich ist, wer auf Netzwerke setzt und Kooperationen eingeht.

Maritime Wirtschaft und Logistik
14.06.2016
Belieferung von Onshore-Windparks aus dem Neustädter Hafen

Der Umschlag von Stückgut über den Neustädter Hafen hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Dazu trägt auch die Energiewende bei: Insbesondere die Verladung von großen Bauteilen für Windparks sorgt dafür, dass in vielen Nächten Schwertransporte den Hafen verlassen. Dafür sorgen auch die verbesserten Rahmenbedingungen im Land Bremen.

Digitalisierung / Industrie 4.0
07.06.2016
Airbus Standortleiter Dr. André Walter: „Industrie 4.0 heißt für uns, die Arbeit leichter und effizienter zu gestalten“

Zum Flugzeugbau gehört viel Handarbeit. Trotzdem - oder gerade deshalb - arbeitet Airbus an der Digitalisierung, hier heißt es „Future Factory“. Und forscht an neuen Fertigungstechnologien wie dem 3-D-Druck. Keine Minute zu früh, so der Standortleiter von Airbus in Bremen, Dr. André Walter, im Interview.

Internationales
02.06.2016
Bremen mit hoher Exportquote erneut auf Platz 1 im Bundesländervergleich

Ob Kaffee im Pariser Café oder der Mercedes-Benz Roadster SL am Sunset Boulevard – Bremer Produkte gibt es auf der ganzen Welt. Welche Waren aus Bremen im Ausland besonders beliebt sind und wohin diese exportiert werden, lesen Sie hier.

Digitalisierung / Industrie 4.0
31.05.2016
Vom Händler zum Hersteller – mit Förderung und Beratung zu Industrie 4.0

Der Laborgroßhändler OMNILAB hat den Schritt zum Hersteller gewagt und revolutioniert mit einem Wasserdampfdestillierer den Laborgerätemarkt. Bei der Entwicklung wurde das Unternehmen mit Fördermitteln und Know-how der WFB unterstützt – ein Paradebeispiel dafür, wie Unternehmen von Förderprogrammen profitieren können.

Digitalisierung / Industrie 4.0
24.05.2016
Hand in Hand - so arbeiten Roboter und Menschen künftig zusammen

Robotern kommt in der industriellen Zukunft eine Schlüsselrolle zu: Neben der zunehmenden Automatisierung auch in Zusammenarbeit mit dem Menschen, um ihm schwierige und gesundheitsgefährdende Handgriffe abzunehmen. Am Robotics Innovation Center in Bremen haben Dr. Sebastian Bartsch und seine Kollegen den helfenden Gesellen in Form von Robotern neu erfunden.

Maritime Wirtschaft und Logistik
19.05.2016
Die LogistikLotsen starten und bieten Kooperation und Innovation zwischen Wissenschaft und Praxis

LogistikLotsen: Ein neues Netzwerk von Unternehmen der Logistikbranche und Wissenschaft in der Metropolregion Nordwest.

Digitalisierung / Industrie 4.0
17.05.2016
Schlank, individuell, intelligent – das sind die Traummaße der Fabrik der Zukunft

Mit der Digitalisierung wandelt sich auch das Erscheinungsbild der Fabriken. Wer heute die digitale Produktion von morgen plant, muss den Materialfluss optimieren und die Komplexität verringern. Wie das geht, das verraten Dr. Jörn Fischer und Bernd Kidler von der GPS Planfabrik.

Wissenschaft
10.05.2016
Wenn Studenten zu Unternehmensberatern werden - ein Beispiel aus der Digitalisierung

Seit zehn Jahren unterstützen die Studenten von Active Unternehmen in Bremen und im Umland. Kern ihrer Arbeit ist die Optimierung von Geschäftsprozessen aller Art. 114 kleine und mittelständische Unternehmen aus Bremen und dem Umland sind nun einem Aufruf der Nachwuchsberater gefolgt.

Digitalisierung / Industrie 4.0
10.05.2016
Wie ein Bremer Unternehmen Industrie 4.0 ins Reich der Mitte bringt

Die Bremer Technologieberater SALT AND PEPPER helfen einem Automobilzulieferer aus der nordchinesischen Region Jilin bei der digitalen Revolution. Und zeigen so, dass Industrie 4.0-Projekte auch mit kleinem Budget erfolgreich sein können.

Maritime Wirtschaft und Logistik
04.05.2016
50 Jahre Containerverkehr über die bremischen Häfen

Am 5. Mai 1966 wurde im Bremer Überseehafen das erste Vollcontainerschiff mit 226 Containern in Deutschland gelöscht. Heute schlagen die Bremer Häfen jährlich weit über fünf Millionen Standardcontainer um und sind damit der viertgrößte Hafen in Europa.

Digitalisierung / Industrie 4.0
03.05.2016
Digitale Assistenzsysteme: So können Unternehmen Produktionsfehler ausschließen

Wie ein Navigationsgerät durch den Straßenverkehr leiten so genannte Werkerführungen Arbeiter durch die Montage. Mit ELAM hat das Bremer IT-Unternehmen Armbruster Engineering dazu eine Plattform für kleine und große Unternehmen geschaffen.

Wissenschaft
02.05.2016
Vorne oder hinten? Wie eine Kugel den Orientierungssinn erforscht

Sie ist drei Meter hoch und begehbar - die Kugel "Virtusphere". In ihr dreht sich buchstäblich alles um Orientierung. Forscher der Universität Bremen wollen wissen: Wie orientieren sich Menschen, wenn sie unterwegs sind? Was hilft ihnen, sich zurechtzufinden?

Digitalisierung / Industrie 4.0
26.04.2016
Wie der Milchbote: Der „Dynamische Milkrun 4.0“ beliefert Maschinen in der Fabrik nur bei Bedarf

Der Milchbote ersetzte früher bei seinen Touren leere Milchflaschen durch neue. Noch besser soll es mit dem Nachschub in der Fabrik von morgen klappen: Lieferungen zu idealen Zeiten auf optimalen Routen. Der „Dynamische Milkrun 4.0“ ist ein Versorgungszug, der intelligent und zuverlässig die Materialversorgung übernimmt.

Wissenschaft
19.04.2016
Wie die falsche Umlaufbahn zweier Satelliten zum Glücksfall für einen Bremer Professor wurden

Was den einen ärgert, freut den anderen: Ein Bremer Physikprofessor nutzt zwei fehlgeleitete Galileo-Satelliten für seine Forschungen zu Einsteins Relativitätstheorie. Die ellipsenförmige Umlaufbahn hatte sein Interesse geweckt.

Digitalisierung / Industrie 4.0
19.04.2016
Das Logistik-Monitoring LOMO überwacht Projekte weltweit live

In der Schwerlastlogistik – ob beim Transport von Windkraftanlagen oder Kraftwerksteilen – ist kein Projekt wie das andere. Sonderwege gibt es aber nicht nur auf der Straße: Auch in der Projektplanung bleiben Standardlösungen schnell auf der Strecke. Das Bremer Software-Haus HEC hat ein Logistikmonitoring aus Hardware und Software speziell für die Schwerlastlogistik geschaffen.

Digitalisierung / Industrie 4.0
12.04.2016
Digitalisierte Hafenlogistik: So wissen Logistiker, wo sich ein Container befindet

Staus und Wartezeiten gehören an den Containerterminals zum Alltag. Denn oft wissen Spediteure und Fahrer nicht genau, wann ein Schiff einläuft. Um die Kommunikationsprozesse zwischen den Akteuren zu verbessern, hat das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik in Bremen das Projekt SMART SC entwickelt.

Wissenschaft
12.04.2016
Bionic Bike - dank Kieselalgen zum neuen Faltrad

Vorbild Natur: Bremerhavener Meeresbiologen und Techniker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben ein ultraleichtes Falt-Fahrrad entwickelt. Ein Beispiel, wie Grundlagenforschung für industrielle Anwendungen genutzt werden kann.

Wissenschaft
05.04.2016
Paddeln an Land - zwei Bremer Studenten erfinden das Radfahren neu

Es gibt Erfindungen, die sind so genial wie naheliegend, da fragt man sich: Wieso erfindet das jemand erst jetzt? So wie beim Paddelfahrrad, das zwei Bremer Studenten der Universität Bremen entwickelt haben.

Digitalisierung / Industrie 4.0
05.04.2016
Neue Industrie-Funkstandards: Wenn es zwischen Maschinen funkt

Funknetzwerke sind allgegenwärtig, ob mobil oder abends mit dem Tablet auf der Couch beim Surfen. Oft heißt es aber: Schwache Verbindung – kein Signal. Was im Alltag ärgerlich ist, kann im Unternehmen schnell viel Geld kosten. Deshalb sind nur wenige Maschinen bisher per Funk verbunden. Das Bremer TZI will das ändern und forscht an den Funkstandards der Zukunft.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.03.2016
Karriere mit Tiefgang: Prof. Dr. Antje Boetius liebt es kalt und duster

Die Bremer Meeresbiologin Antje Boetius taucht tief und spielt doch ganz oben mit. Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem die höchstdotierte deutsche Forschungsauszeichnung, den Leibniz-Preis.

Digitalisierung / Industrie 4.0
29.03.2016
Hinter Gläsern – Kommissionieren mit Datenbrillen und Wearable Computing-Lösungen von UBIMAX

Wearables, tragbare Computer wie Datenbrillen und Smartwatches stellen digitale Informationen jederzeit bereit. Ein Selbstversuch mit Datenbrille im Warenlager beim Marktführer für industrielle Wearables, UBIMAX aus Bremen.

Luft- und Raumfahrt
24.03.2016
Auf dem Stundenplan in Bremen: Luft- und Raumfahrt – das fliegende Klassenzimmer 2.0

Bremen ist einer der wichtigsten europäischen Standorte für Luft- und Raumfahrt. Deswegen fördern zwei Bremer Gymnasien seit 2006 gezielt den Nachwuchs – in einem deutschlandweit einzigartigem Programm. Auf dem Stundenplan stehen die Fächer Mathematik, Physik, Wirtschaft und Englisch unter dem Aspekt „Luft- und Raumfahrt”.

Internationales
17.03.2016
Studierende aus 92 Ländern an der Jacobs University Bremen: Gemeinschaft ohne Grenzen

Seit 15 Jahren ist die Bremer Jacobs University ein Anziehungspunkt für junge Talente aus aller Welt. Die Gemeinschaft zwischen den Studierenden und das Leben auf dem Campus tragen zum Studienerfolg bei. Und in der Wirtschaft sind die Absolventen begehrte Fachkräfte.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
15.03.2016
GVZ Güterverkehrszentrum Bremen: Logistik-Drehscheibe mit besten Zukunftsaussichten

Pionier mit Auszeichnungen – das Güterverkehrszentrum Bremen (GVZ) war das erste seiner Art in Deutschland und liegt auch heute noch national wie international ganz vorn in den Rankings. Logistiker und Investoren schätzen die Bedingungen vor Ort.

Automotive
15.03.2016
Bremer Ingenieure tüfteln am Elektro-Antrieb der Zukunft und entwickeln einen Antrieb mit Radnabenmotor

Motor unter der Haube treibt Räder an - das ist seit mehr als hundert Jahren die Erfolgsformel für das Auto. Radnabenmotoren - der Motor im Rad und nicht unter der Haube - versprechen allerdings viele Vorteile. Der Elektroantrieb macht das möglich.

Digitalisierung / Industrie 4.0
14.03.2016
Die digitale Nebenkostenabrechnung am Flughafen Bremen

Immer mehr Unternehmen erzeugen Energie mit Blockheizkraftwerken, Photovoltaikanlagen und Kraft-Wärme-Kopplungen. Das Energiemanagement kann dabei intelligent in die Grundstücksverwaltung eingebunden werden, wie es die IT-Firma Apandia am Bremer Flughafen umgesetzt hat. Das spart Zeit und Kosten.

Digitalisierung / Industrie 4.0
11.03.2016
Was ist Industrie 4.0? Eine kurze Erklärung

Industrie 4.0 bezeichnet eine der umfassendsten Umwälzungen in unserer Produktionslandschaft – so umfassend, dass ihr der Titel vierte industrielle Revolution verliehen wird. Wenn das Symbol der ersten die Dampfmaschine, der Zweiten das Fließband, der Dritten der Mikrochip war, so steht für die Vierte das Internet.

Maritime Wirtschaft und Logistik
11.03.2016
Bei Aimpulse Intelligent Systems sorgt eine künstliche Intelligenz für effizientere Logistik

Transportprozesse in der Logistik sind komplex. Aimpulse Intelligent Systems – ein Spin-off der Universität Bremen – arbeitet mit Methoden der künstlichen Intelligenz und schlägt damit neue Wege in der Optimierung und Automatisierung von Logistik-Prozessen ein.

Maritime Wirtschaft und Logistik
10.03.2016
In der Maritimen Explorationshalle des DFKI Robotics Innovation Center lernen Roboter schwimmen

Sie arbeiten dort, wo Menschen nicht hinkommen: Robotersysteme, die tief unter der Meeresoberfläche operieren. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz betreibt in Bremen eine weltweit nachgefragte Testanlage für Tiefseeroboter.

Digitalisierung / Industrie 4.0
04.03.2016
Funktioniert wie gedruckt - das Fraunhofer IFAM entwickelt Textilien, die fühlen können

Es klingt wie Science-Fiction, ist aber schon Realität: Auf Textilien gedruckte Sensoren. Anwendungsfeld können Arbeitshandschuhe sein, die den Träger vor zu großer Hitze warnen, etwa in einer Gießerei. Das Fraunhofer IFAM betreibt eine digitale Fertigungsstraße für gedruckte Elektronik, die zeigt, was schon bald Wirklichkeit werden kann.

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