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12.7.2017 - Nina Svensson

Neu in Bremen: Unternehmen siedeln sich an der Weser an

Erfolgsgeschichten
Erfolg mit Ansiedlungsservice und langfristiger Betreuung

Bremer Stadtmusikanten mit WFB-Schriftzug
© WFB/Jann Raveling

Im vergangenen Jahr haben sich mithilfe der WFB 34 Unternehmen aus dem In- und Ausland in Bremen angesiedelt. Unternehmen zum Beispiel aus den Branchen Design, Automotive, Verpackungsindustrie, Offshore oder Wasserwirtschaft. Mit ihrer Entscheidung für Bremen stärken sie den Standort, erhöhen die Wirtschaftskraft, schaffen und sichern Arbeitsplätze.

Von A wie Automotive bis W wie Wasserwirtschaft: So vielfältig die Branchen neuer Unternehmen in Bremen sind, so vielseitig sind auch die Leistungen, mit denen sie im Zuge ihrer Ansiedlung von der WFB unterstützt werden. Sei es Beratung oder Förderung, Vermittlung von Grundstücken oder Immobilien, umfassende Standortinformationen oder der Anschluss an lokale und regionale Netzwerke. Mit ihrem Ansiedlungsservice und der darauf folgenden langfristigen Betreuung heißt die WFB die neuen Unternehmen in Bremen herzlich willkommen!

Standortleiter Manfred Pflüger im dem vor dem Einzug noch leeren Regallager.
Standortleiter Manfred Pflüger im dem vor dem Einzug noch leeren Regallager. © WFB/ Frank Pusch

Idealer Standort für Automobilzulieferer Dräxlmaier

In der 11.000 Quadratmeter großen Halle in der Bordeaux-Straße sind noch viele Regalreihen leer, aber das wird sich demnächst ändern. Im November 2016 hat die DRÄXLMAIER Group ihren neuen Logistik-Standort im Gewerbepark Hansalinie eröffnet, im Januar wurde mit der Auslieferung begonnen. Unter anderem liefert Dräxlmaier Instrumententafeln an das nahe gelegene Kundenwerk.
Die DRÄXLMAIER Group beliefert weltweit Premium-Fahrzeughersteller mit komplexen Bordnetzsystemen, zentralen Elektrik- und Elektronikkomponenten, exklusivem Interieur sowie Speichersystemen für die Elektromobilität.

6 Kilometer Entfernung zum Kundenwerk sind für uns ideal,  um die Bordnetzsysteme verlässlich just in time und just in sequencezu liefern.

Manfred Pflüger, Standortleiter Bremen, DRÄXLMAIER Group

Der Premium-Zulieferer betreibt in Bremen bereits seit mehreren Jahren ein 5.000 Quadratmeter großes Logistikcenter in der Weser-Ems-Straße, von dort werden Bordnetzsysteme just-in-time und just-in-sequence ausgeliefert. Dann kam ein weiterer Auftrag dazu, dafür reichten aber die Kapazitäten in der Weser-Ems-Straße nicht aus und eine Erweiterung war nicht möglich. Mit Unterstützung der WFB entstand der Kontakt zu den Bauherren Lutz und Christoph Peper, und DRÄXLMAIER entschied, in den Neubau in der Bordeaux-Straße zu ziehen. Dort werden ab Mai 2017 rund 60 Mitarbeiter beschäftigt sein.

Erfahren Sie hier mehr über die DRÄXLMAIER Group.

Thomas Langer und Mitarbeiter Thorsten Fünfhaus
Thomas Langer und Mitarbeiter Thorsten Fünfhaus © WFB/Frank Pusch

KartonTech Bremen: Flexibilität als Erfolgsfaktor

48 Jahre alt, selbstständig, Traum erfüllt: Im Februar 2016 hat Thomas Langner mit KartonTech Bremen den Schritt in die Selbstständigkeit gemacht, seit Mai 2016 läuft die Produktion. Langner bietet verschiedene Dienstleistungen rund um die Kartonagen- und Verpackungstechnologie an. Zu seinem Maschinenpark gehören eine Faltschachtelklebemaschine und eine Stanzmaschine.

Ich schätze die Freiheit, mein Unternehmen und den respektvollen Umgang mit Mitarbeitern und Aushilfen gestalten zu können.

Thomas Langner, Inhaber KartonTech Bremen

Die Maschinen sind inzwischen gut im Einsatz, im Januar liefen sie täglich, sogar an den Wochenenden. Inzwischen wird Langner regelmäßig von Mitarbeitern und Aushilfen unterstützt. Ein sicheres Zeichen dafür, dass Langners Strategie erfolgreich ist. „Wir sind extrem flexibel und können im Gegensatz zu großen Druckereien und Faltschachtelherstellern auch kleinste Auflagen in unseren Maschinen stanzen, falten und kleben“, sagt Langner.

Der gelernte Packmitteltechnologe war zuletzt als Betriebsleiter in einer Druckerei tätig, bevor er sich für eine Selbstständigkeit entschied, in seine Maschinen investierte und rund 400 Quadratmeter Hallenfläche im Gewerbepark Hansalinie mietete. „Als Selbstständiger kann man nicht nur einfach ein Schild aufhängen und warten. Man muss selbst aktiv sein und zudem viel beachten“, sagt Langner. „Die Begleitung durch die WFB und die Beratung im Unternehmensservice haben mir dabei sehr geholfen.“

Erfahren Sie hier mehr über KartonTech Bremen.

Dominic Spinnreker-Czichon (links) und Dr. Oliver Stoschek
Wenn es ums Wasser geht, sind sie in ihrem Element: Dominic Spinnreker-Czichon (links) und Dr. Oliver Stoschek. © WFB/Frank Pusch

DHI WASY: So geht Wasserwirtschaft 4.0

Von der Quelle bis ans Meer: Bei der DHI WASY GmbH dreht sich alles um Wasser. Da ist es nur konsequent, dass das Unternehmen seinen Sitz von Syke nach Bremen an die Weser verlegt hat. Im November 2016 sind die 15 Mitarbeiter in Büroräume in der Knochenhauerstraße 20/25 gezogen. Der Grund war, dass die Räume in Syke den veränderten Anforderungen nicht mehr entsprachen und der Mietvertrag auslief. Also hat DHI WASY mit Unterstützung der WFB einen Standort in Bremen gesucht, der nicht nur für die eigenen Mitarbeiter, sondern auch für Kollegen und Kunden aus dem Ausland durch Hauptbahnhof und Flughafen besser angebunden ist.

Sofern wir eine schnelle Internetverbindung haben, können wir überall das Know-how der ganzen DHI-Gruppe nutzen.

Dominic Spinnreker-Czichon und Dr. Oliver Stoschek, DHI WASY GmbH, Niederlassung Bremen

Auch die schnellere Internetverbindung per Glasfaserkabel war ein entscheidendes Argument für einen Standort in der Bremer City. Denn DHI WASY gehört zur weltweit agierenden Unternehmensgruppe DHI mit rund 1.250 Mitarbeitern und Hauptsitz in Kopenhagen-Hørsholm. Alle Daten sind in einem eigenen globalen Netzwerk gespeichert, die Mitarbeiter arbeiten online und damit standortübergreifend an ihren Projekten. Kernkompetenz ist die „Wasserwirtschaft 4.0“, das heißt die Digitalisierung, Modellierung und Visualisierung von Wassersystemen, dafür greift DHI auf die eigene Softwareentwicklung MIKE zurück. Das Bremer Team arbeitet sehr anwendungsorientiert, zu den Projekten zählen zum Beispiel ein Echtzeitströmungsmodell für den Hamburger Hafen und die Online-Überwachung des Zürichers Trinkwassernetzes.

Erfahren Sie hier mehr über DHI WASY.

Christopher Iwens, General Manager German Subsidiaries bei DEME
Christopher Iwens, General Manager German Subsidiaries bei DEME © WFB/Frank Pusch

Deme Group: Fokus Offshore von Bremen aus

Seit den 1990er Jahren hat die belgische DEME Gruppe mit dem Hochtief-Konzern im Bereich Offshore kooperiert, unter anderem haben sie eine Beteiligungsgesellschaft für Bau und Betrieb des Kranhubschiffs „Innovation“ gegründet. 2015 verkaufte Hochtief seine Anteile sowie alle Offshore-Assets an die DEME Gruppe, die daraufhin in 2016 für ihre Offshore-Aktivitäten die GeoSea Infra Solutions GmbH in Bremen gründete. Diese hat heute rund 80 Mitarbeiter und ihren Sitz in der Anne-Conway-Straße 6 im Technologiepark.

Bremen ist ein idealer Standort für unsere Offshore- und  Nassbaggeraktivitäten.

Christopher Iwens, General Manager German Subsidiaries, DEME Group

Dass die Wahl auf den Standort Bremen fiel, hatte mehrere Gründe: Zum einen ist eine weitere DEME-Tochter, die Nordsee Nassbagger und Tiefbau GmbH, schon seit gut zehn Jahren in Bremen ansässig. Zum anderen waren die zentrale Lage zwischen Ems, Jade, Weser und Elbe sowie die Nähe zur Küste entscheidend. Positiv wirkte sich auch der Besuch des DEME-Vorstands auf Einladung des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen sowie der WFB aus, bei dem Bremen und Bremerhaven als Standort für die maritime Wirtschaft überzeugten.

GeoSea ist zur Zeit unter anderem am Bau der Offshore-Windparks Hohe See und Borkum Riffgrund 2 beteiligt. Gleichzeitig fokussiert sich das Unternehmen auf den Bereich Projektentwicklung. So hat DEME eine Beteiligung in der Projektentwicklungsgesellschaft Merkur Offshore GmbH, während GeoSea seit August 2016 die schlüsselfertige Errichtung des Offshore-Windparks umsetzt. Die Fertigstellung ist für Anfang 2019 geplant.

Erfahren Sie hier mehr über die DEME Gruppe.

hey ju design: Juie Jittinan Kitsumritiroj und Andreas Hensinger
hey ju design: Juie Jittinan Kitsumritiroj und Andreas Hensinger © WFB/Frank Pusch

hey ju design: Menschen mit Beeinträchtigungen werden zu Co-Designern

Kunst, Design und Menschen mit Beeinträchtigungen – für Andreas Hensinger und Juie Jittinan Kitsumritiroj ist das kein Widerspruch, sondern der faszinierende Kern ihrer Arbeit. Sie haben an der Hochschule für Künste studiert. Für ihren Master im Studiengang Integriertes Design, Studio System und Struktur, hat Juie Kontakt zum Martinshof aufgenommen und ein Konzept entwickelt, wie man nachhaltige Produkte zusammen mit Menschen mit Beeinträchtigungen entwickeln kann. Andreas hat in seiner Masterarbeit ebenfalls ein Projekt mit sozialem Hintergrund umgesetzt, um den Alltag von Menschen mit Demenz zu verbessern.

Unser Ziel ist, dass die gemeinsam entwickelten Produkte nicht  nur für den guten Zweck gekauft werden, sondern tatsächlich mit ihrem Aussehen und Nutzen überzeugen.

Andreas Hensinger und Juie Jittinan Kitsumritiroj, Gründer hey ju design

Beide waren von ihren Erfahrungen so begeistert, dass sie sich zusammengetan haben, um sich mit ihren Ideen und der Umsetzung selbstständig zu machen. 2015 informierten sie sich bei Manuel Kühn vom Willkommensservice und bewarben sich für das Bremer Förderprogramm für Unternehmensgründungen (BRUT). Sie wurden angenommen und gründeten im April 2016 hey ju design. Mit ihrem Konzept haben sich die zwei Designer bei verschiedensten Einrichtungen vorgestellt und die Werkstätten-Messe in Nürnberg besucht. Inzwischen haben sie zwei Auftraggeber, einer davon sind die Delme-Werkstätten, mit denen sie in der Keramikmanufaktur am Standort Delmenhorst ihre Idee umsetzen: In Workshops erarbeiten sie mit den Mitarbeitern anhand kreativer Methoden, wie bestehende Produkte noch besser oder andere ganz neu entwickelt werden. In einem weiteren Schritt folgt dann die Umsetzung. „Co-Designer“ nennen sie ihre Teilnehmer in den Workshops und sind immer wieder überrascht, wie sehr diese sich wertgeschätzt fühlen, wenn sie ihre Ideen dabei einbringen und umsetzen können.

Erfahren Sie hier mehr über hey ju design.


Bei Fragen rund um das Thema Ansiedlung in Bremen wenden Sie sich einfach an:


Thorsten Tendahl, Teamleiter Unternehmensservice Bremen und nationale Ansiedlung, T +49 (0) 421 9600 121, thorsten.tendahl@wfb-bremen.de oder
Thomas Hofhans, Projektleiter nationale Ansiedlung, T +49 (0) 421 9600 251, thomas.hofhans@wfb-bremen.de

Informationen zum Ansiedlungsservice der WFB finden Sie hier.

Start-ups
21.07.2017
Der salonfähige Korn

Aus einer Schnapsidee wird ein veritables Geschäft: Gut neun Monate nach Auslieferung der ersten Flaschen zieht „Nork“ seine Kreise in ausgewählten Hamburger und Bremer Bars – und nun auch in Berlin. Der Korn kommt an.

Erfolgsgeschichten
14.07.2017
Wisura entwickelt dank Förderung nachhaltigen Schmierstoff

Der Bremer Schmierstoffhersteller FUCHS WISURA GmbH hat einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Schmierstoff für die Umformindustrie an den Markt gebracht. Das Projekt wurde mit Fördermitteln aus dem Forschungs- und Entwicklungsprogramm gefördert.

Erfolgsgeschichten
16.06.2017
BritInnen in Bremen: Fiona Moore

Geplant war ein Jahr Praktikum in Bremen. Heute lebt Fiona seit 17 Jahren in der Hansestadt. Die freiberufliche Übersetzerin ist verheiratet, Mutter zweier Kinder und hat die doppelte Staatsbürgerschaft. Sie erzählt uns, warum Bremen eine Stadt zum Bleiben, Entdecken und perfekt für Familien ist.

Internationales
15.06.2017
DEME: Fokus Offshore von Bremen aus

Hohe See, Merkur oder Borkum Riffgrund 2: GeoSea ist am Bau der größten Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee beteiligt. Projekte, die aus einer Partnerschaft mit Hochtief hervorgegangen sind und die die deutsche Tochter der belgischen DEME Gruppe aus gutem Grund von Bremen aus betreut.

Unternehmensservice Bremen
01.06.2017
hey ju design: durch Inklusion zum Co-Designer

Kunst, Design und Menschen mit Beeinträchtigung: Für zwei junge Designer aus Bremen ist das der spannende Kern ihrer Arbeit. Gemeinsam mit Werkstatt-Mitarbeitern entwickeln und optimieren sie handwerkliche Produkte. Und sind immer wieder begeistert, auf wie viel Potenzial sie bei ihren Co-Designern stoßen.

Automotive
12.05.2017
DRÄXLMAIER: Neuer Standort für kurze Wege

Es sind nur sechs Kilometer ins nahe gelegene Kundenwerk – ein entscheidender Grund für die DRÄXLMAIER Group, ihr neues Logistikzentrum im Gewerbepark Hansalinie zu eröffnen. Für den weltweit tätigen Automobilzulieferer ist die sequenzgenaue just-in-time Anlieferung beim Kunden unverzichtbar.

Maritime Wirtschaft und Logistik
10.05.2017
Kombinierter Güterverkehr mit Roland Umschlag

Sie kommen per Schiene, Lastwagen oder mit dem Schiff: Container. Große Mengen an Stückgut werden in ihnen verschickt. Selten legt ein Container seine Reise auf nur einem Weg zurück. Er wechselt innerhalb der Transportkette sein Gefährt. Kombinierter Verkehr (KV) nennt sich dieser Umschlag von Containern. So bringt Roland Umschlag Waren über Bremen hinaus in die Welt.

Lebensqualität
08.05.2017
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen: Vollblutmusiker mit Unternehmergeist

Die Deutsche Kammerphilharmonie gehört zu den weltweit führenden Orchestern. Doch nicht nur der musikalische Ruf ist erstklassig, auch die interne Organisation ist besonders: Wirtschaftliche Fragen werden gemeinverantwortlich bestimmt. Das ist einzigartig in der Welt der großen Orchester.

Unternehmensservice Bremen
04.05.2017
„Gründen vor Ort“ – Gröpelingens unternehmerische Seite

„Gründen vor Ort“ lautet der Name des Projekts, das unternehmerische Tätigkeiten im Bremer Stadtteil Gröpelingen fördert. Seit Mai 2016 erhalten Existenzgründende und Selbstständige im Gründer-Büro Pasdocks Beratung aus erster Hand und die Möglichkeit, sich spielerisch an das eigene Unternehmen heranzutasten.

Digitalisierung / Industrie 4.0
02.05.2017
DHI WASY: Experten für Wasserwirtschaft 4.0

Von der Quelle bis zum Meer: Die Ingenieure und Softwareexperten der DHI WASY GmbH können quasi jeden Wassertropfen digitalisieren. Sie modellieren und visualisieren Wassersysteme, sei es das Abwassersystem in Aarhus oder die Strömung im Hamburger Hafen.

Lebensqualität
03.04.2017
Deutscher Meister von der Weser

Cricket hat in Deutschland bislang ein Schattendasein geführt. Das ändert sich gerade. In Bremen hat eine Frau in der männerdominierten Sportart das Sagen – mit Erfolg. Ihre Herrenmannschaft wurde 2016 Deutscher Meister im Cricket.

Erfolgsgeschichten
17.03.2017
Häuser mit Wirkung

Was wollen wir für eine Architektur? Wie wollen wir leben, lernen, arbeiten? Diese Fragen stellen sich Feldschnieders und Kister Architekten BDA immer wieder aufs Neue. Egal, ob es sich bei dem Auftrag oder Wettbewerb um ein Feuerwehrhaus, ein Industriegebäude oder eine Schule handelt.

Internationales
16.03.2017
Farbige 3D-Bilder unter Wasser

3D-Bilder im Millimeterbereich für den industriellen Unterwasserbereich und die Tiefseeforschung - das Ziel von Gründer Jakob Schwendner ist klar gesteckt. Der erste Prototyp einer Kamera mit neuartiger Sensortechnik wird derzeit in Kanada gebaut und im April der Fachwelt auf der „Ocean Business“ in South Hampton, Großbritannien, vorgestellt. „Die ersten Bilder sehen gut aus“, zeigt sich Schwendner zufrieden.

Erfolgsgeschichten
10.03.2017
KartonTech Bremen: Vom Packmitteltechnologen zum Chef

Thomas Langner hat im Gewerbepark Hansalinie den Schritt in die Selbstständigkeit gemacht. Stanzen, falzen, kleben: Er bietet verschiedene Dienstleistungen für die Kartonagen- und Verpackungsindustrie – und kann etwas, was andere Anbieter nicht können.

Internationales
27.01.2017
Erfolge, Comebacks und Newcomer: Bremens Top-Ansiedlungen und Investitionen 2016

Das bremische Erfolgsjahr 2016 stand im Zeichen von Automotive und Stahl und hieß aufstrebende, internationale Unternehmen willkommen. Wir haben uns drei der wichtigsten Ansiedlungen und Investitionen für Sie genauer angeschaut.

Internationales
20.01.2017
Auf einen Blick: Direktinvestitionen in Bremen 2016

229 Millionen Euro haben Unternehmen 2016 in das Bundesland Bremen investiert. Woher kommen die Investoren, wie viele Arbeitsplätze haben sie geschaffen und in welchen Tätigkeitsfeldern sind sie aktiv? Mit unserer Infografik bekommen Sie den Überblick.

Erfolgsgeschichten
13.01.2017
Als Student ein Unternehmen gründen: die Chefs von morgen an der Bremer Jacobs University

Sich mit 20 Jahren Gedanken über das eigene Unternehmen machen? An der Jacobs University werden Studierende wie Julius Schneider auf ihre Karriere als Existenzgründer vorbereitet. In Bremen treffen sie dabei auf ideale Voraussetzungen, um ihre Ideen in die Praxis umzusetzen.

Unternehmensservice Bremen
15.12.2016
Das Paradies für Angler liegt im Bremer Norden

Wattwürmer, Angelscheine, Reparaturen und alles was des Anglers Herz begehrt. Dieses in Bremen einmalige Angebot gibt es bei „Unser Anglerparadies“. Inhaber Thorsten Nitsche ist mit Hilfe des Unternehmensservice Bremen in die Selbstständigkeit gestartet.

Wissenschaft
05.12.2016
Wie eine Doktorandenschule den Logistikstandort Bremen bereichert

Bremen ist der zweitgrößte Logistikstandort Deutschlands. Logistik spielt auch in der Hochschullandschaft eine tragende Rolle. Irgendwoher müssen schließlich die Nachwuchskräfte kommen, Forschungsprojekte angeschoben und Ideen entwickelt werden. Und damit sind wir bei der International Graduate School of Dynamics in Logistics, oder kurz: IGS.

Digitalisierung / Industrie 4.0
02.12.2016
Agent of Change: Andrea Kuhfuß weiß, wie Unternehmen die Digitale Transformation gelingt

Als Innovationsmanagerin und Projektleiterin des DIGILAB Brennerei 4.0 unterstützt WFB Mitarbeiterin Andrea Kuhfuß Unternehmen dabei, Digitalisierungsprozesse zu initiieren. Dabei greift sie auf ihr Know-how aus dem Programm "Leading Digital Transformation and Innovation" des renommierten Hasso-Plattner-Instituts zurück, wie sie im Interview mit Antje Hinz erzählt

Internationales
27.11.2016
Displays aus Taiwan über Bremen nach ganz Europa

Wetterfeste Displays für Verkehrsbetriebe und Bildschirme ohne Spiegeleffekte bei hellem Sonnenlicht: Vor fast 25 Jahren hat Thomas Lie die AlfaNet Computer und Electronic Handels GmbH in Bremen gegründet und führt heute das europäische Servicecenter des taiwanesischen Display-Herstellers Litemax.

Unternehmensservice Bremen
24.11.2016
Hier drückt kein Schuh - Sneaker-Boutique „Glückstreter“

Ziel des bekennenden Turnschuhfans: Im Bremer Einzelhandel etwas Exklusives etablieren. Erleichtert wurde dem Junggründer Stefan Schrader der Start in die Selbstständigkeit durch den Unternehmensservice Bremen, die BAB Bremer Aufbau-Bank und die Gewerbeanmeldung über den Einheitlichen Ansprechpartner.

Kreativwirtschaft
16.11.2016
Hilfe bei Existenzgründung: Wie das Bremer B.E.G.IN-Netzwerk das Findorffer Käsekontor unterstützte

Eine Idee, gereift wie guter Käse: Katrin Grosch hat sich mit ihrem eigenen Käseladen in Bremen-Findorff selbstständig gemacht. Hilfe, Tipps und Beratung erhielt sie dabei vom B.E.G.IN-Gründungsnetzwerk. Sie erzählt uns, wie Gründer optimal starten.

Luft- und Raumfahrt
07.11.2016
„Bremen hat alles, was ein Raumfahrtstandort braucht“

Im Dezember 2016 treffen sich die Minister der ESA-Mitgliedsstaaten, um die Schwerpunkte der europäischen Raumfahrt für die kommende Jahre zu bestimmen. Baden-Württemberg, Bayern und Bremen haben gemeinsam Empfehlungen erarbeitet. Im Interview erläutert Landeskoordinator Dr. Peter Vits, welche Stärken und Chancen er für Bremen sieht.

Kreativwirtschaft
02.11.2016
Raumperle findet deinen Traumraum

Die Hochzeit im Fernsehstudio, die Weihnachtsfeier im Club, das Seminar im Kino – die richtige Location macht den Unterschied. Damit der Traumraum kein Raumtraum bleibt, gibt es Raumperle. Mit dem Start-up geht ein langgehegter Wunsch für die Gründerin Tascha Schnitzler in Erfüllung.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
24.10.2016
Die Überseestadt: Das Wunder an der Weser

Was Werder Bremen kann, kann die Überseestadt schon lange: Sie ist ein "Wunder an der Weser" – sagt auch die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel über die Entwicklung des "Projekts der Superlative".

Kreativwirtschaft
12.10.2016
Alles Wurst? Raum für Kreative in einer ehemaligen Wurstfabrik

Ungewöhnliche Ideen brauchen Raum, um sich zu entfalten. In einer ehemaligen Wurstfabrik hat die Bremer ZwischenZeitZentrale einen Ort geschaffen, an dem Kreative zu erschwinglichen Preisen Arbeits- und Büroräume zwischennutzen können.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
07.10.2016
Neuausrichtung mit Neubau: Capricorn Consulting GmbH

Was tun, wenn die Firma aus allen Nähten platzt? Richtig, mehr Raum muss her. Und manchmal führt der Umzug über die Landesgrenzen, wie beim IT-Dienstleister Capricorn Consulting GmbH, der seinen Unternehmenssitz von Niedersachsen nach Bremen verlegt.

Internationales
06.10.2016
Leela Cotton: mit Nachhaltigkeit nachhaltig erfolgreich

Umweltfreundliche Herstellung und ethische Grundsätze sind die Prinzipien von Fair-Trade-Kleidung. Dass biologisch hergestellte Kleidung wie ein grauer Kartoffelsack aussieht, stimmt längst nicht mehr. Das deutsch-türkische Textilunternehmen Leela Cotton produziert Mode für Jung und Alt und leistet seinen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt – mit Erfolg.

Automotive
30.09.2016
5 Gründe für 4 Reifen: Warum Bremen ein Top-Automotive-Standort ist

Bremen kann Autos: Das Mercedes-Benz Werk produziert seit fast vierzig Jahren an der Weser, ist das Herzstück der Bremer Automobilindustrie und des Automotive-Clusters und mittlerweile der weltweit größte Produktionsstandort des Herstellers. Die Impulse beflügeln die Ansiedlung von Zulieferern und Logistikern.

Kreativwirtschaft
21.09.2016
Design schlägt Brücke zwischen Bremen und China

Der chinesische Designer Haoyu Li verbindet deutsche Design-Ausbildung mit chinesischer Geschäftstüchtigkeit. In Bremen eröffnet er jetzt ein Gestaltungsbüro. So will er chinesischen Produkten den Eintritt in den deutschen Markt erleichtern und deutsche Marken nach China bringen.

Digitalisierung / Industrie 4.0
23.08.2016
Dieses 3D-Metalldruck-Werk stellt in Bremen Titan- und Aluminiumbauteile her

Leichter, individueller und gleichzeitig komplexer - Metallteile aus dem 3D-Drucker sind eine wirtschaftliche Alternative zum herkömmlichen Stanzen, Walzen und Fräsen, wenn Unternehmen bereit sind, neue Wege in Konstruktion und Fertigung zu gehen. Dabei hilft in Bremen Materialise mit einem eigenen Metalldruck-Werk.

Stadtentwicklung
11.08.2016
Hot Dog Factory – ein stadtbekannter Geheimtipp im Bremer citylab

Bereits im fünften Jahr betreibt Fiaz Ahmad die Hot Dog Factory in der Bremer Innenstadt. Der etablierte Mieter im citylab am Ansgarikirchhof ist aus der Innenstadt nicht mehr wegzudenken.

Luft- und Raumfahrt
10.08.2016
Einmal Weltraum und zurück – hinter den Kulissen bei der Ariane Group

Die Reise von Millionen von Kilometern der Ariane-5-Rakete beginnt in Bremen. Die des Spacelabs endete hier 1999 nach 15 Jahren und 22 Missionen im Weltall. Wer Raumfahrtgeschichte mit eigenen Augen sehen möchte, ist bei Ariane Group genau richtig.

Internationales
04.08.2016
NuVasive schafft Stabilität für Wirbelsäulen und Arbeitsplätze

Ein Distribution Center für Produkte aus der Medizintechnik und das mitten in der Bremer Innenstadt? Ganz genau: Das US-amerikanische Unternehmen NuVasive entwickelt, produziert und vertreibt Instrumente und Implantate für die Wirbelsäulenchirurgie und hat in Bremen inzwischen knapp 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Tendenz steigend.

Digitalisierung / Industrie 4.0
26.07.2016
Industrie 4.0 im Umzugskarton - SWMS Systemtechnik am Standort Bremen

Die SWMS Systemtechnik Ingenieurgesellschaft mbH verbindet Ingenieurskunst mit Informatik-Know-how und macht so Unternehmen fit für Industrie 4.0. Seit Anfang 2016 bringen die Oldenburger ihr Wissen mit einem neuen Büro auch am Industriestandort Bremen ein und verraten, wie aus Ideen neue Produktionsabläufe werden.

Erfolgsgeschichten
15.07.2016
Studieren und forschen in Bremen - eine Erfolgsgeschichte

Bremen besitzt im Verhältnis zu seinen Einwohnern die bundesweit höchste Dichte an Großforschungseinrichtungen. Davon profitieren auch die Studierenden vor Ort. Angehende Akademiker finden in Bremen ein internationales Ausbildungsangebot mit hohem Praxisbezug und vielfältigen Forschungsbezügen.

Erfolgsgeschichten
08.07.2016
Purpose Stiftung – Unternehmen, die Eigentum und Management neu denken

Ganz hoch im gesellschaftlichen Diskurs stehen aktuell Fragen zu Eigentum, Umverteilung und alternativen Formen des Arbeitens. Im Gespräch erläutert der Bremer Achim Hensen, Mitbegründer des Purpose-Netzwerks, wieso Purpose dafür arbeitet, dass die Wirtschaft ihre eigentlichen Aufgaben besser wahrnehmen kann.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
01.07.2016
citylab Bremen – ein strategisches Konzept zur Zwischennutzung hat Erfolg

Wenn Ladenflächen vorübergehend nicht genutzt werden, wird vielerorts über eine Zwischennutzung nachgedacht. Das citylab in der Bremer Innenstadt folgt einem besonderen Konzept, das von Besuchern gut angenommen wird: in temporären Pop-up-Stores können innovative Geschäftsideen ausgetestet werden.

Kreativwirtschaft
15.06.2016
Existenzgründung: Wenn Flipcharts mit den Kreativpiloten fliegen lernen

Janine Lancker zeichnet für Meetings, Kongresse und Seminare auf Flipcharts. Um sich in ihrer Selbstständigkeit weiterzuentwickeln, nahm Lancker mit ihrer Idee am Kultur- und Kreativpilotenprogramm teil. Wie ihr das weiterhalf.

Automotive
14.06.2016
Made in Bremen: Das neue C-Klasse Cabriolet von Mercedes-Benz erweitert das Produktprogramm

Welches C-Klasse Modell der deutsche oder europäische Kunde auch wählt, eines ist sicher: Die Produktion erfolgt in Bremen als Kompetenzzentrum der C-Klasse. Und ab Sommer 2016 werden die Herzen der Freunde offener Fahrzeuge noch höher schlagen. Das neue Mercedes-Benz C-Klasse Cabriolet kommt auf den Markt.

Kreativwirtschaft
17.05.2016
Wie zwei Bremerinnen das größte Straßentheaterfestival Deutschlands auf die Beine stellen

Julia von Wild und Kathrin Bahr haben sich mit ihrem Büro für kulturelle Dienstleistungen, zweifellos.net, erfolgreich selbstständig gemacht. Gemeinsam organisieren sie das größte deutsche Straßentheaterfestival in Rastatt mit jährlich 200.000 Besuchern. Wie man das schafft, erzählen die beiden im Interview.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
12.05.2016
Da ist das Ding – in der Überseestadt: Warum Champions League- und DFB-Pokal immer nach Bremen gehen.

Der DFB-Pokal, der Champions League-Pokal und die Meisterschale der Fußball-Bundesliga gehen jedes Jahr durch Bremer Hände. Und zwar durch die der Mitarbeiter von Koch & Bergfeld in der Überseestadt – der ältesten Silberwarenmanufaktur Deutschlands.

Luft- und Raumfahrt
25.04.2016
Flugzeugbau hautnah – hinter den Kulissen der Airbus Group

Riesige Hallen, komplizierteste Technologie und gigantische Bauteile. Dies und viel mehr erwartet die Besucher der Airbus-Werke in Bremen. Wir haben hinter die Kulissen des Flugzeugbauers geschaut und kamen dem Traum vom Fliegen ganz nah.

Wissenschaft
05.04.2016
Paddeln an Land - zwei Bremer Studenten erfinden das Radfahren neu

Es gibt Erfindungen, die sind so genial wie naheliegend, da fragt man sich: Wieso erfindet das jemand erst jetzt? So wie beim Paddelfahrrad, das zwei Bremer Studenten der Universität Bremen entwickelt haben.

Kreativwirtschaft
11.03.2016
Die gute Gestaltung im Blick: Fritz Haase und Sibylle Haase-Knels prägen seit über 50 Jahren Bremen mit ihren Entwürfen

Verpackungen, Corporate Design, Plakate und Briefmarken – das Atelier für Gestaltung Haase & Knels ist weit über Bremen hinaus bekannt. Das liebste Stück des Ehepaars ist aber nur zu Fuß zu erreichen.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
11.03.2016
Die Überseestadt: Wie aus einer 400 Meter langen Keimzelle Bremens neuester Ortsteil wurde

Sie ist eine Mischung aus alt und neu, aus Freizeitstätte und Arbeitsplatz, aus Kreativszene und Großunternehmen: die Bremer Überseestadt.

Internationales
09.03.2016
Sigma Textil GmbH: Wie Muhammad-Farhan Aslam erfolgreich das Unternehmen seines Vaters umkrempelte

Ein Handschlag reicht in Deutschland nicht - das lernte Muhammad-Farhan Aslam schnell. Jetzt ist er in Bremen auf Wachstumskurs.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
09.03.2016
Von 0 auf 626: Wie mit der Marina Europahafen die Schiffe wieder Einzug in die Überseestadt hielten.

Seit ihrer Eröffnung im Sommer 2011 erweitert Betreiber Jens Wirdemann die Steganlage der Marina Europahafen fast jährlich. Mittlerweile bietet er 546 Meter Anlegefläche für Hobbyskipper und ihre Boote an.