+49 (0) 421 9600-10

Innenstadt und Einzelhandel

Bremen – Hansestadt mit Handelstradition

Die Hansestadt Bremen ist ein traditionsreicher und bis heute erfolgreicher Standort für regen Handel. Die mehr als 550.000 Einwohner der Stadt sowie die Besucher aus dem Umland schätzen die gute Erreichbarkeit und das vielfältige Angebot. Insgesamt rund eine Million Menschen kaufen regelmäßig in Bremen ein. Für zusätzliche Nachfrage sorgt der Tourismus, der stetig steigende Übernachtungszahlen verzeichnet. Insbesondere die Innenstadt lockt nationale und internationale Gäste an – mit viel Atmosphäre und weltbekannten Attraktionen wie den Bremer Stadtmusikanten oder dem UNESCO-Weltkulturerbe mit Rathaus und Roland auf dem Marktplatz.

Wie für eine Großstadt typisch, befindet sich der Einzelhandel natürlich nicht nur in der City. Auch Stadtteile wie das Bremer Viertel bieten zahlreiche Möglichkeiten zum entspannten Einkaufen und Verweilen. Daneben versorgen Shopping- und Fachmarktzentren sowie großflächige Handelsagglomerationen die Stadt Bremen mit allem, was einen attraktiven Handelsstandort ausmacht.

BID in Bremen

BID steht für "Business Improvement District". In Bremen werden BIDs auch Innovationsbereiche genannt. Sie sind begrenzte Gebiete, in denen auf Veranlassung der Grundeigentümer in einem festgelegten Zeitraum in Eigenorganisation Maßnahmen zur Aufwertung ihres Quartiers, ihrer Fußgängerzone, der Einkaufsstraße oder des Gewerbegebiets durchgeführt werden können.

Atmosphäre und Abwechslung – Einkaufen in der City

Weniger
Mehr
%3E

Die Innenstadt präsentiert ihr vielfältiges Angebot auf rund 140.000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Alle Ziele sind für Einheimische, Pendler, Touristen und Bewohner aus dem Umland schnell zu erreichen – sei es zu Fuß vom Hauptbahnhof, mit dem ÖPNV oder dem eigenen Pkw.

In der Innenstadt mischen sich große, zum Teil internationale Stores mit kleineren inhabergeführten Traditionsgeschäften. Markenhäuser wie Anson’s und H&M, Saturn und Zara wechseln sich ab mit dem Bremer Chocolatier Hachez, dem Modehaus Stiesing oder dem Atelier „Privatvergnügen“, das Mode nach Maß schneidert. Die Vielfalt ist das Markenzeichen der Bremer Innenstadt. Sie macht den besonderen Reiz aus und genießt in allen Kundenkreisen ein hervorragendes Image. Die vielfältige Angebotspalette an Cafés und Restaurants, sei es in den Nebenstraßen oder auf dem Marktplatz, tragen ihren Teil dazu bei. Gerade im Sommer laden sie zum Verweilen und Wohlfühlen ein. Kostenfreie WLAN-Zugänge wie im Ansgari-Quartier, in der LLOYD PASSAGE oder im Kontorhaus am Markt erhöhen zudem die Verweildauer.

1A-Lage mit Profil

Weniger
Mehr
%3E

Die Haupteinkaufsbereiche der City befinden sich in den 1A-Lagen an der Söge- und der Obernstraße, aber auch in der Hutfilterstraße, der Katharinen- und Domshof-Passage sowie in der Lloydpassage, die 2015 ihr 25-jähriges Jubiläum feiert.

Sowohl die Sögestraße als auch die Obernstraße wurden jüngst durch attraktive Neueröffnungen bereichert. Diese Entwicklung setzt sich fort. Zahlreiche Großprojekte sind in der Planung.

Angrenzende Lagen profitieren

Weniger
Mehr
%3E

Von der guten Entwicklung der A-Lagen konnten in den vergangenen Jahren auch die angrenzenden Straßenzüge profitieren. So gibt es aus der Knochenhauerstraße und vom Schüsselkorb inzwischen kaum mehr Leerstände zu vermelden. Das Einrichtungshaus BoConcept, der Modeausstatter L’Uomo oder der Wäscheanbieter Mey sind Beispiele für den dort sehr attraktiven Einzelhandel. Hinzu kommt ein gastronomisches Angebot, das immer mehr Kunden lockt, wie z. B. Vapiano.

Die Toplage Am Wall, die u. a. mit Ligne Roset, Windsor oder Bang&Olufsen seit jeher für gehobenes Einkaufen bekannt ist, hat in diesem Jahr einen großen Verlust zu verzeichnen. Ein Großfeuer brannte das Textil-Traditionshaus Harms am Wall nieder. Zur Stabilisierung des umliegenden Einzelhandels hat der Senat ein Sofortmaßnahmenprogramm aufgelegt. Gleichzeitig denkt man über neue Entwicklungsperspektiven und eine Aufwertung des Standorts nach – zumal die Lage nach wie vor das Potenzial dazu bietet.

Passantenfrequenzen insgesamt stabil

Weniger
Mehr
%3E

Die erhobenen Passantenfrequenzen in der Innenstadt weisen in Teilen auf eine positive Entwicklung hin. Insbesondere die Zahlen in der Obernstraße haben sich gegenüber dem Vorjahr als auch im Schnitt der vergangenen fünf Jahre erkennbar verbessert. Die Gründe dafür sind zahlreich: Die erfolgreiche Ansiedlung von Zara in der Obernstraße, aber auch von Marc O’Polo, Tamaris, L’Occitane und Gerry Weber konnten dazu beitragen, die Attraktivität der Lage und somit der Bremer Innenstadt zu steigern. Auch zeigen die Zählungen, dass der Onlinehandel und die zunehmenden Angebote an peripheren Standorten nicht zwangsläufig zu sinkenden Passantenfrequenzen führen – solange die Atmosphäre in der Innenstadt stimmt.

Die stabilen bis positiven Entwicklungen der Frequenzen sowie eine geringe Leerstandsquote unterstreichen das Interesse an der Bremer Innenstadt. Die Folge ist jedoch, dass der Nachfrage aktuell kein ausreichendes Flächenangebot gegenübersteht. Aus diesem Grund hat z. B. das Inditex-Textillabel Pull & Bear seine Bremer Filiale im Weserpark anstatt in der Innenstadt eröffnet. Gleichzeitig belegt diese jüngste Entwicklung, wie attraktiv der Handelsstandort Bremen auf dem deutschen Markt ist.

Einzelhandel abseits der 1A-Lagen

Weniger
Mehr
%3E

Mit dem sogenannten Viertel kann Bremen ein weiteres innerstädtisches Einkaufsquartier vorweisen, das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt ist. Zwischen Ostertorsteinweg und Vor dem Steintor finden sich Geschäfte, die es vergleichbar nur in den Szene-Stadtteilen Berlins, Hamburgs oder Münchens gibt. Der ganz eigene Charme des Viertels entfaltet sich zudem in den vielen verschiedenen Cafés und Restaurants. Eine ganz andere, aber ebenso einzigartige Atmosphäre bietet der älteste und überdies autofreie Stadtteil Bremens: das berühmte Schnoorviertel. In den malerischen Gassen wird jeder Einkaufsbummel zu einem besonderen Erlebnis.

Doch nicht nur die Innenstadt und ihre unmittelbar angrenzenden Stadtteile prägen die Bremer Handelslandschaft. Das beweisen verschiedenste Standorte in der Peripherie. Die überregional bekanntesten unter ihnen sind der modernisierte und vergrößerte Weserpark und die Waterfront.