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7.11.2016 - Nina Svensson

„Bremen hat alles, was ein Raumfahrtstandort braucht“

Luft- und Raumfahrt
Interview mit Dr. Peter Vits, Bremer Landeskoordinator für Raumfahrt

Im Dezember 2016 treffen sich die zuständigen Minister der ESA-Mitgliedsstaaten in Luzern, um die Schwerpunkte der europäischen Raumfahrt für die kommende Jahre zu bestimmen. Im Vorfeld haben die drei Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern und Bremen gemeinsam Empfehlungen erarbeitet, die Bremer Interessen wurden dabei vom Landeskoordinator Dr. Peter Vits vertreten. Im Interview erläutert er, welche Stärken und Chancen er für Bremen sieht.

Dr. Peter Vits
Dr. Peter Vits setzt sich unter anderem für eine Beteiligung Deutschlands an der internationalen Raumstation ISS bis 2024 ein. Davon würde auch Bremen profitieren © WFB/Frank Pusch

Wo setzt das gemeinsame Positionspapier zur ESA-Ministerratskonferenz 2016 an?

2014 haben die ESA-Staaten beschlossen, die Ariane 6 zu entwickeln und zu bauen und die ISS bis 2020 zu betreiben. Das waren richtungsweisende Entscheidungen zugunsten eines unabhängigen europäischen Zugangs zum All und zur astronautischen Raumfahrt. Diese Entscheidungen sind die Basis für den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen sowie die Weiterentwicklung der technologischen Kompetenzen auch am Standort Bremen. An beiden Entscheidungen sollte auch in Zukunft unbedingt festgehalten werden.

Welche Empfehlungen spricht Bremen zusammen mit Bayern und Baden-Württemberg für die Konferenz aus?

Alle Partner der ISS mit Ausnahme Europas haben eine Fortsetzung des ISS-Betriebs bis 2024 beschlossen, auch Deutschland und Europa sollten längerfristige Zusagen machen als immer nur für zwei Jahre. Im Bereich der Trägerraketen geht es um eine konsequente Umsetzung der Beschlüsse von 2014, zudem sollte eine enge technologische Verknüpfung von Ariane 6 und Vega zu einer verstärkten deutschen Vega-Beteiligung führen. Für Bremen und für die Airbus Safran Launcher GmbH geht es dabei um die Festigung und den Ausbau der Oberstufen-Verantwortung am Standort. Gleichzeitig empfehlen wir, den Schwerpunkt stärker auf neue kreative und innovative Anwendungen von Satelliten in den Bereichen Navigation, Telekommunikation und Erdbeobachtung zu legen. Das könnten Satelliten sein, die Erdbeobachtung mit Anwendungen für die maritime Wirtschaft oder Logistik verbinden wie zum Beispiel Hafensicherheit oder Küstenschutz. Da sehe ich ein großes Potenzial.

Dr. Peter Vits im Gespräch
© WFB/Frank Pusch

Was könnte das konkret für Bremen bedeuten?

Bremer Unternehmen oder Institute könnten diese Entwicklungen in Einzelprojekten unterstützen. OHB SE zum Beispiel entwickelt mit Electra einen fortschrittlichen Telekommunikationssatelliten mit einem rein elektrischen Antriebssystem, der weniger als drei Tonnen Gewicht haben wird. Dadurch würden die Startkosten reduziert, was den Satelliten wiederum für neue Anwender interessant macht.

Deutschland und speziell auch Bremen haben im Bereich der robotischen Exploration bereits eine Führungsrolle. Diese sollte in Zukunft durch eine entsprechende Beteiligung Deutschlands bei den Robotik-Programmen gesichert und ausgebaut werden.

In welchen Projekten oder Programmen könnte Bremen die Robotik-Expertise zum Beispiel einsetzen?

Die Vermeidung und Beseitigung von Weltraummüll ist ein Thema, dass uns immer stärker ereilen wird. Das hat nicht nur eine europäische, sondern eine globale Dimension. Es wird darum gehen, Regeln zu definieren, dass Müll erst gar nicht entsteht. Zweiter Punkt ist die Erfassung und Vermessung des bereits bestehenden Mülls und die Vermeidung von Unfällen. Und drittens geht es um die Frage: Was machen wir damit? Einfangen, kontrolliert verglühen lassen oder in einen sicheren Orbit transferieren? Durch die Kompetenz in der Robotik und durch das bei ATV gewonnene Know-how bietet Bremen bereits Technologien dafür, die man weiterentwickeln kann und sollte. Hier hat zum Beispiel Airbus Defence and Space mit dem Bau des Europäischen Servicemoduls (ESM) begonnen. Das ESM ist ein Schlüsselelement von Orion, ein Raumfahrzeug der nächsten Generation, mit dem die NASA erstmals seit dem Ende des Space-Shuttle-Programms wieder Astronauten ins All befördern wird.

Es stellt sich die große Frage nach dem Weltraumrecht: Wem gehört welcher Müll eigentlich? Und wer ist für die Beseitigung verantwortlich bzw. muss dafür zahlen?

Andererseits ist auch nicht immer klar, wer zum Beispiel einen alten Satelliten wegräumen „darf“, wenn er im Weg ist. Bei Schäden haftet zurzeit das Land, in dem der Start stattgefunden hat. Aber die transferieren die Haftung dann an das Auftraggeber Land – es wird also noch sehr spannend, diese rechtlichen Fragen und Lizenzverfahren zu klären.

Dr. Peter Vits im Gespräch
© WFB/Frank Pusch

ie sehen Sie die Zukunft des Raumfahrtstandorts Bremen?

Sehr positiv, denn wir haben in Bremen alles, was ein Raumfahrtstandort braucht. Drei Unternehmen im Bereich Großindustrie, drei Hochschulen, viele Zulieferer, einige Unternehmen als verlängerte Werkbank für elektrische oder mechanische Leistungen, außerdem Forschungsinstitute wie DFKI, DLR, Fraunhofer und ZARM. Diesen Status Quo zu halten ist das Minimum, eine Ausweitung unser Ziel. Dazu müssen wir noch mehr informieren und koordinieren, damit alle Beteiligten am Standort enger zusammenarbeiten und gemeinsam Potenziale ausschöpfen. Wir müssen noch mehr gemeinsam im Sinne des gesamten Standorts und nicht nur im Interesse der einzelnen Unternehmen denken.

Sie waren Ende September auf dem International Astronautical Congress (IAC) 2016 in Mexiko. Welche Funktion hatten Sie dort als Bremer Landeskoordinator für Raumfahrt?

Der IAC ist ein zentraler Treffpunkt für die Entscheider der Branche, seien es Wissenschaftler, Agenturen oder Unternehmen. Ich habe dort in erster Linie Teilnehmer als auch Aussteller für den IAC 2018 in Bremen geworben. Zum anderen habe ich auf dem IAC Gelegenheit, mit den politischen Entscheidern aus Deutschland zu diskutieren, auch das ist wichtig. Als Landeskoordinator ist es meine Aufgabe, viele Gespräche zu führen, um die Interessen der Bremer Raumfahrt zu vertreten, aber auch Informationen beispielsweise über neue Technologien, Entwicklungen oder Programme zu sammeln und an den Bremer Senat, den Bürgermeister und die WFB zu berichten.


Landeskoordinator für Raumfahrt der Freien Hansestadt Bremen ist Dr. Peter Vits, 0151 510 55 374, peter.vits@t-online.de

Weitere Informationen über Innovationen in der Raumfahrt erhalten Sie bei Dr. Barbara Cembella, Clustermanagerin Raumfahrt, 0421 9600 340, barbara.cembella@wfb-bremen.de.

Informationen zum Raumfahrtstandort Bremen finden Sie hier.

Download: Empfehlungen der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern und Bremen zur deutschen Positionierung auf der ESA Ministerratstagung 2016

Download: Empfehlungen der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern und Bremen zur Deutschen Positionierung in der ESA Ministerrats-Tagung am 2. Dezember 2014

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Luft- und Raumfahrt
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Das Paradies für Angler liegt im Bremer Norden

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Digitalisierung / Industrie 4.0
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Agent of Change: Andrea Kuhfuß weiß, wie Unternehmen die Digitale Transformation gelingt

Als Innovationsmanagerin und Projektleiterin des DIGILAB Brennerei 4.0 unterstützt WFB Mitarbeiterin Andrea Kuhfuß Unternehmen dabei, Digitalisierungsprozesse zu initiieren. Dabei greift sie auf ihr Know-how aus dem Programm "Leading Digital Transformation and Innovation" des renommierten Hasso-Plattner-Instituts zurück, wie sie im Interview mit Antje Hinz erzählt

Luft- und Raumfahrt
28.11.2016
„50 Prozent der Ausstellungsflächen sind schon reserviert“

2015 bekam Bremen den Zuschlag, den Weltraumkongress IAC auszurichten – nach 2003 zum zweiten Mal. Die Bewerbung geht auf eine Kooperation der bremischen Raumfahrtindustrie, -forschung und des Landes Bremen zurück. Die Ausrichtung wird unter anderem auch vom Bundeswirtschaftsministerium und vom DLR unterstützt.

Internationales
27.11.2016
Displays aus Taiwan über Bremen nach ganz Europa

Wetterfeste Displays für Verkehrsbetriebe und Bildschirme ohne Spiegeleffekte bei hellem Sonnenlicht: Vor fast 25 Jahren hat Thomas Lie die AlfaNet Computer und Electronic Handels GmbH in Bremen gegründet und führt heute das europäische Servicecenter des taiwanesischen Display-Herstellers Litemax.

Unternehmensservice Bremen
24.11.2016
Hier drückt kein Schuh - Sneaker-Boutique „Glückstreter“

Ziel des bekennenden Turnschuhfans: Im Bremer Einzelhandel etwas Exklusives etablieren. Erleichtert wurde dem Junggründer Stefan Schrader der Start in die Selbstständigkeit durch den Unternehmensservice Bremen, die BAB Bremer Aufbau-Bank und die Gewerbeanmeldung über den Einheitlichen Ansprechpartner.

Kreativwirtschaft
16.11.2016
Hilfe bei Existenzgründung: Wie das Bremer B.E.G.IN-Netzwerk das Findorffer Käsekontor unterstützte

Eine Idee, gereift wie guter Käse: Katrin Grosch hat sich mit ihrem eigenen Käseladen in Bremen-Findorff selbstständig gemacht. Hilfe, Tipps und Beratung erhielt sie dabei vom B.E.G.IN-Gründungsnetzwerk. Sie erzählt uns, wie Gründer optimal starten.

Wissenschaft
14.11.2016
Wissenschaft persönlich: Dr. Marco Scharringhausen vom DLR Bremen

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Marco Scharringhausen vom DLR Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen vor.

Kreativwirtschaft
02.11.2016
Raumperle findet deinen Traumraum

Die Hochzeit im Fernsehstudio, die Weihnachtsfeier im Club, das Seminar im Kino – die richtige Location macht den Unterschied. Damit der Traumraum kein Raumtraum bleibt, gibt es Raumperle. Mit dem Start-up geht ein langgehegter Wunsch für die Gründerin Tascha Schnitzler in Erfüllung.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
24.10.2016
Die Überseestadt: Das Wunder an der Weser

Was Werder Bremen kann, kann die Überseestadt schon lange: Sie ist ein "Wunder an der Weser" – sagt auch die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel über die Entwicklung des "Projekts der Superlative".

Kreativwirtschaft
12.10.2016
Alles Wurst? Raum für Kreative in einer ehemaligen Wurstfabrik

Ungewöhnliche Ideen brauchen Raum, um sich zu entfalten. In einer ehemaligen Wurstfabrik hat die Bremer ZwischenZeitZentrale einen Ort geschaffen, an dem Kreative zu erschwinglichen Preisen Arbeits- und Büroräume zwischennutzen können.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
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Neuausrichtung mit Neubau: Capricorn Consulting GmbH

Was tun, wenn die Firma aus allen Nähten platzt? Richtig, mehr Raum muss her. Und manchmal führt der Umzug über die Landesgrenzen, wie beim IT-Dienstleister Capricorn Consulting GmbH, der seinen Unternehmenssitz von Niedersachsen nach Bremen verlegt.

Internationales
06.10.2016
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Umweltfreundliche Herstellung und ethische Grundsätze sind die Prinzipien von Fair-Trade-Kleidung. Dass biologisch hergestellte Kleidung wie ein grauer Kartoffelsack aussieht, stimmt längst nicht mehr. Das deutsch-türkische Textilunternehmen Leela Cotton produziert Mode für Jung und Alt und leistet seinen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt – mit Erfolg.

Automotive
30.09.2016
5 Gründe für 4 Reifen: Warum Bremen ein Top-Automotive-Standort ist

Bremen kann Autos: Das Mercedes-Benz Werk produziert seit fast vierzig Jahren an der Weser, ist das Herzstück der Bremer Automobilindustrie und des Automotive-Clusters und mittlerweile der weltweit größte Produktionsstandort des Herstellers. Die Impulse beflügeln die Ansiedlung von Zulieferern und Logistikern.

Luft- und Raumfahrt
26.09.2016
New Space: Eine Reise zu den Wurzeln der kommerziellen Raumfahrt

Back to the roots: Start-ups, Wirtschafts- und Raumfahrtexperten reisen nach Kalifornien an die den Wurzeln der kommerziellen Raumfahrt. Hans-Georg Tschupke erzählt im Interview von den Zielen der Reise, dem Unterschied zwischen US-amerikanischen und deutschen Start-ups und schildert seine nachhaltigsten Eindrücke.

Kreativwirtschaft
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Der chinesische Designer Haoyu Li verbindet deutsche Design-Ausbildung mit chinesischer Geschäftstüchtigkeit. In Bremen eröffnet er jetzt ein Gestaltungsbüro. So will er chinesischen Produkten den Eintritt in den deutschen Markt erleichtern und deutsche Marken nach China bringen.

Luft- und Raumfahrt
01.09.2016
MARSAT - Hilfe aus dem All für die maritime Welt

Das Projekt MARSAT entwickelt mit Hilfe von Satellitendaten optimierte Schifffahrtsrouten, tagesaktuelle Eisdienste oder Seeboden-Kartierungen. Das erhöht die Sicherheit von Schiffspassagen, senkt die Risiken von Havarien und spart Reedern Kosten.

Luft- und Raumfahrt
30.08.2016
Frauen in der Raumfahrt

Nach 60 Jahren Raumfahrtgeschichte kämpfen Frauen wie die Bremerin Claudia Kessler immer noch um Anerkennung in einer Männerdomäne – doch mit Erfolg. Ein Umdenken hat begonnen.

Digitalisierung / Industrie 4.0
23.08.2016
Dieses 3D-Metalldruck-Werk stellt in Bremen Titan- und Aluminiumbauteile her

Leichter, individueller und gleichzeitig komplexer - Metallteile aus dem 3D-Drucker sind eine wirtschaftliche Alternative zum herkömmlichen Stanzen, Walzen und Fräsen, wenn Unternehmen bereit sind, neue Wege in Konstruktion und Fertigung zu gehen. Dabei hilft in Bremen Materialise mit einem eigenen Metalldruck-Werk.

Luft- und Raumfahrt
18.08.2016
Bremen greift nach den Sternen

Luft- und Raumfahrt – ganz klar eins von Bremens Aushängeschildern! Rakete Ariane 5, Galileo-Satelliten und ein europaweit einzigartiger Fallturm sind nur einige Beispiele, die Bremen an die Spitze der internationalen Weltraumforschung befördern.

Stadtentwicklung
11.08.2016
Hot Dog Factory – ein stadtbekannter Geheimtipp im Bremer citylab

Bereits im fünften Jahr betreibt Fiaz Ahmad die Hot Dog Factory in der Bremer Innenstadt. Der etablierte Mieter im citylab am Ansgarikirchhof ist aus der Innenstadt nicht mehr wegzudenken.

Luft- und Raumfahrt
10.08.2016
Einmal Weltraum und zurück – hinter den Kulissen bei Airbus Defence and Space

Die Reise von Millionen von Kilometern der Ariane-5-Rakete beginnt in Bremen. Die des Spacelabs endete hier 1999 nach 15 Jahren und 22 Missionen im Weltall. Wer Raumfahrtgeschichte mit eigenen Augen sehen möchte, ist bei Airbus Defence and Space genau richtig.

Internationales
04.08.2016
NuVasive schafft Stabilität für Wirbelsäulen und Arbeitsplätze

Ein Distribution Center für Produkte aus der Medizintechnik und das mitten in der Bremer Innenstadt? Ganz genau: Das US-amerikanische Unternehmen NuVasive entwickelt, produziert und vertreibt Instrumente und Implantate für die Wirbelsäulenchirurgie und hat in Bremen inzwischen knapp 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Tendenz steigend.

Digitalisierung / Industrie 4.0
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Industrie 4.0 im Umzugskarton - SWMS Systemtechnik am Standort Bremen

Die SWMS Systemtechnik Ingenieurgesellschaft mbH verbindet Ingenieurskunst mit Informatik-Know-how und macht so Unternehmen fit für Industrie 4.0. Seit Anfang 2016 bringen die Oldenburger ihr Wissen mit einem neuen Büro auch am Industriestandort Bremen ein und verraten, wie aus Ideen neue Produktionsabläufe werden.

Erfolgsgeschichten
15.07.2016
Studieren und forschen in Bremen - eine Erfolgsgeschichte

Bremen besitzt im Verhältnis zu seinen Einwohnern die bundesweit höchste Dichte an Großforschungseinrichtungen. Davon profitieren auch die Studierenden vor Ort. Angehende Akademiker finden in Bremen ein internationales Ausbildungsangebot mit hohem Praxisbezug und vielfältigen Forschungsbezügen.

Erfolgsgeschichten
08.07.2016
Purpose Stiftung – Unternehmen, die Eigentum und Management neu denken

Ganz hoch im gesellschaftlichen Diskurs stehen aktuell Fragen zu Eigentum, Umverteilung und alternativen Formen des Arbeitens. Im Gespräch erläutert der Bremer Achim Hensen, Mitbegründer des Purpose-Netzwerks, wieso Purpose dafür arbeitet, dass die Wirtschaft ihre eigentlichen Aufgaben besser wahrnehmen kann.

Wissenschaft
04.07.2016
Wir bauen uns eine Rakete - und alle berichten darüber

Werden die zahlreichen Medienberichte zur Kerzenwachs-Rakete ZEpHyR den Werdegang der Bremer Studierenden beeinflussen und wie tragen unterhaltsame Science Clips zur Nachwuchsförderung bei? Diesen Fragen gehen wir in Teil 3 unserer Reihe "Wir bauen uns eine Rakete" nach.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
01.07.2016
citylab Bremen – ein strategisches Konzept zur Zwischennutzung hat Erfolg

Wenn Ladenflächen vorübergehend nicht genutzt werden, wird vielerorts über eine Zwischennutzung nachgedacht. Das citylab in der Bremer Innenstadt folgt einem besonderen Konzept, das von Besuchern gut angenommen wird: in temporären Pop-up-Stores können innovative Geschäftsideen ausgetestet werden.

Wissenschaft
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Wir bauen uns eine Rakete - von der Uni ins Weltall

Teil 2 unserer Reihe über die ZEpHyR-Rakete, die mit Kerzenwachs fliegt. Dieses Mal sprechen wir mit Peter Rickmers und Thomas Ganser über einmalige Chancen und außergewöhnliche Projekte, die für Studierende zukunftsweisend sein können.

Wissenschaft
20.06.2016
Wir bauen uns eine Rakete - der Kerzenwachs-Antrieb

Wie studiert und forscht es sich als Studierender an der Uni Bremen, wenn man die Chance bekommt am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) eine Rakete zu bauen und tatsächlich fliegen zu lassen? Unsere dreiteilige Reihe geht dieser Frage nach.

Kreativwirtschaft
15.06.2016
Existenzgründung: Wenn Flipcharts mit den Kreativpiloten fliegen lernen

Janine Lancker zeichnet für Meetings, Kongresse und Seminare auf Flipcharts. Um sich in ihrer Selbstständigkeit weiterzuentwickeln, nahm Lancker mit ihrer Idee am Kultur- und Kreativpilotenprogramm teil. Wie ihr das weiterhalf.

Automotive
14.06.2016
Made in Bremen: Das neue C-Klasse Cabriolet von Mercedes-Benz erweitert das Produktprogramm

Welches C-Klasse Modell der deutsche oder europäische Kunde auch wählt, eines ist sicher: Die Produktion erfolgt in Bremen als Kompetenzzentrum der C-Klasse. Und ab Sommer 2016 werden die Herzen der Freunde offener Fahrzeuge noch höher schlagen. Das neue Mercedes-Benz C-Klasse Cabriolet kommt auf den Markt.

Digitalisierung / Industrie 4.0
07.06.2016
Airbus Standortleiter Dr. André Walter: „Industrie 4.0 heißt für uns, die Arbeit leichter und effizienter zu gestalten“

Zum Flugzeugbau gehört viel Handarbeit. Trotzdem - oder gerade deshalb - arbeitet Airbus an der Digitalisierung, hier heißt es „Future Factory“. Und forscht an neuen Fertigungstechnologien wie dem 3-D-Druck. Keine Minute zu früh, so der Standortleiter von Airbus in Bremen, Dr. André Walter, im Interview.

Luft- und Raumfahrt
01.06.2016
Wie Start-ups mit Technik aus dem All die Welt verändern

„Commercial Space“ oder auch "New Space" hat mit der eigentlichen Raumfahrt kaum etwas zu tun. Unter diesem Thema versteht man Geschäftsmodelle, bei denen Raumfahrttechnologien verwendet werden, um einen konkreten Nutzen für Industrie oder Gesellschaft zu erzielen. Rund 200 Start-ups und Investoren haben dazu auf dem "Disrupt Space Summit" Ideen entwickelt.

Erfolgsgeschichten
27.05.2016
Backen mit Leidenschaft

Die „Backstube – Backen mit Leidenschaft“ aus Bremen-Nord ist mit ihrem Engagement für Nachhaltigkeit bis nach Japan bekannt. 2015 gewann sie zudem den BAB Umweltpreis für eine energiesparende Erfindung.

Kreativwirtschaft
17.05.2016
Wie zwei Bremerinnen das größte Straßentheaterfestival Deutschlands auf die Beine stellen

Julia von Wild und Kathrin Bahr haben sich mit ihrem Büro für kulturelle Dienstleistungen, zweifellos.net, erfolgreich selbstständig gemacht. Gemeinsam organisieren sie das größte deutsche Straßentheaterfestival in Rastatt mit jährlich 200.000 Besuchern. Wie man das schafft, erzählen die beiden im Interview.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
12.05.2016
Da ist das Ding – in der Überseestadt: Warum Champions League- und DFB-Pokal immer nach Bremen gehen.

Der DFB-Pokal, der Champions League-Pokal und die Meisterschale der Fußball-Bundesliga gehen jedes Jahr durch Bremer Hände. Und zwar durch die der Mitarbeiter von Koch & Bergfeld in der Überseestadt – der ältesten Silberwarenmanufaktur Deutschlands.

Luft- und Raumfahrt
28.04.2016
Große Chance für den Raumfahrtstandort Bremen: Norddeutsche Expertise wird in China geschätzt

China plant in den kommenden Jahren massiv in die Raumfahrt zu investieren. Bremen kann für dieses Vorhaben ein starker Partner sein und der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit wurde schon vor vielen Jahren gelegt.

Luft- und Raumfahrt
25.04.2016
Flugzeugbau hautnah – hinter den Kulissen der Airbus Group

Riesige Hallen, komplizierteste Technologie und gigantische Bauteile. Dies und viel mehr erwartet die Besucher der Airbus-Werke in Bremen. Wir haben hinter die Kulissen des Flugzeugbauers geschaut und kamen dem Traum vom Fliegen ganz nah.

Wissenschaft
05.04.2016
Paddeln an Land - zwei Bremer Studenten erfinden das Radfahren neu

Es gibt Erfindungen, die sind so genial wie naheliegend, da fragt man sich: Wieso erfindet das jemand erst jetzt? So wie beim Paddelfahrrad, das zwei Bremer Studenten der Universität Bremen entwickelt haben.

Luft- und Raumfahrt
24.03.2016
Auf dem Stundenplan in Bremen: Luft- und Raumfahrt – das fliegende Klassenzimmer 2.0

Bremen ist einer der wichtigsten europäischen Standorte für Luft- und Raumfahrt. Deswegen fördern zwei Bremer Gymnasien seit 2006 gezielt den Nachwuchs – in einem deutschlandweit einzigartigem Programm. Auf dem Stundenplan stehen die Fächer Mathematik, Physik, Wirtschaft und Englisch unter dem Aspekt „Luft- und Raumfahrt”.

Digitalisierung / Industrie 4.0
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Die digitale Nebenkostenabrechnung am Flughafen Bremen

Immer mehr Unternehmen erzeugen Energie mit Blockheizkraftwerken, Photovoltaikanlagen und Kraft-Wärme-Kopplungen. Das Energiemanagement kann dabei intelligent in die Grundstücksverwaltung eingebunden werden, wie es die IT-Firma Apandia am Bremer Flughafen umgesetzt hat. Das spart Zeit und Kosten.

Kreativwirtschaft
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Die gute Gestaltung im Blick: Fritz Haase und Sibylle Haase-Knels prägen seit über 50 Jahren Bremen mit ihren Entwürfen

Verpackungen, Corporate Design, Plakate und Briefmarken – das Atelier für Gestaltung Haase & Knels ist weit über Bremen hinaus bekannt. Das liebste Stück des Ehepaars ist aber nur zu Fuß zu erreichen.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
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Die Überseestadt: Wie aus einer 400 Meter langen Keimzelle Bremens neuester Ortsteil wurde

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Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
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Seit ihrer Eröffnung im Sommer 2011 erweitert Betreiber Jens Wirdemann die Steganlage der Marina Europahafen fast jährlich. Mittlerweile bietet er 546 Meter Anlegefläche für Hobbyskipper und ihre Boote an. Aber das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht…

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Sigma Textil GmbH: Wie Muhammad-Farhan Aslam erfolgreich das Unternehmen seines Vaters umkrempelte

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