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11.9.2017 - Janet Binder

Ritt auf dem Besen

Lebensqualität
Nur Fliegen ist schöner: Mit dem Besen über den Rasen

Quidditch wird in Deutschland immer populärer. Vor allem Studierende entdecken die skurrile Sportart für sich, die auf den Harry-Potter-Romanen basiert. In Bremen findet Anfang November ein wichtiges Turnier für die besten deutschen Teams statt. Es geht um die Auswahl für den European Quidditch Cup.

Vor eineinhalb Jahren Portkeys Bremen hat Jonas Becker mitgegründet, heute ist er der Trainer des Quidditch-Teams.
Vor eineinhalb Jahren Portkeys Bremen hat Jonas Becker mitgegründet, heute ist er der Trainer des Quidditch-Teams. © WFB/Jörg Sarbach

Oval abgestecktes Spielfeld

Wer zufällig auf das Training der Portkeys Bremen auf dem Stadtwerder stößt, muss unwillkürlich schmunzeln. Die sieben Spieler pro Mannschaft laufen mit einem Plastikstab zwischen den Beinen auf dem oval abgesteckten Spielfeld. Manchmal fällt der Stab runter, dann muss der Spieler zur Strafe zu einem der eigenen drei Tor-Ringe. Erst dann darf er oder sie wieder mitspielen.

Bundesweit gibt es 800 Spieler in 40 Teams

Was der Zuschauer auf dem Rasen des ATS Buntentor sieht, ist eine der am schnellsten wachsenden Sportarten: Quidditch – bekannt aus den Harry-Potter-Romanen der britischen Autorin Joanne K. Rowling. Bundesweit sind 800 weibliche und männliche Spieler in 40 Mannschaften registriert. „Anfang 2016 lagen wir noch bei 15 Teams“, sagt Juliane Schillinger vom Deutschen Quidditchbund, der 2015 gegründet wurde. Europaweit gibt es bis zu 300 Mannschaften, ebenfalls mit steigender Tendenz. Am 4. und 5. November treffen sich die 16 besten deutschen Teams in Bremen. Sie kämpfen um die Teilnahme am nächsten European Quidditch Cup (EQC).

Besen ohne Borsten

In der Zauberwelt von Harry Potter spielen die Hogwarts-Schüler Quidditch in der Luft, auf einem fliegenden Besen. In der realen Welt muss zwangsläufig auf zwei Beinen gerannt werden. Auf den Besen wird dennoch nicht verzichtet –aus Sicherheitsgründen ist er aber ohne Borsten. „Zugegeben, von außen betrachtet, sieht das mit dem Besen affig aus“, sagt Trainer Jonas Becker. „Aber er hat eine spielerische Bedeutung.“ Denn wenn der Stab nicht wäre, würden die Spieler den Quaffel genannten Ball, mit dem die Tore geschossen werden, mit beiden Händen festhalten. „Dann wäre es schwieriger für die Gegner, den Ball abzunehmen“, erklärt der 23-Jährige.

Quidditch
Quidditch – bekannt aus den Harry-Potter-Romanen wird als Sportart immer beliebter. Deutschlandweit sind 800 weibliche und männliche Spieler in 40 Mannschaften registriert. © WFB/Jörg Sarbach

Mischung aus Handball, Völkerball und Rugby

Und schwieriger soll es nicht sein, denn das Spiel ist nicht nur hart, sondern auch sehr schnell: Quidditch ist eine Mischung aus Handball, Völkerball und Rugby. Spieler werden ständig mit den Klatscher genannten Bällen abgeworfen, mit vollem Körpereinsatz gestoppt und zu Boden gebracht. „Das Spiel sieht für Außenstehende erst verwirrend aus“, räumt Jonas Becker ein. Kein Wunder: Vier Bälle sind im Einsatz, dazu kommt nach meist 17 Minuten der „Schnatz“; ein in eine Socke gesteckter Tennisball, am hinteren Hosenbund eines neutralen Spielers festgeklemmt. Wenn der Schnatz von einem „Seeker“ abgerissen wird, ist das Spiel beendet.

„Eine sehr anstrengende Sportart“

Jonas Becker weiß, dass das nicht nur skurril klingt, sondern auch so aussieht. Trotzdem: „Es ist eine sehr anstrengende Sportart“, betont er. Und eine ernst zu nehmende; die International Quidditch Association hat immerhin ein Regelwerk mit 200 Seiten herausgegeben. Und wenn Becker, der vor kurzem seinen Bachelor in Bionik gemacht hat, scherzhaft gefragt wird, ob seine Spieler beim Quidditch auch fliegen, antwortet er: „Wenn man richtig sprintet, 50 Prozent der Zeit.“ Die Spieler werden deshalb schon nach ein paar Minuten ausgetauscht, um sich kurz erholen zu können.

Quidditch-Spielzug
Quidditch vereint Elemente aus verschiedenen Sportarten. Es ist eine Mischung aus Handball, Völkerball und Rugby – nur wird Quidditch mit einem Besen zwischen den Beinen gespielt. © WFB/Jörg Sarbach

Nicht jeder ist Harry-Potter-Fan

So wie gerade Joschi Wildenhain. Seit März ist der 25-Jährige beim Bremer Team dabei. Etwas außer Atem räumt er am Spielfeldrand mit einem Klischee auf: „Wir sind gar nicht alle Harry-Potter-Fans. Manche haben die Bücher noch nicht einmal gelesen.“ Das Spiel werde vor allem wegen seines Körperkontakts und des guten Sportgeistes geliebt. „Man kann im Spiel vollen Körpereinsatz zeigen, aber danach ist man sofort wieder freundlich und beglückwünscht einander.“ Gespielt wird immer in gemischt geschlechtlichen Teams. Mitmachen könne jeder, egal wie sportlich er oder sie ist. „Es gibt keinen Leistungsdruck“, betont Joschi Wildenhain. Die meisten sind Studierende, die Älteste im Bremer Team ist 29.

Quidditch im Auslandssemester in den USA kennengelernt

Die Portkeys Bremen hat Jonas Becker vor eineinhalb Jahren mitgegründet. Quidditch hatte er zuvor während eines Auslandssemesters in Philadelphia kennengelernt. In den USA ist Quidditch zwar auch immer noch eine Randsportart, es gibt aber immerhin zwei landesweite Ligen. 2005 hatten zwei amerikanische Studenten in Vermont die Idee, den Harry-Potter-Sport zum Leben zu erwecken. In den USA sind inzwischen knapp 200 Teams im Verband gemeldet. „Dazu kommen schätzungsweise nochmal etwa genauso viele, die unabhängig spielen“, sagt Juliane Schillinger vom Deutschen Quidditchbund.

Training ist für alle Interessierten offen

Zurück in Bremen wollte Jonas Becker weiter Quidditch spielen. Er trommelte ein paar Freunde zusammen. „Es war vom ersten Spiel an klar, dass es allen Spaß macht.“ Das Training zweimal die Woche ist weiterhin für alle Interessierten offen. Vor kurzem hat die Mannschaft professionelle Trikots bekommen, rechtzeitig für das Qualifizierungsturnier in der Hansestadt. Jonas Becker würde sich nicht als Harry-Potter-Fan bezeichnen, auch wenn er mit den Büchern als Grundschüler lesen gelernt hat. Er habe Quidditch für sich entdeckt, „weil es ein unglaublich dynamisches Spiel ist“. Beim Training der Portkeys Bremen auf dem Rasen vom ATS Buntentor bekommt der Zuschauer eine Ahnung davon. Obwohl Trainer, spielt Jonas Becker trotzdem mit – mit vollem Einsatz. Am Ende hat er einige blutige Kratzer an den Armen. Einen Zahnschutz tragen sowieso alle Sportler.

Quidditch: Trikot der Portkeys Bremen
Die neuen Trikots der Portkeys für das Qualifizierungsturnier in der Hansestadt. © WFB/Jörg Sarbach

„Quidditch wird in jedem Jahr anspruchsvoller“

Fast hätte Jonas Becker in diesem Jahr sein Können auch in der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Oslo zeigen können. Am Ende verpasste er dann doch den Sprung in den Kader. Juliane Schillinger ist aber überzeugt, dass er hochmotiviert sei, es bis zur WM 2018 endlich ganz an die Spitze zu schaffen. Jonas Becker ist sich da nicht ganz so sicher. „Es gibt immer mehr Spieler und Teams“, sagt er, „Quidditch wird in jedem Jahr anspruchsvoller.“

Mehr unter: http://deutscherquidditchbund.de/index.php/de/


Pressekontakt:

Jonas Becker, Portkeys Bremen, Tel.: 0157 32345379, E-Mail: jonas-becker@posteo.de


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Foto 1: Vor eineinhalb Jahren Portkeys Bremen hat Jonas Becker mitgegründet, heute ist er der Trainer des Quidditch-Teams. © WFB/Jörg Sarbach

Foto 2: Quidditch – bekannt aus den Harry-Potter-Romanen wird als Sportart immer beliebter. Deutschlandweit sind 800 weibliche und männliche Spieler in 40 Mannschaften registriert. © WFB/Jörg Sarbach

Foto 3: Quidditch vereint Elemente aus verschiedenen Sportarten. Es ist eine Mischung aus Handball, Völkerball und Rugby – nur wird Quidditch mit einem Besen zwischen den Beinen gespielt. © WFB/Jörg Sarbach

Foto 4: Die neuen Trikots der Portkeys für das Qualifizierungsturnier in der Hansestadt. © WFB/Jörg Sarbach


Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen berichtet bereits seit Juli 2008 monatlich über Menschen und Geschichten aus dem Bundesland Bremen mit überregionaler Relevanz herausgegeben von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen arbeitet ähnlich wie ein Korrespondentenbüro. Bei den Artikeln handelt es sich nicht um Werbe- oder PR-Texte, sondern um Autorenstücke, die von Journalisten für Journalisten geschrieben werden.

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19.09.2016
Wo in Bremen seltene Nutz- und Kulturpflanzen wachsen

Der Vorgarten, ein Kleinod im Großstadttrubel. Das Geschäft, ein Schlaraffenland für frische Kräuter und Gemüse, Saatgut und Deko. Kunden, die aus 400 Kilometer Entfernung angefahren kommen, um im „Garten der Vielfalt“ einzukaufen. So einen Laden gebe es in Deutschland kein zweites Mal, sagt die Inhaberin Britta Lauruschkat. Wie schön, dass dieser mitten in der Bremer Neustadt zu finden ist.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
15.09.2016
Fahr mal runter! – Naherholung in der Überseestadt

Von Marina bis Molenturm, von Park bis Promenade: In der Überseestadt Bremen gibt es zahlreiche Ecken, an denen man die Seele baumeln und den Alltag hinter sich lassen kann.

Internationales
15.09.2016
7 Gründe, warum sich Unternehmer in Bremen schnell zuhause fühlen

Bei der Standortwahl internationaler sowie nationaler Unternehmen stehen harte Fakten an erster Stelle. Doch je schneller wir uns auch außerhalb der Arbeitswelt in den Alltag und die Kultur eines fremden Landes einfinden, desto eher kehrt Vertrautheit ein. Bremen fährt neben Hafen, Handel und Wissenschaft in Sachen Lebensqualität einiges auf.

Lebensqualität
01.09.2016
Bremen im Europa-Vergleich eine der größten Fahrradstädte

Wer hätte das gedacht? In Bremen wird so viel geradelt, wie in keiner anderen deutschen Großstadt mit mehr als 500.000 Einwohnern. Europaweit rangiert Bremen sogar auf dem dritten Platz der Radstädte. Bremen setzt dabei auf ein eigenes Markenzeichen: BIKE IT!

Lebensqualität
30.08.2016
Die Freimarktsfrauen

Bayernzelt, Hansezelt, Almhütte und Riverboat sind die Anlaufpunkte für feierfreudige Besucher des Bremer Freimarkts. Das Besondere an den Party-Zelten auf einem der ältesten Volksfeste in Deutschland: Sie sind fest in Frauenhand. Vier Wirtinnen und ihr Erfolgsrezept in einer männerdominierten Rummelwelt.

Lebensqualität
29.08.2016
Sommer in Lesmona – wenn der Park für Sie zum Konzertsaal wird

Seit über zwanzig Jahren verwandelt sich einmal im Jahr ein Teil von Knoops Park in einen Open-Air-Konzertsaal der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Für ein Wochenende im August ist dann "Sommer in Lesmona" – mit Live-Musik, Picknick und Strohhut und das egal, bei welchem Wetter.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
18.08.2016
Warum Bremen wahrscheinlich Deutschlands größtes Hopfenanbaugebiet nördlich der Hallertau ist

Von Grünkohl bis Hopfen: Auf der „Gemüsewerft Dock II“ in der Überseestadt wächst und gedeiht Bio-Gemüse für Bremer Gastronomie und Bremer Craft Beer.

Lebensqualität
15.08.2016
Die Sommerpause ist vorbei - das Musikfest Bremen sorgt für den ersten Paukenschlag

Das Musikfest Bremen ist wie ein bunter Gemischtwarenladen. Aber nur mit dem Besten bestückt. 22 Spieltage Klassik vom Feinsten, für jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Wir stellen Ihnen einige der Highlights aus diesem Jahr vor.

Lebensqualität
08.08.2016
Bremen im Sommer: So genießen Sie die letzten sonnigen Tage im Jahr

Das berühmte Bremer Schietwetter sind wir gewohnt. Doch wenn die Sonne lockt und es lange hell ist, zieht's uns erst recht in die Parks und an die Seen, in die Biergärten und Kneipen oder mit dem Rad auch mal raus aus der Stadt. Sie suchen nach ein wenig Inspiration für die letzten verbleibenden Sommer-Sonnen-Tage? Hier werden Sie fündig:

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
04.08.2016
Skatepark Überseestadt – von Hips und Wheelie Tables im Überseepark

Dem Bau des Skateparks in der Überseestadt ging ein aufwändiger Planungs- und Beteiligungsprozess voraus. Stadt, Fachplaner und Jugendliche aus dem Stadtteil machten gemeinsame Sache. Wir haben uns mit dem Planungsbüro für urbane Bewegungsräume unterhalten.

Lebensqualität
01.08.2016
Warum es in Bremen ganzjährig weihnachtet

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten! Vor allem in Bremen und das seit 22 Jahren: Wie ein 400 Jahre alter Getreidespeicher mitten im Schnoorviertel in der Altstadt rund ums Jahr tannenbaumselige Gefühle vermittelt, lesen Sie im "Bremen Blog".

Wissenschaft
25.07.2016
TRACING SPACES: Wie Studierende zur Erkundung Bremens einladen

"Fish ’n' Ships", "Der Nase nach" oder doch lieber "Search ’n’ Found"? Studierende der School of Architecture der Hochschule Bremen haben im Sommersemester 2016 sieben thematische Stadtspaziergänge entwickelt, die zum Erkunden unserer Stadt einladen. Mit der App "Actionbound" sind die TRACING SPACES in Bremen zu finden. Und wir sind uns sicher: Auch Sie werden einiges Unbekanntes erfahren!

Lebensqualität
25.07.2016
Ein Tag am Bremer Osterdeich

Der gute, alte Osterdeich – für Bremerinnen und Bremer ein wahrer "place to be". Die Flaniermeile der Hansestadt sozusagen. Wir präsentieren Ihnen das Deich-Lexikon: Von A bis Z gibt es hier allerlei Wissenswertes zu unserem grünen Gürtel!

Lebensqualität
11.07.2016
Vom Bettvorleger zum Tier - lebensechte Tiere im Übersee-Museum Bremen

Tiere, die ihre Betrachter ansehen, als wären sie lebendig - zu sehen und zu bestaunen im Bremer Übersee-Museum und dort auch bald in der Amerika-Dauerausstellung, die im November neu konzipiert wiedereröffnet wird.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
07.07.2016
Hier beginnt die Überseestadt Bremen: von Kaffee bis Theater, von historisch bis modern

Die vordere Überseestadt wartet mit Giganten auf: Der Weser Tower ist Bremens höchstes Bürogebäude und die Geschichte des Quartiers ist eng mit dem Kaffee-Riesen Eduscho verbunden. Und was gibt´s hier noch? Wir verraten es.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
23.06.2016
So schmeckt die Überseestadt: Auf gastronomischer Weltreise zwischen Weser-Tower und Speicher XI

Die Gastronomie-Szene in der Bremer Überseestadt ist wahnsinnig vielfältig. Wir nehmen euch mit auf einen Streifzug durch die Küchen des Quartiers.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
09.06.2016
Wohnen in der Überseestadt: Single-Quartier oder familienfreundlich?

Jens Lütjen ist Geschäftsführender Gesellschafter der Robert C. Spies Gewerbe und Investment GmbH. Er vermarktet unter anderem zahlreiche Objekte in der Bremer Überseestadt. Was den Reiz des Quartiers für ihn ausmacht, mit welchem Vorurteil er aufräumen möchte und wohin die "Wohnreise" gehen sollte, verrät er im Interview.

Lebensqualität
07.06.2016
Der Bürgerpark - eine Großstadtoase für uns Bremer

Abenteuerland für Kinder, Anziehungspunkt für Kultur- und Naturliebhaber und Joggingstrecke: Der unter Denkmalschutz stehende Bremer Bürgerpark ist alles in einem. Seit 150 Jahren wird er allein mithilfe von Spenden erhalten.

Kreativwirtschaft
02.06.2016
Das Tor zur Neustadt – Kreative beleben einen Bremer Stadtteil

Ein Stadtteil mausert sich: Wer Kreatives schaffen und erleben will, kommt um die Bremer Neustadt nicht herum. Bei Initiativen wie KUKOON, Ab geht die Lucie! oder dem KARTON kann jeder etwas beitragen – oder einen neuen Lieblingsort zum gepflegten Abhängen entdecken.

Lebensqualität
16.05.2016
Immer scharf am Wind – unsere Mühlen in Bremen

Wie lässt sich der alljährliche Mühlentag am Pfingstmontag besser verbringen als auf einer schönen Tour entlang der Niedersächsischen Mühlenstraße, die auch durch Bremen führt. Wir nehmen Sie gerne mit auf die Reise!

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
12.05.2016
Da ist das Ding – in der Überseestadt: Warum Champions League- und DFB-Pokal immer nach Bremen gehen.

Der DFB-Pokal, der Champions League-Pokal und die Meisterschale der Fußball-Bundesliga gehen jedes Jahr durch Bremer Hände. Und zwar durch die der Mitarbeiter von Koch & Bergfeld in der Überseestadt – der ältesten Silberwarenmanufaktur Deutschlands.

Kreativwirtschaft
04.05.2016
"Nicht gefunden gibt's nicht" - die Stadt als Filmmotiv

Zu Kay Schellacks Job gehört seit 20 Jahren, mit wachem Blick durch die Stadt zu gehen. Er ist Locationscout für Film und Fernsehen und hat auch die Drehorte für den Bremer „Tatort“, der Pfingsten 2016 ausgestrahlt wurde, gesucht.

Wissenschaft
02.05.2016
Vorne oder hinten? Wie eine Kugel den Orientierungssinn erforscht

Sie ist drei Meter hoch und begehbar - die Kugel "Virtusphere". In ihr dreht sich buchstäblich alles um Orientierung. Forscher der Universität Bremen wollen wissen: Wie orientieren sich Menschen, wenn sie unterwegs sind? Was hilft ihnen, sich zurechtzufinden?

Stadtentwicklung
29.04.2016
Platz für Start-ups und Existenzgründer – der Lloydhof wurde zum citylab

Sneaker, Handgemachtes, Spielzeug aus Karton, Leckerbissen, Möbel, Mode und mehr – im ehemaligen Lloydhof in der Bremer Innenstadt ist mit dem "citylab" ein Zwischennutzungskonzept gestartet, das Raum für Bewährtes und Gründer bietet. Wir zeigen, wer alles dabei ist.

Kreativwirtschaft
20.04.2016
Zeitlose Hingucker aus Bremen - urbane und erfrischende Mode von Stylesucks

Provokant bedruckt, zeitlos im Design: Das sind die T-Shirts des kleinen Bremer Labels "Stylesucks". Seit elf Jahren experimentiert Stefan Meichau als unkonventioneller Modedesigner, ohne sich dem Diktat der Modewelt zu unterwerfen.

Wissenschaft
19.04.2016
Wie die falsche Umlaufbahn zweier Satelliten zum Glücksfall für einen Bremer Professor wurden

Was den einen ärgert, freut den anderen: Ein Bremer Physikprofessor nutzt zwei fehlgeleitete Galileo-Satelliten für seine Forschungen zu Einsteins Relativitätstheorie. Die ellipsenförmige Umlaufbahn hatte sein Interesse geweckt.

Wissenschaft
12.04.2016
Bionic Bike - dank Kieselalgen zum neuen Faltrad

Vorbild Natur: Bremerhavener Meeresbiologen und Techniker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben ein ultraleichtes Falt-Fahrrad entwickelt. Ein Beispiel, wie Grundlagenforschung für industrielle Anwendungen genutzt werden kann.

Wissenschaft
05.04.2016
Paddeln an Land - zwei Bremer Studenten erfinden das Radfahren neu

Es gibt Erfindungen, die sind so genial wie naheliegend, da fragt man sich: Wieso erfindet das jemand erst jetzt? So wie beim Paddelfahrrad, das zwei Bremer Studenten der Universität Bremen entwickelt haben.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
31.03.2016
Vom Mäuseturm bis Marmorsaal. Diese fünf Orte in der Überseestadt sollten Sie unbedingt besuchen.

Zwischen Wendebecken und Holz- und Fabrikenhafen: Wir nehmen Sie mit an unsere Lieblingsplätze in der Bremer Überseestadt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.03.2016
Karriere mit Tiefgang: Prof. Dr. Antje Boetius liebt es kalt und duster

Die Bremer Meeresbiologin Antje Boetius taucht tief und spielt doch ganz oben mit. Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem die höchstdotierte deutsche Forschungsauszeichnung, den Leibniz-Preis.

Luft- und Raumfahrt
24.03.2016
Auf dem Stundenplan in Bremen: Luft- und Raumfahrt – das fliegende Klassenzimmer 2.0

Bremen ist einer der wichtigsten europäischen Standorte für Luft- und Raumfahrt. Deswegen fördern zwei Bremer Gymnasien seit 2006 gezielt den Nachwuchs – in einem deutschlandweit einzigartigem Programm. Auf dem Stundenplan stehen die Fächer Mathematik, Physik, Wirtschaft und Englisch unter dem Aspekt „Luft- und Raumfahrt”.

Internationales
17.03.2016
Studierende aus 106 Ländern an der Jacobs University Bremen: Gemeinschaft ohne Grenzen

Seit 15 Jahren ist die Bremer Jacobs University ein Anziehungspunkt für junge Talente aus aller Welt. Die Gemeinschaft zwischen den Studierenden und das Leben auf dem Campus tragen zum Studienerfolg bei. Und in der Wirtschaft sind die Absolventen begehrte Fachkräfte.

Lebensqualität
14.03.2016
Bremen spielt in der Champions League – zumindest musikalisch

Mit dem Musikfest hat sich Bremen einen Namen erspielt. Seit 1989 begeistern jedes Jahr mehrere hundert Künstler tausende Besucher. Damals nicht mehr als eine verrückte Idee, ist das Musikfest Bremen heute nicht mehr aus Bremen und Umzu wegzudenken.

Lebensqualität
11.03.2016
Bremen - die drittgrünste Großstadt Deutschlands

Grün, grüner, Bremen? Dies könnte man zurecht meinen, wenn man auf Streifzug durch die Hansestadt ist. Ein Blick in die Statistik verrät: Bremen als elftgrößte Stadt Deutschlands ist auch die drittgrünste und bietet viel Raum für Erholung in der Natur.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
11.03.2016
Die Überseestadt: Wie aus einer 400 Meter langen Keimzelle Bremens neuester Ortsteil wurde

Sie ist eine Mischung aus alt und neu, aus Freizeitstätte und Arbeitsplatz, aus Kreativszene und Großunternehmen: die Bremer Überseestadt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
10.03.2016
In der Maritimen Explorationshalle des DFKI Robotics Innovation Center lernen Roboter schwimmen

Sie arbeiten dort, wo Menschen nicht hinkommen: Robotersysteme, die tief unter der Meeresoberfläche operieren. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz betreibt in Bremen eine weltweit nachgefragte Testanlage für Tiefseeroboter.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
09.03.2016
Von 0 auf 626: Wie mit der Marina Europahafen die Schiffe wieder Einzug in die Überseestadt hielten.

Seit ihrer Eröffnung im Sommer 2011 erweitert Betreiber Jens Wirdemann die Steganlage der Marina Europahafen fast jährlich. Mittlerweile bietet er 546 Meter Anlegefläche für Hobbyskipper und ihre Boote an.