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13.3.2017 - Janet Binder

Der Ersatzpapa

Wissenschaft
Robert Rennie kümmert sich um das Wohl von Jacobs University-Studenten

Er ist guter Geist, Pädagoge, Kümmerer und Streitschlichter: Robert Rennie ist „Resident Mentor“ an der Jacobs University in Bremen. Zusammen mit seiner Familie lebt er auf dem Campus, so wie der Großteil der Studenten. Vor allem für die Minderjährigen ist er Ersatzpapa.

Robert Rennie ist Resident Mentor an der Jacobs University Bremen
Arbeitsplatz und Zuhause in einem: Robert Rennie vor der Jacobs University Bremen © Pressedienst Bremen

Robert Rennie hat immer ein offenes Ohr für seine Studenten. Wenn sich einer seiner Schützlinge über das Chaos in der Gemeinschaftsküche beschwert, vermittelt er. Wenn eine Studentin in Panik ist, weil sie glaubt, durch eine Prüfung gefallen zu sein, spricht er mit dem Professor. Er konnte so schon in vielen Fällen Verzweifelte beruhigen. Der studierte Pädagoge Robert Rennie ist einer von vier „Resident Mentors“ an der Jacobs University in Bremen. Er ist zuständig für das Wohlbefinden von 230 Studenten, die in einem von vier Unterkünften auf dem Campus wohnen – den sogenannten Colleges. Vor allem für die Jüngeren ist der 38-Jährige eine wichtige Bezugsperson.

Die meisten Studierenden leben auf dem Campus

Rund 1.200 junge Menschen studieren an der staatlich anerkannten Privathochschule, die eine englischsprachige Insel mitten in Norddeutschland ist. Die Studenten kommen aus über 100 Ländern: aus Indien und Südamerika, aus Weißrussland oder Rumänien. Ein Großteil lebt auf dem Campus, denn für Bachelor-Studenten ist das verpflichtend. Manche sind erst 16 oder 17 Jahre alt, wenn sie anfangen zu studieren. Sie sind das erste Mal von Zuhause weg, allein in einer fremden Kultur. „Viele fühlen sich verloren.“ Sie muss Rennie besonders an die Hand nehmen.

Aber auch viele Masterstudenten haben ihren Lebensmittelpunkt auf dem 34 Hektar großen Campus mit den roten Backsteingebäuden. „Sie schätzen die internationale Gemeinschaft“, sagt Robert Rennie.

Robert Rennie bei der Schreibtischarbeit, Jacobs University Bremen
Auch Schreibtischarbeit gehört zum Job des Resident Mentors © Pressedienst Bremen

Seine Kinder machen bei den Studenten ihre Hausaufgaben

Um seinen Schützlingen nahe zu sein, lebt Robert Rennie mit seiner Frau und seinen fünf bis zehn Jahren alten Söhnen Fraser, Callum und Logan seit August 2016 Tür an Tür mit den jungen Menschen.

Ich kenne nicht alle 230 mit Namen, aber fast alle Gesichter

Robert Rennie, Resident Mentor an der Jacobs University Bremen

Von ihrer modernen Wohnung mit offener Küche hat die Familie durch eine riesige Fensterfront freien Blick auf den Sportplatz und den halben Campus. „Wir fühlen uns hier wohl“, sagte Rennie. „Die Kinder sind gerne mit den jungen Leuten zusammen.“ Seine beiden Großen machen ihre Hausaufgaben am liebsten im Studienbereich zusammen mit den Studenten.

Mentor vermittelt zwischen Professoren und Studenten

Der Engländer mit schottischen Wurzeln arbeitet bereits seit neun Jahren in verschiedenen Positionen an der Jacobs University, bisher lebten seine Familie und er in einem Eigenheim in Osterholz-Scharmbeck. Die Mentoren-Aufgabe übernahmen früher Professoren. Dass nun eigens eingestellte Pädagogen den Job machen, finden die Studenten gut. „Wir haben eine neutrale Position“, betont Robert Rennie. Seine drei Kollegen und er bilden die Schnittstelle zwischen den Studierenden und den Professoren.

Über 60 Nationen unter einem Dach: Trotzdem wenig Konflikte

Doch das Aufgabengebiet ist noch größer. Zwar gebe es unter den Studenten im Wohnheim erstaunlich wenig Konflikte, sagt der Mentor. In seinem College leben immerhin 60 Nationen unter einem Dach. Manchmal kracht es aber doch, etwa weil jemand zu laut Musik hört und andere lernen wollen. Dann weiß er zu schlichten. Manchmal muss er auch Strafen vergeben, so wie es ein Vater auch tun würde, etwa wenn verbotenerweise im Gebäude geraucht wurde.

Robert Rennie im Gespräch mit Studenten, Jacobs University Bremen
Robert Rennie hat immer ein offenes Ohr für die kleinen und größeren Probleme der Studenten © Pressedienst Bremen

Studenten stehen unter großem Druck

Oder jemand hat psychische Probleme, dann wird er zum Seelsorger. „Die jungen Leute stehen unter großem Druck“, weiß Rennie. Das Niveau sei sehr hoch. „Und sie müssen ihren Bachelor in drei Jahren durchziehen.“ Immerhin kostet ein Studienjahr 20.000 Euro plus den Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Nicht wenige Studenten finanzieren ihr Studium mit Stipendien und Darlehen. Die meisten kämen – anders als landläufig angenommen – nicht aus besonders reichen Familien, sagt Rennie.

Rennie hilft auch bei großen und kleinen Problemen

Finanzielle Engpässe seien deshalb nicht selten. Aber auch in solchen Fällen konnte er schon helfen, indem er etwa Jobs auf dem Campus vermittelte. Rennie unternimmt mit seinen Zöglingen Ausflüge in die Umgebung, spielt mit ihnen Fußball oder hilft bei Alltagswehwehchen wie einem nicht funktionierenden WLAN. 

Robert Rennie ist Resident Mentor an der Jacobs University Bremen
An der Jacobs University gibt es neben Robert Rennie noch drei weitere Resident Mentors, die für die Studenten aus aller Welt da sind © Pressedienst Bremen

Die Klingel geht auch mal um elf Uhr abends

Ein Job mit regelmäßigen Arbeitszeiten ist das nicht. „Es klingelt auch mal um elf Uhr abends an der Tür, weil einer seinen Schlüssel verloren hat oder was braucht“, sagt Rennie. „Manche Studenten denken gar nicht daran, wie spät es gerade ist, weil sie nachts lernen.“ Ihn stört das nicht. Die jungen Leute schätzen es sehr, dass Rennie zu jeder Tages- und Nachtzeit auch kleine Probleme ernst nimmt.

Rennie genießt großes Vertrauen bei den Studenten

Der 23-jährige Karim Rayan Galal ist an der Jacobs University ein alter Hase, er absolviert inzwischen sein zweites Studium hier. Unterstützung braucht er eigentlich nicht mehr. Trotzdem weiß er die Zugewandtheit, Offenheit und Unaufgeregtheit Rennies zu schätzen: „Rob ist jemand, dem man vertrauen kann.“ Galal ist ein typischer Jacobs University-Student: Er ist in Saudi Arabien aufgewachsen, ist schon viel in der Welt herumgereist. Inzwischen fühlt er sich nirgendwo mehr Zuhause, an der Jacobs University aber schon. „Alle fühlen sich hier wohl“, sagt er stellvertretend für die Bewohner seines Colleges. Daran habe ihr Mentor einen großen Anteil.


Pressekontakt: Thomas Joppig, Pressereferent an der Jacobs University, Tel.: 0421 - 2004504, t.joppig@jacobs-university.de


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Foto 1: Arbeitsplatz und Zuhause in einem: Robert Rennie vor der Jacobs University Bremen © Pressedienst Bremen

Foto 2: Auch Schreibtischarbeit gehört zum Job des Resident Mentors © Pressedienst Bremen

Foto 3: Robert Rennie hat immer ein offenes Ohr für die kleinen und größeren Probleme der Studenten © Pressedienst Bremen

Foto 4: An der Jacobs University gibt es neben Robert Rennie noch drei weitere Resident Mentors, die für die Studenten aus aller Welt da sind © Pressedienst Bremen


Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen berichtet bereits seit Juli 2008 monatlich über Menschen und Geschichten aus dem Bundesland Bremen mit überregionaler Relevanz herausgegeben von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen arbeitet ähnlich wie ein Korrespondentenbüro. Bei den Artikeln handelt es sich nicht um Werbe- oder PR-Texte, sondern um Autorenstücke, die von Journalisten für Journalisten geschrieben werden.

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Was wollen wir für eine Architektur? Wie wollen wir leben, lernen, arbeiten? Diese Fragen stellen sich Feldschnieders und Kister Architekten BDA immer wieder aufs Neue. Egal, ob es sich bei dem Auftrag oder Wettbewerb um ein Feuerwehrhaus, ein Industriegebäude oder eine Schule handelt.

Luft- und Raumfahrt
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Wissenschaft
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Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Sebastian Ferse vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen vor.

Start-ups
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Wissenschaft
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Die Zukunft der Weltmeere sichern

Die Professorin Dr. Anna-Katharina Hornidge koordiniert im Rahmen des EU-Projekts „Ocean Governance for Sustainability” die Zusammenkunft von 90 Fachleute aus 24 Nationen in Bremen. Auf dem Plan stehen große Themen, wie der Klimawandel, der Umgang mit Tiefseeressourcen, Ozeanversauerung und Fischereimanagement.

Wissenschaft
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Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Andreas Hepp vom ZeMKI an der Universität Bremen

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Andreas Hepp vom Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) an der Universität Bremen vor.

Start-ups
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Windenergie
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Kreativwirtschaft
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05.12.2016
Wie eine Doktorandenschule den Logistikstandort Bremen bereichert

Bremen ist der zweitgrößte Logistikstandort Deutschlands. Logistik spielt auch in der Hochschullandschaft eine tragende Rolle. Irgendwoher müssen schließlich die Nachwuchskräfte kommen, Forschungsprojekte angeschoben und Ideen entwickelt werden. Und damit sind wir bei der International Graduate School of Dynamics in Logistics, oder kurz: IGS.

Luft- und Raumfahrt
28.11.2016
„50 Prozent der Ausstellungsflächen sind schon reserviert“

2015 bekam Bremen den Zuschlag, den Weltraumkongress IAC auszurichten – nach 2003 zum zweiten Mal. Die Bewerbung geht auf eine Kooperation der bremischen Raumfahrtindustrie, -forschung und des Landes Bremen zurück. Die Ausrichtung wird unter anderem auch vom Bundeswirtschaftsministerium und vom DLR unterstützt.

Wissenschaft
26.11.2016
Logistik an Bremer Hochschulen - wie LogDynamics Forschung und Lehre vereint

Mehr als 20 Professorinnen und Professoren geben dem Logistikstandort Bremen in Forschung und Lehre ein Gesicht. Mit LogDynamics bieten sie Grundlagen- und anwendungsnahe Forschung, fachübergreifende Lehrangebote für Studierende und ein Wissenstransfer, der die Bedarfe der Unternehmen mit den technologischen Möglichkeiten aus der Forschung zusammenbringt.

Wissenschaft
14.11.2016
Wissenschaft persönlich: Dr. Marco Scharringhausen vom DLR Bremen

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Marco Scharringhausen vom DLR Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen vor.

Digitalisierung / Industrie 4.0
25.10.2016
Duale Studienprogramme Informatik – in Bremen studieren, weiterbilden und gleichzeitig Geld verdienen

Ein duales Studium Informatik öffnet jungen Frauen und Männern den Weg in die IT-Industrie. Es kombiniert erstklassige Ausbildung mit Praxiserfahrung im Unternehmen. Über das duale Studienprogramm von bremen digitalmedia, der Hochschule und Universität Bremen berichtet der diesjährige Absolvent Oliver Pohling.

Wissenschaft
24.10.2016
Hier steckt Wissenschaft drin: zu den Berg- und Talfahrten auf dem Bremer Freimarkt

Der Bremer Freimarkt aus wissenschaftlicher Perspektive: Über den Nervenkitzel, das Gefühl der Schwerelosigkeit und die g-Kräfte, die während der rasanten Achterbahnfahrten auf uns wirken, berichtet die Redaktion von Radio Bremen.

Lebensqualität
26.09.2016
Warum Bremen als Kaffeehauptstadt Deutschlands gilt

Fast jede zweite Kaffeebohne wird noch heute über die bremischen Häfen eingeführt. Röstereien wie Lloyd Caffee oder Cross Coffee runden das Bild Bremens als Kaffeehauptstadt Deutschlands ab.

Wissenschaft
26.09.2016
Bremer Ideen erklären Wissenschaft

Die Gewinnerprojekte stehen fest und 4 von 15 kommen aus Bremen! Beim Hochschulwettbewerbs zum „Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane“ setzten sich gleich mehrere Vertreter der Bremer Wissenschaft mit ihren innovativen Kommunikationsideen durch.

Maritime Wirtschaft und Logistik
14.09.2016
Digitalisierung aus Sicht der Containerlogistik

Was Digitalisierung aus Sicht der standardisierten Containerlogistik bedeutet, und wie im Forschungsprojekt ProDiS an branchenspezifischen Anwendungen gearbeitet wird, erläutert Dr. Ingo Starke. Er ist Geschäftsführer in der Firmengruppe Friedrich Tiemann.

Maritime Wirtschaft und Logistik
31.08.2016
Wie Bremer Forscher Eisberge, Ölteppiche und Piraten aus dem Weltraum beobachten

Dass es vorteilhaft sein kann, die Erde zu verlassen, um sie dann aus der Ferne umso genauer beobachten zu können, beweist das Team um Dr. Sven Jacobsen am DLR in Bremen. Es entwickelt Algorithmen mit denen das Meer genau beobachtet werden kann – Piratenschiffe eingeschlossen.

Luft- und Raumfahrt
30.08.2016
Frauen in der Raumfahrt

Nach 60 Jahren Raumfahrtgeschichte kämpfen Frauen wie die Bremerin Claudia Kessler immer noch um Anerkennung in einer Männerdomäne – doch mit Erfolg. Ein Umdenken hat begonnen.

Lebensqualität
30.08.2016
Die Freimarktsfrauen

Bayernzelt, Hansezelt, Almhütte und Riverboat sind die Anlaufpunkte für feierfreudige Besucher des Bremer Freimarkts. Das Besondere an den Party-Zelten auf einem der ältesten Volksfeste in Deutschland: Sie sind fest in Frauenhand. Vier Wirtinnen und ihr Erfolgsrezept in einer männerdominierten Rummelwelt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
03.08.2016
Mit FlatFish in großen Tiefen auf Unterwasser-Inspektion

Künstliche Intelligenz wird verstärkt für Analyse, Mustererkennung und Bearbeitung eingesetzt. Im Gespräch erläutert Dr. Marc Ronthaler, was autonome Unterwasser-Roboter heute leisten.

Windenergie
02.08.2016
BladeMaker - Hände für Fertigungsroboter kommen aus Bremen

Im Projekt BladeMaker arbeiten Wissenschaftler daran, die Fertigung von Rotorblättern für Windkraftanlagen zu automatisieren. Eine Forschungsgruppe am Bremer BIK übernimmt dabei die Entwicklung der Hände des Roboters.

Wissenschaft
25.07.2016
TRACING SPACES: Wie Studierende zur Erkundung Bremens einladen

"Fish ’n' Ships", "Der Nase nach" oder doch lieber "Search ’n’ Found"? Studierende der School of Architecture der Hochschule Bremen haben im Sommersemester 2016 sieben thematische Stadtspaziergänge entwickelt, die zum Erkunden unserer Stadt einladen. Mit der App "Actionbound" sind die TRACING SPACES in Bremen zu finden. Und wir sind uns sicher: Auch Sie werden einiges Unbekanntes erfahren!

Wissenschaft
18.07.2016
Nachgefragt: Bremer Wissenschaftler erzählen von ihrer Arbeit

Wer steckt hinter dem Erfolg der Bremer Wissenschaft? Im Interview stehen uns Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler regelmäßig Rede und Antwort. Immer am Monatsanfang verraten sie uns im Bremer Stadtportal, warum sie gerne in Bremen forschen und leben.

Erfolgsgeschichten
15.07.2016
Studieren und forschen in Bremen - eine Erfolgsgeschichte

Bremen besitzt im Verhältnis zu seinen Einwohnern die bundesweit höchste Dichte an Großforschungseinrichtungen. Davon profitieren auch die Studierenden vor Ort. Angehende Akademiker finden in Bremen ein internationales Ausbildungsangebot mit hohem Praxisbezug und vielfältigen Forschungsbezügen.

Lebensqualität
11.07.2016
Vom Bettvorleger zum Tier - lebensechte Tiere im Übersee-Museum Bremen

Tiere, die ihre Betrachter ansehen, als wären sie lebendig - zu sehen und zu bestaunen im Bremer Übersee-Museum und dort auch bald in der Amerika-Dauerausstellung, die im November neu konzipiert wiedereröffnet wird.

Wissenschaft
11.07.2016
Wie die Leidenschaft zur Mathematik Talente in Bremen fördert

Dr. Dierk Schleicher ist Professor für Mathematik an der Jacobs University Bremen und lebt für die Mathematik. Seit vielen Jahren engagiert er sich in Bremen für die Förderung von Nachwuchstalenten. Über Mathematik-Olympiaden und die Rolle Bremens im Kontext der Zahlen erfahren Sie im Stadtportal bremen.de mehr.

Wissenschaft
04.07.2016
Wir bauen uns eine Rakete - und alle berichten darüber

Werden die zahlreichen Medienberichte zur Kerzenwachs-Rakete ZEpHyR den Werdegang der Bremer Studierenden beeinflussen und wie tragen unterhaltsame Science Clips zur Nachwuchsförderung bei? Diesen Fragen gehen wir in Teil 3 unserer Reihe "Wir bauen uns eine Rakete" nach.

Wissenschaft
27.06.2016
Wir bauen uns eine Rakete - von der Uni ins Weltall

Teil 2 unserer Reihe über die ZEpHyR-Rakete, die mit Kerzenwachs fliegt. Dieses Mal sprechen wir mit Peter Rickmers und Thomas Ganser über einmalige Chancen und außergewöhnliche Projekte, die für Studierende zukunftsweisend sein können.

Digitalisierung / Industrie 4.0
21.06.2016
Bremer Informatiker auf dem Weg zum Weltmeistertitel – im Roboterfußball

Deutscher Meister, Europameister und 2016 erneut Weltmeister: Das B-Human Team der Universität Bremen ist weltweit eine der erfolgreichsten Mannschaften im Roboterfußball. Die Studierenden zeigen, dass ein Studium in Bremen einen sportlich um die ganze Welt bringen kann. Und Informatik alles andere als dröge ist.

Wissenschaft
20.06.2016
Wir bauen uns eine Rakete - der Kerzenwachs-Antrieb

Wie studiert und forscht es sich als Studierender an der Uni Bremen, wenn man die Chance bekommt am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) eine Rakete zu bauen und tatsächlich fliegen zu lassen? Unsere dreiteilige Reihe geht dieser Frage nach.

Lebensqualität
07.06.2016
Der Bürgerpark - eine Großstadtoase für uns Bremer

Abenteuerland für Kinder, Anziehungspunkt für Kultur- und Naturliebhaber und Joggingstrecke: Der unter Denkmalschutz stehende Bremer Bürgerpark ist alles in einem. Seit 150 Jahren wird er allein mithilfe von Spenden erhalten.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
12.05.2016
Da ist das Ding – in der Überseestadt: Warum Champions League- und DFB-Pokal immer nach Bremen gehen.

Der DFB-Pokal, der Champions League-Pokal und die Meisterschale der Fußball-Bundesliga gehen jedes Jahr durch Bremer Hände. Und zwar durch die der Mitarbeiter von Koch & Bergfeld in der Überseestadt – der ältesten Silberwarenmanufaktur Deutschlands.

Wissenschaft
10.05.2016
Wenn Studenten zu Unternehmensberatern werden - ein Beispiel aus der Digitalisierung

Seit zehn Jahren unterstützen die Studenten von Active Unternehmen in Bremen und im Umland. Kern ihrer Arbeit ist die Optimierung von Geschäftsprozessen aller Art. 114 kleine und mittelständische Unternehmen aus Bremen und dem Umland sind nun einem Aufruf der Nachwuchsberater gefolgt.

Kreativwirtschaft
04.05.2016
"Nicht gefunden gibt's nicht" - die Stadt als Filmmotiv

Zu Kay Schellacks Job gehört seit 20 Jahren, mit wachem Blick durch die Stadt zu gehen. Er ist Locationscout für Film und Fernsehen und hat auch die Drehorte für den Bremer „Tatort“, der Pfingsten 2016 ausgestrahlt wurde, gesucht.

Wissenschaft
02.05.2016
Vorne oder hinten? Wie eine Kugel den Orientierungssinn erforscht

Sie ist drei Meter hoch und begehbar - die Kugel "Virtusphere". In ihr dreht sich buchstäblich alles um Orientierung. Forscher der Universität Bremen wollen wissen: Wie orientieren sich Menschen, wenn sie unterwegs sind? Was hilft ihnen, sich zurechtzufinden?

Kreativwirtschaft
20.04.2016
Zeitlose Hingucker aus Bremen - urbane und erfrischende Mode von Stylesucks

Provokant bedruckt, zeitlos im Design: Das sind die T-Shirts des kleinen Bremer Labels "Stylesucks". Seit elf Jahren experimentiert Stefan Meichau als unkonventioneller Modedesigner, ohne sich dem Diktat der Modewelt zu unterwerfen.

Wissenschaft
19.04.2016
Wie die falsche Umlaufbahn zweier Satelliten zum Glücksfall für einen Bremer Professor wurden

Was den einen ärgert, freut den anderen: Ein Bremer Physikprofessor nutzt zwei fehlgeleitete Galileo-Satelliten für seine Forschungen zu Einsteins Relativitätstheorie. Die ellipsenförmige Umlaufbahn hatte sein Interesse geweckt.

Wissenschaft
12.04.2016
Bionic Bike - dank Kieselalgen zum neuen Faltrad

Vorbild Natur: Bremerhavener Meeresbiologen und Techniker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben ein ultraleichtes Falt-Fahrrad entwickelt. Ein Beispiel, wie Grundlagenforschung für industrielle Anwendungen genutzt werden kann.

Wissenschaft
05.04.2016
Paddeln an Land - zwei Bremer Studenten erfinden das Radfahren neu

Es gibt Erfindungen, die sind so genial wie naheliegend, da fragt man sich: Wieso erfindet das jemand erst jetzt? So wie beim Paddelfahrrad, das zwei Bremer Studenten der Universität Bremen entwickelt haben.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.03.2016
Karriere mit Tiefgang: Prof. Dr. Antje Boetius liebt es kalt und duster

Die Bremer Meeresbiologin Antje Boetius taucht tief und spielt doch ganz oben mit. Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem die höchstdotierte deutsche Forschungsauszeichnung, den Leibniz-Preis.

Luft- und Raumfahrt
24.03.2016
Auf dem Stundenplan in Bremen: Luft- und Raumfahrt – das fliegende Klassenzimmer 2.0

Bremen ist einer der wichtigsten europäischen Standorte für Luft- und Raumfahrt. Deswegen fördern zwei Bremer Gymnasien seit 2006 gezielt den Nachwuchs – in einem deutschlandweit einzigartigem Programm. Auf dem Stundenplan stehen die Fächer Mathematik, Physik, Wirtschaft und Englisch unter dem Aspekt „Luft- und Raumfahrt”.

Internationales
17.03.2016
Studierende aus 106 Ländern an der Jacobs University Bremen: Gemeinschaft ohne Grenzen

Seit 15 Jahren ist die Bremer Jacobs University ein Anziehungspunkt für junge Talente aus aller Welt. Die Gemeinschaft zwischen den Studierenden und das Leben auf dem Campus tragen zum Studienerfolg bei. Und in der Wirtschaft sind die Absolventen begehrte Fachkräfte.

Automotive
15.03.2016
Bremer Ingenieure tüfteln am Elektro-Antrieb der Zukunft und entwickeln einen Antrieb mit Radnabenmotor

Motor unter der Haube treibt Räder an - das ist seit mehr als hundert Jahren die Erfolgsformel für das Auto. Radnabenmotoren - der Motor im Rad und nicht unter der Haube - versprechen allerdings viele Vorteile. Der Elektroantrieb macht das möglich.

Maritime Wirtschaft und Logistik
10.03.2016
In der Maritimen Explorationshalle des DFKI Robotics Innovation Center lernen Roboter schwimmen

Sie arbeiten dort, wo Menschen nicht hinkommen: Robotersysteme, die tief unter der Meeresoberfläche operieren. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz betreibt in Bremen eine weltweit nachgefragte Testanlage für Tiefseeroboter.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
09.03.2016
Von 0 auf 626: Wie mit der Marina Europahafen die Schiffe wieder Einzug in die Überseestadt hielten.

Seit ihrer Eröffnung im Sommer 2011 erweitert Betreiber Jens Wirdemann die Steganlage der Marina Europahafen fast jährlich. Mittlerweile bietet er 546 Meter Anlegefläche für Hobbyskipper und ihre Boote an.