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5.12.2016 - Marlis Torka

Wie eine Doktorandenschule den Logistikstandort Bremen bereichert

Wissenschaft
Das Erfolgsmodell der International Graduate School for Dynamics in Logistics

Bremen ist der zweitgrößte Logistikstandort Deutschlands. Namhafte Unternehmen agieren aus der Hansestadt, schlagen Güter aus Bremen und aller Welt um und sorgen mit der entsprechenden Infrastruktur für den erfolgreichen Weg von A nach B. Logistik spielt auch in der Hochschullandschaft eine tragende Rolle. Denn irgendwoher müssen die Nachwuchskräfte kommen, Forschungsprojekte angeschoben und Ideen entwickelt werden. Dafür sorgt die International Graduate School for Dynamics in Logistics, oder kurz: IGS, an der Universität Bremen. 

In unserem vorherigen Artikel haben Sie erfahren, wie der Forschungsverbund LogDynamics Forschung und Lehre vereint. Dieses Mal widmen wir uns unseren ausländischen Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die in Bremen eine zeitlich begrenzte, aber intensive Ausbildung im Bereich Logistik bekommen. Dr.-Ing. Ingrid Rügge, Geschäftsführerin der International Graduate School of Dynamics in Logistics (IGS), spricht über die Möglichkeiten für ausländische Studierende und Promovierende im Bereich Logistik zu forschen. Als Koordinatorin des strukturierten Doktorandenprogramms des Forschungsverbunds LogDynamics berichtet Rügge stolz, dass allein 2016 insgesamt 30 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der IGS in Forschungsprojekte der Universität Bremen eingebunden sind. Die Wissenschaftler kommen aus aller Welt. Was sie vereint, ist ihre Leidenschaft zur Logistik und ihr Wunsch, erfolgreich an der IGS zu promovieren.

Doktoranden und Gastwissenschaftler der International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS)
Doktoranden und Gastwissenschaftler der International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS) © IGS

Die meisten der Doktoranden kommen aus Ländern, fernab europäischer Grenzen. Meist sind sie drei Jahre in Bremen, werden hier gefördert und gefordert. Die Gäste – betreut von Professorinnen und Professoren der Uni Bremen – forschen eigenverantwortlich an Projekten, lernen neue Disziplinen und fremde Wissenschaftskulturen kennen. Vieles für sie ist Neuland: die Anforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens in Deutschland oder bestimmte Facetten der Gleichberechtigung der Geschlechter zum Beispiel.

Neben der Internationalität der IGS spielen auch die Integration der WissenschaftlerInnen und das eigenverantwortliche Arbeiten eine wichtige Rolle. Zugleich bildet dieses Dreiergespann auch die Erfolgsformel der IGS. So unterschiedlich die DoktorandInnen sind, so wichtig ist es Rügge und ihren Mitarbeitern, dass sie sich in Deutschland integrieren und in Bremen erfolgreich promovieren. Die Abbrecherquote sei seit Start der IGS im Jahr 2005 äußerst gering, so Rügge. Besonders stolz ist sie auf die hervorragende Frauenquote in diesem technisch anmutenden Forschungsbereich.

© WFB/Elster

Ein Geben und Nehmen – und ein Gewinn für alle

Die zentrale Aufgabe von Hochschulen besteht in der Ausbildung und Betreuung von NachwuchswissenschaftlerInnen, erzählt Rügge. "Unsere ProfessorInnen freuen sich über DoktorandInnen, weil sie zur Forschung beitragen. Individual-Promotionen, die interdisziplinär ausgerichtet sind, gab es schon immer. Doch wer eine akademische Karriere machen möchte, muss sich für eine Fachrichtung entscheiden und in einem Spezialgebiet einzigartig sein. Ansonsten wird es schwer bei der Jobsuche. Die IGS ermöglicht trotz Fokussierung auf die vier Fachgebiete von LogDynamics einen breiteren Blick. Wir garantieren hierbei eine hervorragende fachliche Betreuung sowie ein interdisziplinäres Training und Maßnahmen der Personalentwicklung. Denn nur wenn die ProfessorInnen noch freie Kapazitäten für die Betreuung weiterer DoktorandInnen haben, bekommt der oder die BewerberIn auch eine Zusage. Wenn ich keine disziplinäre Betreuung finde, hat der oder die KandidatIn Pech gehabt. So hart wie das klingen mag, die Qualität der Ausbildung an der IGS steht und fällt mit der Betreuungssituation. Und natürlich können die ProfessorInnen nicht unendlich viele DoktorandInnen betreuen. Meist entscheiden dann die Themen."

Auch Rügge selbst, genauso wie ihre studentischen Mitarbeiter, nehmen viele der Stipendiaten an die Hand. "Die DoktorandInnen sind erwachsen, bei denen machen wir nicht so viel. Die müssen sich alleine durchbeißen, denn das müssen sie bei ihrer Promotion auch tun. Sie sind keine Studierenden mehr, sie sind unabhängige WissenschaftlerInnen, denen keiner sagt, wo sie hingucken oder was sie tun müssen. Wenn sie nach Bremen kommen und fragen, was sie inhaltlich tun sollen, bekommen sie von mir die Antwort, sie mögen mal darüber nachdenken. Selbermachen – darum geht es uns, das ist das deutsche Promotionssystem."

Unsere DoktorandInnen wollen später Entscheidungen treffen und Menschen führen – das muss gelernt werden.

– Dr. Ingrid Rügge, Geschäftsführerin der International Graduate School of Dynamics in Logistics (IGS)

Und dennoch: Wenn man das erste Mal in einem wildfremden Land ist, in dem die Wissenschaftskultur in den einzelnen Fachdisziplinen schon sehr unterschiedlich ist, dann benötigen auch Doktoranden ein wenig Unterstützung. "Das ist dann mein Beitrag", so Rügge, "ich erkläre ihnen, wie in den einzelnen Fachbereichen promoviert wird, denn im Ausland wird damit anders umgegangen. Wir müssen sie in die Lage versetzen unser System für sich zu adaptieren. Ein paar unserer DoktorandInnen konnten das nicht und sind aus diesem System herausgefallen. Bei einer Doktoandin war dies beispielsweise der Fall: Sie hat sich redlich bemüht, es uns allen recht zu machen. Aber sie war nicht in der Lage selber einen eigenen Ansatz zu entwickeln und wissenschaftlich etwas Neues zu tun. In unserem System konnte sie daher nicht promovieren und wir mussten ihr Stipendium beenden."

Wenn die Fürsorgepflicht auch mal zum Abbruch führt

Neben den Bericht- und Prüfsystemen legt Rügge großen Wert auf die Fürsorgepflicht der Betreuerinnen und Betreuer. "Wenn bei aller Unterstützung und Betreuung absehbar ist, dass die DoktorandInnen es in den vorgesehenen 3 bis 3,5 Jahren nicht schaffen hier zu promovieren, dann ist es unsere Pflicht zu sagen, dass es nicht geht. Und diese Pflicht müssen wir unseren DoktorandInnen gegenüber auch einhalten. Wenn jemand aus einer fremden Kultur drei Jahre lang bei uns promoviert, die Doktorarbeit dann aber nicht abschließt, verliert er in seiner Heimat sein Gesicht. Das ist viel schlimmer, als wenn man frühzeitig sagt, dass es nicht geht." Die durch Abbrüche frei werdenden Drittmittel werden dann entweder zurückgegeben oder für andere Stipendiaten verwendet. Rund 70 Leute haben bisher eine strukturierte Promotion in der IGS angefangen. Bis jetzt haben sechs von ihnen aus unterschiedlichen Gründen abgebrochen. Diese geringe Abbrecherquote habe viel mit der organisatorischen und fachlichen Betreuung zu tun, erklärt Rügge. "Wenn es nicht jemanden mit meiner Funktion gäbe, der immer hinter den Leuten her ist und nachvollziehen kann, wie sie denken und warum sie handeln, wie sie es tun, dann würde die Hälfte der Leute abbrechen. Unsere ProfessorInnen haben natürlich auch sehr viele Auslandsaufenthalte in Ländern, in denen sie dann ein bis fünf Tage verweilen, zum Beispiel auf einer Konferenz. Aber drei Jahre und länger in einem komplett fremden Land zu leben, meist ohne Familie, ist für die meisten kaum greifbar. Ihnen fehlt manchmal das Verständnis und die Zeit sich in die Lage der StipendiatInnen zu versetzen. Dafür bin ich zuständig."

Du bist nicht die Mutter der Nation, du bist die Mutter der Nationen!“

- ehemaliger IGS-Gastwissenschaftler über Dr. Ingrid Rügge, Geschäftsführerin der IGS

Natürlich gab es im Laufe der Jahre viele persönliche Herausforderungen, denen sich Ingrid Rügge stellen musste. Dabei spielte auch ihr Geschlecht eine Rolle: "Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Iraner, der mit mir als seine Chefin Schwierigkeiten hatte. Nach seiner Zeit an der IGS ging er als Assistenzprofessor nach Skandinavien und kam hin und wieder noch zu Besuch. Irgendwann meinte er, er habe viel von mir gelernt: den Respekt vor Frauen und mit ihnen im Berufsalltag umgehen zu können." Dies seien die kulturellen Unterschiede, die nicht wegzureden seien, denen man aber konstruktiv und fördernd begegnen müsse. Ein anderes Beispiel handelt von einem chinesischen Austauschstudenten, der für eine Menge Ärger sorgte. Rügge machte ihm klar, was das Projekt erlaubt und was es nicht erlaubt. "Ich habe ihm ganz klare Ansagen gemacht, ihm aber auch immer die Türen aufgehalten." Der Stipendiat hat seinen Forschungsaufenthalt absolviert, dadurch bekam er eine Promotionsstelle in China. Als sein Abschied nahte, war er aufgelöst und weinte. "Es sei ihm noch nie passiert, dass ihn jemand so ernst genommen habe und immer offen und ohne Willkür ihm gegenüber gestanden und nicht aufgehört habe zu erklären, warum, weshalb, wieso, was zu tun sei. In der chinesischen Kultur gäbe es so etwas nicht für normale Studenten", erzählt Rügge, "er fragte mich schließlich, wie er mir dafür danken könne. Ich sagte ihm: Du gehst zurück und wenn du dort Dozent bist, machst du es so wie ich." Die meisten der bisherigen Doktoranden gehen nach Ende ihrer Zeit an der IGS in ihr Heimatland zurück oder in ein anderes Land. "Wenn jemand drei Jahre durch unsere Schule von selbstständigem Denken, interdiziplinärer Zusammenarbeit und kritischer Auseinandersetzung gegangen ist, bin ich persönlich sehr froh, wenn die DoktorandInnen in ihre Heimatländer zurückkehren und unseren Spirit dort leben und weitergeben", erzählt Rügge.

Mit Herz und Leidenschaft bei der Sache

Ingrid Rügge weiß viele Anekdoten zu berichten, die uns schmunzeln lassen und uns begeistern. Es sind Geschichten, die das Leben schreibt und mit denen man wächst, wenn man sie zu nehmen weiß. Rügge ist das beste Beispiel. Ihr Job beinhaltet auch Reisen in ferne Länder. Erst 2016 führte sie ihr Weg nach Bhutan. Sie wollte jenes Land kennenlernen, aus dem schon einige ihrer Stipendiaten kamen. Vier Wochen war sie vor Ort, lernte Kultur und Leute, Alltag und Universitätsbetrieb kennen: "Bhutan ist ein Partner in unseren EU-geförderten ERASMUS MUNDUS-Projekten, in denen auch einige unserer IGS-DoktorandInnen Stipendiaten sind. Fünf Bachelor-Studierende und ein Dozent aus Bhutan durften wir seit 2013 bereits als Gäste in Bremen willkommen heißen. Mit meinem Aufenthalt in Bhutan habe ich in jeder Hinsicht Neuland betreten. Ich habe mich in meine Kindheit auf dem Land zurückversetzt gefühlt, wo alle miteinander in Beziehung standen. Jeder kannte jeden, alle waren aufeinander angewiesen. Die gegenseitige Rücksichtnahme wurde groß geschrieben. Die Erfahrung, die ich in Bhutan gemacht habe, ähnelt meinen Kindheitserinnerungen und hilft mir bei der Betreuung der StipendiatInnen. Ich persönlich habe die Fähigkeit mich in andere Menschen hineinversetzen zu können. Aber das hat Grenzen. Und nach meiner Reise habe ich diese Grenzen deutlich erweitern können." Davon profitieren nun alle Gastwissenschaftler der IGS.

Dr. Ingrid Rügge in Bhutan, 2016
Dr. Ingrid Rügge in Bhutan, 2016 © IGS/Rügge

Ferne Länder und fremde Kulturen

Aus 24 Ländern kamen bisher die Doktoranden der IGS, die ERASMUS MUNDUS-Gäste kommen zum Beispiel aus der Mongolai, Bhutan, Nepal, Indonesien oder Afghanistan. Der Andrang ist ungemein hoch: "In Deutschland haben wir den Vorteil, dass die Studierenden keine Studiengebühren zahlen müssen. In allen anderen Ländern, die in die ERASMUS MUNDUS-Projekte eingebunden sind, gibt es Studiengebühren. Der Vorteil, der sich dadurch ergibt, liegt auf der Hand: Die Studiengebühren, die pro Person als Budget anfallen, setzen wir für die Betreuung der StipendiatInnen ein. Zum Beispiel bezahlen wir damit Deutschkurse des International Office", erzählt Rügge, "oder wir organisieren gemeinsame Querschnitts-Seminare, wie 'Academic Writing', 'Voice Development' oder 'The Art of Presenting Yourself'. Bei diesen Seminaren kommen alle StipendiatInnen der IGS zusammen. Bleiben Plätze frei, öffnen wir die Kurse auch für die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und PostDocs von LogDynamics. Eine Form der Integration, die als Intergrationsmaßnahme gar nicht wahrgenommen wird."

Doktorandenförderung in der Logistik

Den Ansatz eine strukturierte Doktorandenförderung ins Leben zu rufen gibt es in der Logistik an der Uni Bremen schon seit 20 Jahren. Damals fing alles mit dem Forschungsverbund Logistik (FoLo) an, dem Vorgänger von LogDynamics. Der Anfang war steinig, weiß Rügge zu berichten: "In Deutschland war die Promotion eine typische Assistenz-Promotion. Es gab einen Doktorvater und die abhängigen DoktorandInnen, die teils etwas in der Forschung und Lehre machen mussten und die immer eng mit einem Doktorvater zusammen gearbeitet haben – und dann auch irgendwann promoviert werden. Der neue Ansatz damals war einfach: Eine strukturierte Doktorandenausbildung war nötig, damit die Leute schneller fertig werden und auch nicht mehr unbedingt als wissenschaftliche Mitarbeiter arbeiten sollten. Sie sollten Stipendiaten sein, um und mehr Raum für die eigene Forschung zu haben, und die Gruppe sollte neben der kontinuierlichen interdisziplinären Zusammenarbeit international Grenzen überbrücken." Am Anfang habe das nicht funktioniert, weil diese neue Ausrichtung der Promotion noch nicht bekannt war. "Es sind die internationalen Systeme, die DoktorandInnen immer noch als Studenten betrachten", kritisiert Rügge in diesem Zusammenhang, "wir taten das nicht und auch heute tun wir es nicht." 

Die IGS brach 2005 mit ihrer Gründung auch mit den bestehenden Strukturen. Das Land Bremen steuerte eine bestimmte Anzahl an Stipendien bei, die Hälfte musste aus Drittmitteln gegenfinanziert werden. Dann musste man Kandidaten finden. Wie sich herausstellte, war dies die größte Herausforderung. "Die Deutschen waren Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter gewohnt und in den Fachbereichen Informatik und Produktionstechnik gab es viele Stellen. Das waren schlechte Voraussetzungen für unser Vorhaben. Wir verfügten also über Stipendien, hatten aber Schwierigkeiten BewerberInnen zu finden. Es war paradox. Im ersten Jahr gab es deshalb eine Kohorte von sechs bis acht Leuten." Jedes Jahr aufs Neue gab es seitdem Ausschreibungen. Mit der richtigen Vermarktung kamen auch immer mehr Bewerbungen aus dem Ausland, die von den Stipendien des Landes Bremen profitierten. Die nächste Herausforderung ließ nicht lange auf sich warten: "Jetzt hieß es externe Stipendien einzuwerben. Im Laufe der Jahre wurde das Programm unserer IGS immer bekannter. Dann hat das Land Bremen seine Finanzierung in LogDynamics und die IGS reduziert. Die IGS wächst trotzdem weiter. Heute bekommt sie keinerlei Stipendien mehr vom Land Bremen, die Anzahl der DoktorandInnen steigt trotzdem stetig." Die Anschubfinanzierung hat sich also ausgezahlt.

Erst die IGS, dann ERASMUS MUNDUS

2013 ist es Rügge gelungen, die Universität Bremen in drei Konsortien von europäischen und asiatischen Universitäten einzubringen und so Zugang zur Mobilitätsförderung des ERASMUS MUNDUS-Programms der EU zu bekommen. Der Preis, den die IGS hierfür zahlen musste, war letzten Endes ein Glücksfall. Denn seitdem gibt es nicht nur Stipendien für Doktoranden, sondern auch für Bachelor- und Master-Studierende, Postdocs und Dozenten. "Auf einmal waren alle Qualifikationsstufen vertreten. Man könnte jetzt denken, dass man in einem Doktorandenprogramm nichts mit Master- und Bachelor-Studierenden anfangen kann. Auf den ersten Blick stimmt das auch. Ich musste mir etwas Neues überlegen, wie ich die Nicht-DoktorandInnen betreut bekomme. An der Uni Bremen haben wir zwar englischsprachige Lehrveranstaltungen, aber das sind in diesen technischen Bereichen so wenige, dass man das nicht wirklich anbieten konnte. Wir haben aber die Möglichkeit des "Forschenden Studierens". Also boten wir den StipendiatInnen individuelle Forschungsprojekte an. Schließlich konnten wir auch alle Stipendien vergeben." Durch die zunehmenden Projekte, Lehrveranstaltungen und General Studies wurde das Programm dann auch zunehmend für die Bachelor- und Master-Studierenden interessanter.

Im ersten Jahr des ERASMUS MUNDUS-Programms cLINK war dennoch Flaute angesagt. "Es gab sehr wenige Bewerbungen. Jeder im Ausland dachte: 'Deutschland und die deutsche Sprache'. Deutsch zu lernen schien für viele unmöglich", erinnert sich Rügge. Die Konsequenz: Bremen war nur die zweite oder dritte Wahl der Stipendiaten. "Alle wollten wegen der Sprache nach Großbritannien. Aber das hat sich mit dem dritten Jahr gedreht. Nachdem die ERASMUS MUNDUS-StipendiatInnen der ersten Stunde wieder zu Hause waren und dort erzählten, was sie in der IGS und an der Uni Bremen erlebt hatten, verzeichneten wir steigende Bewerberzahlen. Es hat nicht lange gedauert und die Leute kamen reihenweise." Insbesondere die gute Betreuung stieß bei den jungen Nachwuchswissenschaftlern auf Begeisterung. Das wiederum hat sich auch positiv auf die Doktoranden ausgewirkt. "Einer unserer Master-Studenten mit einem Mobilitätsstipendium hat nach Abschluss des Masters sein Visum sofort verlängert. Er kam aus Pakistan und hat sich im nächsten Programm auf die nächsthöhere Qualifikationsebene PhD beworben. Wir haben ihn für ein Promotionsstipendium ausgewählt. Das klappt natürlich nicht immer. Doch dank der Mundpropaganda haben wir mittlerweile zunehmend BewerberInnen, die bereits mit einem Stipendium in der Tasche nach Bremen kommen und hier mit Fokus auf Logistik promovieren wollen."

Seitdem waren dank des ERASMUS MUNDUS-Programms 43 Gastwissenschaftler mit einem Stipendium in Bremen, davon allein 9 DoktorandInnen in der IGS.

© WFB/Elster

Die Geschichte der vier ungleichen Freunde

Zurück zu der Reise nach Bhutan. Uns fällt hier eine interessante Analogie auf. Rügges Gastgeschenke mit Bremer Bezug - Schokolade von Hachez, Frühstücksbrettchen und Teebecher mit den Bremer Stadtmusikanten - sorgten in Bhutan für Begeisterung. "Die Reaktion war immer die gleiche", erzählt Rügge, "jeder sah in den Bremer Stadtmusikanten die vier ungleichen Freunde". Dabei handelt es sich um eine buddhistische Metapher, die der Geschichte unserer Stadtmusikanten ähnelt. Vier ungleiche Freunde, bestehend aus einem Elefanten, Affen, Hasen und Fasan, tun sich zusammen und pflanzen einen Mangobaum. Das gemeinsame Ziel der Ernte vor Augen, arbeiten sie zusammen, sodass der Mangobaum gedeiht und schon bald Früchte trägt. Dann klettert der Affe auf den Rücken des Elefanten, der Hase auf die Schultern des Affen und obenauf der Fasan. "Das Bild der vier ungleichen Freunde spiegelt wieder, dass man viel erreichen kann, wenn man zusammensteht. Man begegnet dieser Geschichte in jeder Ecke des Landes", erzählt Rügge und belegt dies mit zahlreichen Bilder, zum Beispiel dieses hier:

Die vier ungleichen Freunde sind in Bhutan wie die Bremer Stadtmusikanten in Bremen allgegenwärtig
Die vier ungleichen Freunde sind in Bhutan wie die Bremer Stadtmusikanten in Bremen allgegenwärtig © IGS/Rügge

Beide Geschichten passen zur IGS: "Man darf und soll unterschiedlich sein und gerade deswegen ist es so wichtig, auch mal Mitstreiter zu gewinnen, um gemeinsam stark zu sein und sein Ziel zu erreichen. Alles so zu nehmen, wie es ist – mitsamt der Stärken und Schwächen – und das Beste daraus zu machen, das ist das Entscheidende. Und das gilt auch für die IGS. Wenn die DoktorandInnen drei Jahre lang an ihren Projekten arbeiten und interdisziplinär kooperieren, mit ihren Stärken und Schwächen, unterstützen wir sie bei der Überwindung ihrer Schwächen und bauen auf ihre Stärken. Wir stellen uns individuell auf die Person ein und betreuen und entwickeln sie auch individuell. Denn Internationalität funktioniert nur mit interkulturellem Verständnis und den Herausforderungen der Logistik kann man besser in multidisziplinärer Zusammenarbeit begegnen."


Zur Person

Dr.-Ing. Ingrid Rügge ist Informatikerin, Geschäftsführerin der International Graduate School of Dynamics in Logistics (IGS) und die lokale Koordinatorin der ERASMUS MUNDUS-Projekte cLINK, FUSION und gLINK an der Universität Bremen. Ihre Arbeit liegt ihr am Herzen, entsprechend hoch ist ihr Engagement: "Wir meinen es ernst: Bei uns ist Internationalisierung kein Buzzword, wir füllen es mit Leben. Wir leben die Internationalität“, so Rügge.

Und die Ernsthaftigkeit zahlt sich aus: 2011 wurde das Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics) von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, acatech, für die Internationalität der Ingenieurpromotion ausgezeichnet. 


Noch mehr Einblicke in das Leben der internationalen Doktoranden an der International Graduate School for Dynamics in Logistics finden Sie im Bremer Uni-Schlüssel und auf den Seiten des EU-Mobilität-Programms ERASMUS MUNDUS.


Jetzt bewerben

Bis zum 31.Dezember 2016 ist das Bewerbungsportal des ERASMUS MUNDUS Programms gLINK offen für incoming und outgoing Bewerbungen auf allen Qualifikationsebenen. 


Wissenschaft persönlich
Was es bedeutet als Wissenschaftlerin im Forschungsverbund LogDynamics zu arbeiten, erfahren Sie im Stadtportal bremen.de: Die brasilianische Professorin Juliana Sagawa erzählt in der Rubrik Wissenschaft persönlich, warum und wie ihr Weg sie nach Bremen führte – und damit auch zu LogDynamics und zum BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik.


Mehr zu den Häfen und zur Logistik in Bremen und Bremerhaven erfahren Sie in der Rubrik Maritime Wirtschaft / Logistik oder bei Jörg Kautzner, Referent Industrie & Cluster, Tel.: 0421 361-32172, joerg.kautzner@wah.bremen.de

Mehr zum Bremer Wissenschaftsmarketing erfahren Sie in der Rubrik Marketing-Projekte oder bei Marlis Torka, Tel.: 0421 9600 523, marlis.torka@wfb-bremen.de

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02.08.2017
Maritimes Matchmaking: Wie das MCN seine Mitglieder vernetzt

Norddeutsche Unternehmen der maritimen Branchen und wissenschaftliche Einrichtungen bilden ein gewichtiges Wirtschaftscluster. Die fünf Küstenbundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen und Schleswig-Holstein sind im Maritimen Cluster Norddeutschland verbunden und unterstützen die Vernetzung der Branchen. Ein Gespräch mit dem Leiter der Bremer Kontaktstelle, Andreas Born.

Start-ups
21.07.2017
Der salonfähige Korn

Aus einer Schnapsidee wird ein veritables Geschäft: Gut neun Monate nach Auslieferung der ersten Flaschen zieht „Nork“ seine Kreise in ausgewählten Hamburger und Bremer Bars – und nun auch in Berlin. Der Korn kommt an.

Internationales
20.07.2017
Offshore-Windenergie: Bremen goes East, Taiwan goes West

In 2025 soll rund 20 Prozent der in Taiwan benötigten Elektrizität aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Offshore-Windenergie. Auf der Suche nach kompetenter Unterstützung reiste eine taiwanesische Delegation daher nach Bremen und wurde überrascht, wie viele Parallelen es in der Entwicklung gibt – nur sind Bremen und Deutschland Taiwan um gut 15 Jahre voraus.

Maritime Wirtschaft und Logistik
19.07.2017
Schwimmende Fischfabrik

Er fängt auf einer Reise bis zu 5.000 Tonnen Fisch und ist der letzte deutsche Hochseetrawler mit dem Heimathafen Bremerhaven: die „Jan Maria“. Das 125 Meter lange Schiff ist eine schwimmende Fischfabrik. Die Fangreisen führen bis vor die Küste von Afrika.

Wissenschaft
17.07.2017
Den Geheimnissen der Tiefsee auf der Spur

Das Leben am Meeresboden ist in vielen Teilen noch unerforscht. Die Bremer Geochemikerin Andrea Koschinsky geht den Geheimnissen der Tiefsee auf den Grund. Die Professorin von der Jacobs University will die Rolle der Spurenmetalle im Stoffhaushalt der Meere entschlüsseln.

Erfolgsgeschichten
14.07.2017
Wisura entwickelt dank Förderung nachhaltigen Schmierstoff

Der Bremer Schmierstoffhersteller FUCHS WISURA GmbH hat einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Schmierstoff für die Umformindustrie an den Markt gebracht. Das Projekt wurde mit Fördermitteln aus dem Forschungs- und Entwicklungsprogramm gefördert.

Neu in Bremen
12.07.2017
Neu in Bremen: Unternehmen siedeln sich an der Weser an

Im vergangenen Jahr haben sich mithilfe der WFB 34 Unternehmen aus dem In- und Ausland in Bremen angesiedelt – zum Beispiel aus den Branchen Design, Automotive, Verpackungsindustrie, Offshore oder Wasserwirtschaft. Mit ihrer Entscheidung für Bremen stärken sie den Standort, erhöhen die Wirtschaftskraft, schaffen und sichern Arbeitsplätze. Fünf Beispiele.

Wissenschaft
10.07.2017
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Peter Maaß

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Peter Maaß, Direktor des Zentrums für Technomathematik (ZeTeM) an der Uni Bremen, vor.

Wissenschaft
03.07.2017
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Sonia Lippke

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Sonia Lippke vom Jacobs Center on Lifelong Learning and Institutional Development (JCLL) an der Jacobs University Bremen und der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) vor.

Wissenschaft
19.06.2017
Ultraschnell mit Ultraschall zum Fischgenuss

Gefrorener Fisch, der in Rekordzeit auftaut und dazu extrem frisch schmeckt: Das Bremerhavener Institut für Lebensmitteltechnik und Bioverfahrenstechnik (BILB) hat ein neues Verfahren entwickelt, das beides möglich macht. Das System sorgt für Aufmerksamkeit in der Lebensmittelbranche.

Erfolgsgeschichten
16.06.2017
BritInnen in Bremen: Fiona Moore

Geplant war ein Jahr Praktikum in Bremen. Heute lebt Fiona seit 17 Jahren in der Hansestadt. Die freiberufliche Übersetzerin ist verheiratet, Mutter zweier Kinder und hat die doppelte Staatsbürgerschaft. Sie erzählt uns, warum Bremen eine Stadt zum Bleiben, Entdecken und perfekt für Familien ist.

Neu in Bremen
15.06.2017
DEME: Fokus Offshore von Bremen aus

Hohe See, Merkur oder Borkum Riffgrund 2: GeoSea ist am Bau der größten Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee beteiligt. Projekte, die aus einer Partnerschaft mit Hochtief hervorgegangen sind und die die deutsche Tochter der belgischen DEME Gruppe aus gutem Grund von Bremen aus betreut.

Wissenschaft
12.06.2017
Unkraut-Liebhaber mit Leidenschaft

Extrem-Botaniker, Pflanzenjäger: Seit seinem TV-Auftritt bei Stefan Raab sorgt der Pflanzenkenner Jürgen Feder für Aufsehen. Bundesweit bietet der Bremer „Botanik-Safaris“ an, im Frühjahr ist sein drittes Pflanzenbuch erschienen. Sein Erfolgsrezept: Botanik mit Geschichten, leidenschaftlich präsentiert.

Wissenschaft
12.06.2017
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Peter Schmidt von der Hochschule Bremen

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Peter Schmidt von der Hochschule Bremen vor.

Internationales
08.06.2017
Großbritanniens EU-Austritt und die Auswirkung auf Zölle

Was sich ändert, wenn ab April 2019 Produkte zwischen Bremen und Großbritannien verschickt werden, weiß Gastautorin Anja Markmann, verantwortlich für Zoll- und Außenwirtschaftsrecht bei der Handelskammer Bremen. Folgen Sie dem Versand Bremer Schokolade und britischer Würzpaste und finden Sie heraus, wie sich Zollrecht bei dem Szenario Großbritannien als Drittstaat ändert.

Unternehmensservice Bremen
01.06.2017
hey ju design: durch Inklusion zum Co-Designer

Kunst, Design und Menschen mit Beeinträchtigung: Für zwei junge Designer aus Bremen ist das der spannende Kern ihrer Arbeit. Gemeinsam mit Werkstatt-Mitarbeitern entwickeln und optimieren sie handwerkliche Produkte. Und sind immer wieder begeistert, auf wie viel Potenzial sie bei ihren Co-Designern stoßen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
24.05.2017
German Dry Docks 4.0: Schiffbau mit Kurs Zukunft

Ein auf Flüssigerdgas-Antrieb umgestelltes Containerschiff und Reparaturen von Schiffen weltweit durch ein mobiles Team: Das Zeitalter der „Schifffahrt 4.0“ hat für den Werftenverbund German Dry Docks Group in Bremerhaven längst begonnen.

Wissenschaft
22.05.2017
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Ruth Schilling vom Deutschen Schiffahrtsmuseum

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Ruth Schilling vom Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven vor.

Internationales
18.05.2017
Blick ins Silicon Valley: Auch für den Mittelstand unverzichtbar

Technologische Trends rund um Industrie 4.0 und das "Internet der Dinge" haben ihren Ursprung im Silicon Valley. Warum nicht nur Großkonzerne einen genauen Blick ins "Auge des Orkans" werfen sollten, erklären Rene van den Hoevel, Geschäftsführer der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer in San Francisco, und Christoph Ranze, Geschäftsführer der encoway GmbH.

Neu in Bremen
12.05.2017
DRÄXLMAIER: Neuer Standort für kurze Wege

Es sind nur sechs Kilometer ins nahe gelegene Kundenwerk – ein entscheidender Grund für die DRÄXLMAIER Group, ihr neues Logistikzentrum im Gewerbepark Hansalinie zu eröffnen. Für den weltweit tätigen Automobilzulieferer ist die sequenzgenaue just-in-time Anlieferung beim Kunden unverzichtbar.

Internationales
11.05.2017
Brexit: Welche Steuern internationale Unternehmen in Zukunft zahlen müssen

Wer auf den europäischen Markt möchte, sollte bei der Wahl des Standorts gut aufpassen. Durch den Brexit könnte die steuerliche und wirtschaftliche Belastung für in England ansässige Unternehmen stark ansteigen. Die bessere Wahl ist da ein Standort auf dem Kontinent. Was auf Unternehmen zukommt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
10.05.2017
Kombinierter Güterverkehr mit Roland Umschlag

Sie kommen per Schiene, Lastwagen oder mit dem Schiff: Container. Große Mengen an Stückgut werden in ihnen verschickt. Selten legt ein Container seine Reise auf nur einem Weg zurück. Er wechselt innerhalb der Transportkette sein Gefährt. Kombinierter Verkehr (KV) nennt sich dieser Umschlag von Containern. So bringt Roland Umschlag Waren über Bremen hinaus in die Welt.

Wissenschaft
08.05.2017
Ein Haus, das Wissen schafft

Das Haus der Wissenschaft liegt etwas verborgen, aber doch ganz zentral direkt neben dem Dom und bietet in wechselnden Ausstellungen und Vorträgen spannende Einblicke in die Arbeiten der Bremer Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstitute. Der Clou: So gut wie alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Lebensqualität
08.05.2017
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen: Vollblutmusiker mit Unternehmergeist

Die Deutsche Kammerphilharmonie gehört zu den weltweit führenden Orchestern. Doch nicht nur der musikalische Ruf ist erstklassig, auch die interne Organisation ist besonders: Wirtschaftliche Fragen werden gemeinverantwortlich bestimmt. Das ist einzigartig in der Welt der großen Orchester.

Unternehmensservice Bremen
04.05.2017
„Gründen vor Ort“ – Gröpelingens unternehmerische Seite

„Gründen vor Ort“ lautet der Name des Projekts, das unternehmerische Tätigkeiten im Bremer Stadtteil Gröpelingen fördert. Seit Mai 2016 erhalten Existenzgründende und Selbstständige im Gründer-Büro Pasdocks Beratung aus erster Hand und die Möglichkeit, sich spielerisch an das eigene Unternehmen heranzutasten.

Wissenschaft
03.05.2017
Wissenschaft persönlich: Dr. Juliane Müller vom Alfred-Wegener-Institut

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Juliane Müller vom Alfred-Wegener-Institut im Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung vor.

Neu in Bremen
02.05.2017
DHI WASY: Experten für Wasserwirtschaft 4.0

Von der Quelle bis zum Meer: Die Ingenieure und Softwareexperten der DHI WASY GmbH können quasi jeden Wassertropfen digitalisieren. Sie modellieren und visualisieren Wassersysteme, sei es das Abwassersystem in Aarhus oder die Strömung im Hamburger Hafen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
26.04.2017
Die Hafenstatistik der bremischen Häfen 2016

Ein leichtes Plus im Gesamten, ein kleines Minus beim Bremerhavener Containerumschlag. Bremen und seine Zwillingshäfen zählen weiterhin zu den logistischen Hotspots in Deutschland. Wir haben die wichtigsten Zahlen aus 2016 für Sie als Infografik zusammengestellt.

Wissenschaft
10.04.2017
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Lutz Mädler von der Uni Bremen und dem IWT

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Lutz Mädler der Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) und der Universität Bremen vor. 2017 wurde er für seine Forschungstätigkeiten mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeicnet.

Maritime Wirtschaft und Logistik
05.04.2017
Zwischen Containern und Carriern: Tag der Logistik feiert zehnten Geburtstag

Wer Hafenstadt sagt, muss auch Logistik sagen. 1.500 Unternehmen zählt Bremen allein in der maritimen Wirtschaft und Logistik. Am Tag der Logistik öffnen jedes Jahr viele davon ihre Türen - und bieten die Gelegenheit, einmal vorbeizuschauen.

Lebensqualität
03.04.2017
Deutscher Meister von der Weser

Cricket hat in Deutschland bislang ein Schattendasein geführt. Das ändert sich gerade. In Bremen hat eine Frau in der männerdominierten Sportart das Sagen – mit Erfolg. Ihre Herrenmannschaft wurde 2016 Deutscher Meister im Cricket.

Luft- und Raumfahrt
29.03.2017
Bremer Forscher ergründen Rätsel um Luftverschmutzung

Luftverschmutzung wird in vielen Großstädten weltweit zum Problem. Wo Smog entsteht und wie sich Emissionen um den Globus verbreiten, möchte ein Bremer Wissenschaftlerteam herausfinden. Dazu nutzen sie sowohl Satelliten als auch Messwagen am Boden.

Wissenschaft
27.03.2017
Die mitdenkende Wohnung

Eine intelligente Wohnung, die den Alltag erleichtert? Das ist im „Bremen Ambient Assisted Living Lab“ längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern Teil der Forschungsarbeit. Ziel ist es, durch die mitdenkenden Wohnungen ein weitestgehend eigenständiges Leben zu ermöglichen – und das bis ins hohe Alter hinein.

Unternehmensservice Bremen
23.03.2017
Maemani – zwei Frauen bringen Georgien nach Bremen

Am Anfang standen eine Freundschaft und die gemeinsame Liebe zu Bremen und Georgien. Wie die beiden Gründerinnen Teona Manjgaladze und Nina Orjaneli sich mit dem Unternehmen Maemani für den Kulturaustausch zwischen Bremen und Georgien einsetzen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
22.03.2017
Brexit und die Folgen für die Transportwirtschaft

Welche Auswirkungen hat der nahende EU-Austritt auf die Logistikbranche? Günther Hörbst, Geschäftsführer der Via Bremen Foundation über wirtschaftliche Verflechtungen zwischen Großbritannien und der EU.

Digitalisierung / Industrie 4.0
21.03.2017
Digitalisierung im Mittelstand – ein Praxisbeispiel der Hansa Meyer Global

Die Digitalisierung ist komplex, aller Anfang schwer. Wie starten? Das fragen sich viele Unternehmen. Die Hansa Meyer Global hat den Sprung ins digitale Fahrwasser gewagt. Und dabei einen agilen Weg zur Logistik 4.0 gefunden.

Luft- und Raumfahrt
20.03.2017
2017: Das Jahr der Roboter-Missionen

Tiefsee- und Raumfahrtforscher entwickeln in der „Robex“-Allianz gemeinsam robotische Systeme. Denn sowohl im All wie in der Tiefsee müssen Roboter unter extremsten Bedingungen autonom agieren. Initiiert von der Helmholtz-Gemeinschaft, steht Robex für Robotische Exploration unter Extrembedingungen. Die wissenschaftliche Koordinatorin Martina Wilde erklärt, worum es geht.

Wissenschaft
20.03.2017
Wissenschaft persönlich: Dr. Martin Sippel vom DLR in Bremen

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Martin Sippel vom DLR Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen vor.

Erfolgsgeschichten
17.03.2017
Häuser mit Wirkung

Was wollen wir für eine Architektur? Wie wollen wir leben, lernen, arbeiten? Diese Fragen stellen sich Feldschnieders und Kister Architekten BDA immer wieder aufs Neue. Egal, ob es sich bei dem Auftrag oder Wettbewerb um ein Feuerwehrhaus, ein Industriegebäude oder eine Schule handelt.

Luft- und Raumfahrt
16.03.2017
Raumfahrtmission in der Getränkedose

Ein "Satellit" in der Größe einer Getränkedose: Das ist CanSat. Es ist aber auch ein bundes- und europaweiter Wettbewerb, in dem Schüler-Teams diese Satelliten entwickeln, bauen, programmieren – und starten lassen. Dr. Daniel Borowski, Physik-Lehrer am Gymnasium Vegesack, hat den deutschen Wettbewerb in Bremen mit initiiert und erklärt, worum es geht.

Internationales
16.03.2017
Farbige 3D-Bilder unter Wasser

3D-Bilder im Millimeterbereich für den industriellen Unterwasserbereich und die Tiefseeforschung - das Ziel von Gründer Jakob Schwendner ist klar gesteckt. Der erste Prototyp einer Kamera mit neuartiger Sensortechnik wird derzeit in Kanada gebaut und im April der Fachwelt auf der „Ocean Business“ in South Hampton, Großbritannien, vorgestellt. „Die ersten Bilder sehen gut aus“, zeigt sich Schwendner zufrieden.

Wissenschaft
13.03.2017
Der Ersatzpapa

Robert Rennie arbeitet und lebt an der Jacobs University Bremen. Seine Berufsbezeichnung ist vielen fremd: Er ist Resident Mentor. Es ist sein Job eine familiäre Atmosphäre zu schaffen und den Studierenden dabei zu helfen, ein Zuhause fern ihrer eigenen Heimat zu finden.

Neu in Bremen
10.03.2017
KartonTech Bremen: Vom Packmitteltechnologen zum Chef

Thomas Langner hat im Gewerbepark Hansalinie den Schritt in die Selbstständigkeit gemacht. Stanzen, falzen, kleben: Er bietet verschiedene Dienstleistungen für die Kartonagen- und Verpackungsindustrie – und kann etwas, was andere Anbieter nicht können.

Maritime Wirtschaft und Logistik
09.03.2017
Hotspot für Logistikdienstleister, Automotive und Handel in Deutschland

Die Stadt Bremen ist ein „Schwergewicht“ im bundesweiten Markt für Logistikimmobilien. Es besteht ein hoher Wettbewerbsvorteil aufgrund guter Flächenpotenziale zu stabilen Preisen.

Internationales
09.03.2017
Integration 2.0 – gegen Fachkräftemangel in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Sie möchten internationale Fachkräfte in Ihrem Betrieb beschäftigen? Welche Dinge müssen Sie dabei beachten und wie schaffen Sie es als Unternehmen, die Belange aller Angestellten zu befriedigen und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen? Wir haben bei der Interkulturellen Organisationsberatung und dem Willkommensservice Bremen für Sie nachgefragt.

Digitalisierung / Industrie 4.0
07.03.2017
Komplex denken, einfach lösen – wie die Logistik Service Agentur in die Digitalisierung startete

Ein typischer Großauftrag für die Logistik Service Agentur LSA aus Bremerhaven: Eine neue Fabrikanlage wird in England installiert, die Anlagenteile kommen aus ganz Europa. LKWs müssen minutiös koordiniert werden, damit sie in der richtigen Reihenfolge ankommen und kein Stopp auf der Baustelle entsteht. Kein Problem für Roger Heidmann und seine LSA – dank digitaler Dienste.

Wissenschaft
06.03.2017
Wissenschaft persönlich: Dr. Sebastian Ferse vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Sebastian Ferse vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen vor.

Internationales
02.03.2017
Last Order – dann Sperrstunde: Jetzt noch schnell gründen, bevor der Brexit kommt!

Bremen, ich will dich nicht verlassen! Warum nicht Aufenthaltsstatus und Selbstständigkeit verbinden? Wie Briten bei einem Brexit mit dem Sprung in die Existenzgründung zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können, weiß Manuel Kühn vom Willkommensservice Bremen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
01.03.2017
Cybersecurity im Hafen: Das Forschungsprojekt PortSec

Mit der Digitalisierung steigt auch die Zahl der Attacken auf Computernetzwerke rapide. Die norddeutschen Häfen bauen daher ihre Schutzsysteme weiter aus. Das Bremer Projekt „PortSec“ soll sie dabei unterstützen. Ein Gastbeitrag aus der Logistics Pilot.

Wissenschaft
27.02.2017
Die Zukunft der Weltmeere sichern

Die Professorin Dr. Anna-Katharina Hornidge koordiniert im Rahmen des EU-Projekts „Ocean Governance for Sustainability” die Zusammenkunft von 90 Fachleute aus 24 Nationen in Bremen. Auf dem Plan stehen große Themen, wie der Klimawandel, der Umgang mit Tiefseeressourcen, Ozeanversauerung und Fischereimanagement.

Internationales
23.02.2017
„Wir haben für jede Anfrage die passende Lösung“ – warum es für internationale Unternehmen so einfach ist, sich in Bremen anzusiedeln

Von der Gründungsidee bis zur erfolgreichen Ansiedlung. Andreas Gerber, Teamleiter internationale Ansiedlung der Wirtschaftsförderung Bremen, weiß, worauf es bei der Gründung ausländischer Unternehmen ankommt. Im Gespräch erklärt er die wichtigsten Schritte bis zum eigenen Unternehmen in Bremen.

Wissenschaft
20.02.2017
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Andreas Hepp vom ZeMKI an der Universität Bremen

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Andreas Hepp vom Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) an der Universität Bremen vor.

Start-ups
17.02.2017
Die Bioniker: "Wir generieren Wettbewerbsvorteile"

Eine Echse, die sich zur Verteidigung die Finger bricht. Pflanzen, die frieren – und als Reaktion die interne Heizung auf bis zu 50 Grad Celsius stellen: Das sind Phänomene, die Markus Hollermann und Felix Förster begeistern. Als „die Bioniker" entwickeln die Bremer von der Natur inspirierte Lösungen.

Lebensqualität
14.02.2017
We love Bremen: sieben Liebeserklärungen

Ob Wasser, Menschen oder kurze Wege: Lebensqualität wird bei uns im Norden groß geschrieben. Menschen aus verschiedenen Ländern und Städten erzählen, warum sie sich in Bremen verliebt haben.

Wissenschaft
13.02.2017
Wie in Bremen aus Schülern Nachwuchswissenschaftler werden

Es begann 1965: Henri Nannen, damaliger Chefredakteur des Stern, ruft zum ersten Wettbewerb von Jugend forscht auf. Heute ist es der bekannteste Talentwettbewerb Deutschlands – und das Land Bremen ist in vielen Bereichen seit Jahren ein Vorreiter.

Maritime Wirtschaft und Logistik
08.02.2017
Logistik und Häfen – das Fundament des deutschen Wohlstands

Die Logistik ist eine der größten und wichtigsten Wirtschaftszweige. Ohne sie geht nichts - im wahrsten Sinne des Wortes. Aber dennoch wissen viele nicht, was sich hinter der Branche verbirgt. Günther Hörbst, Geschäftsführer von VIA BREMEN, erklärt in diesem Gastbeitrag, was es eigentlich mit der Logistik auf sich hat.

Neu in Bremen
27.01.2017
Erfolge, Comebacks und Newcomer: Bremens Top-Ansiedlungen und Investitionen 2016

Das bremische Erfolgsjahr 2016 stand im Zeichen von Automotive und Stahl und hieß aufstrebende, internationale Unternehmen willkommen. Wir haben uns drei der wichtigsten Ansiedlungen und Investitionen für Sie genauer angeschaut.

Digitalisierung / Industrie 4.0
24.01.2017
HoloLens in der Industrie: Augmented Reality in der Logistik

Die Zukunft der Logistik beginnt in Bremen: PTS Logistics hat den weltweit ersten Test mit der Microsoft HoloLens in der Projektlogistik durchgeführt. Mit der Augmented Reality-Datenbrille möchte das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und den Durchblick in der Digitalisierung behalten.

Wissenschaft
23.01.2017
Wissenschaft persönlich: Nadine Rehfeld vom Fraunhofer IFAM

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Nadine Rehfeld vom Fraunhofer IFAM in Bremen vor.

Neu in Bremen
20.01.2017
Auf einen Blick: Direktinvestitionen in Bremen 2016

229 Millionen Euro haben Unternehmen 2016 in das Bundesland Bremen investiert. Woher kommen die Investoren, wie viele Arbeitsplätze haben sie geschaffen und in welchen Tätigkeitsfeldern sind sie aktiv? Mit unserer Infografik bekommen Sie den Überblick.

Wissenschaft
16.01.2017
Die Wundheilerin

Menschen mit schweren Hautverbrennungen sind durch Narben lebenslang gezeichnet. Eine Bremer Wissenschaftlerin und Ärztin erforscht ein Medikament, das die Wundheilung bei Brandverletzungen extrem verbessern soll.

Erfolgsgeschichten
13.01.2017
Als Student ein Unternehmen gründen: die Chefs von morgen an der Bremer Jacobs University

Sich mit 20 Jahren Gedanken über das eigene Unternehmen machen? An der Jacobs University werden Studierende wie Julius Schneider auf ihre Karriere als Existenzgründer vorbereitet. In Bremen treffen sie dabei auf ideale Voraussetzungen, um ihre Ideen in die Praxis umzusetzen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
11.01.2017
Segeln auf der Bio-Welle

Vor einem Jahr hat der Prototyp einer Bio-Segeljacht bundesweit große Aufmerksamkeit erregt. Der Kleinkreuzer made in Bremen besteht hauptsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen. Inzwischen hat er einen Käufer gefunden.

Luft- und Raumfahrt
09.01.2017
Gärtnern für Mars, Mond und Antarktis

Gemüse im Weltraum? Das könnte mit dem Container-Gewächshaus des Projekts „EDEN ISS“ vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen bald Wirklichkeit werden

Wissenschaft
09.01.2017
Mit den Forschern zurück in die Zukunft

Tiefsee-Bohrkerne sind für Forscher wie ein offenes Geschichtsbuch. Die in Sediment und Stein abgebildete Erdgeschichte liefert auch wichtige Daten für Klimaprognosen von morgen. Zu Besuch im Internationalen Bohrkernlager in Bremen, in dem jährlich über 200 Wissenschaftler aus der ganzen Welt forschen.

Wissenschaft
19.12.2016
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Juliana Sagawa vom Forschungsverbund LogDynamics

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Juliana Sagawa vom Forschungsverbund LogDynamics an der Universität Bremen vor.

Unternehmensservice Bremen
15.12.2016
Das Paradies für Angler liegt im Bremer Norden

Wattwürmer, Angelscheine, Reparaturen und alles was des Anglers Herz begehrt. Dieses in Bremen einmalige Angebot gibt es bei „Unser Anglerparadies“. Inhaber Thorsten Nitsche ist mit Hilfe des Unternehmensservice Bremen in die Selbstständigkeit gestartet.

Wissenschaft
12.12.2016
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Rolf Drechsler vom DFKI und der Uni Bremen

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Rolf Drechsler vom DFKI (Cyber-Physical-Systems) und der Uni Bremen vor.

Maritime Wirtschaft und Logistik
07.12.2016
Digitalisierung in der Logistik: Die Revolution hat gerade erst begonnen

Computer und IT werden in Unternehmen der Logistik seit Jahrzehnten eingesetzt. Warum sprechen wir erst jetzt von den radikalen Veränderungen, die durch die Digitalisierung entstehen? Günther Hörbst, Geschäftsführer der Via Bremen Foundation, erklärt in seinem Gastbeitrag, warum die Digitalisierung uns jetzt lawinenartig erfasst.

Digitalisierung / Industrie 4.0
06.12.2016
Logistik 4.0: Wie Studierende Unternehmen bei der Digitalisierung helfen

Experimentierfreudig, kreativ, innovativ – Eigenschaften, die sich viele Unternehmen von ihren Mitarbeitern wünschen. In der Praxis stehen jedoch oft Prozesse und Hierarchien der Kreativität im Weg. Das möchten die LogistikLotsen und das DIGILAB Brennerei 4.0 ändern. Dank ihnen starten Unternehmen zusammen mit Studierenden in die digitale Zukunft.

Digitalisierung / Industrie 4.0
02.12.2016
Agent of Change: Andrea Kuhfuß weiß, wie Unternehmen die Digitale Transformation gelingt

Als Innovationsmanagerin und Projektleiterin des DIGILAB Brennerei 4.0 unterstützt WFB Mitarbeiterin Andrea Kuhfuß Unternehmen dabei, Digitalisierungsprozesse zu initiieren. Dabei greift sie auf ihr Know-how aus dem Programm "Leading Digital Transformation and Innovation" des renommierten Hasso-Plattner-Instituts zurück, wie sie im Interview mit Antje Hinz erzählt

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.11.2016
Ortec und die Reise der Cola-Dose um die Welt

Der Bremer Softwarehersteller Ortec verkauft nicht nur Systemlösungen, sondern bietet Mehrwerte zur Effizienzsteigerung. Mit Hilfe der hauseigenen Planungs- und Optimierungssoftware liefern die IT-Experten für Industrie- und Lebensmittelkonzerne optimale Transport- und Tourenplanungen.

Automotive
30.11.2016
Der größte Parkplatz in Europa

Das AutoTerminal der BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG in Bremerhaven ist eine automobile Drehscheibe der Superlative. Jährlich werden rund 2,3 Millionen Fahrzeuge umgeschlagen. Das ist aber noch längst nicht alles.

Luft- und Raumfahrt
28.11.2016
„50 Prozent der Ausstellungsflächen sind schon reserviert“

2015 bekam Bremen den Zuschlag, den Weltraumkongress IAC auszurichten – nach 2003 zum zweiten Mal. Die Bewerbung geht auf eine Kooperation der bremischen Raumfahrtindustrie, -forschung und des Landes Bremen zurück. Die Ausrichtung wird unter anderem auch vom Bundeswirtschaftsministerium und vom DLR unterstützt.

Internationales
27.11.2016
Displays aus Taiwan über Bremen nach ganz Europa

Wetterfeste Displays für Verkehrsbetriebe und Bildschirme ohne Spiegeleffekte bei hellem Sonnenlicht: Vor fast 25 Jahren hat Thomas Lie die AlfaNet Computer und Electronic Handels GmbH in Bremen gegründet und führt heute das europäische Servicecenter des taiwanesischen Display-Herstellers Litemax.

Wissenschaft
26.11.2016
Logistik an Bremer Hochschulen - wie LogDynamics Forschung und Lehre vereint

Mehr als 20 Professorinnen und Professoren geben dem Logistikstandort Bremen in Forschung und Lehre ein Gesicht. Mit LogDynamics bieten sie Grundlagen- und anwendungsnahe Forschung, fachübergreifende Lehrangebote für Studierende und ein Wissenstransfer, der die Bedarfe der Unternehmen mit den technologischen Möglichkeiten aus der Forschung zusammenbringt.

Unternehmensservice Bremen
24.11.2016
Hier drückt kein Schuh - Sneaker-Boutique „Glückstreter“

Ziel des bekennenden Turnschuhfans: Im Bremer Einzelhandel etwas Exklusives etablieren. Erleichtert wurde dem Junggründer Stefan Schrader der Start in die Selbstständigkeit durch den Unternehmensservice Bremen, die BAB Bremer Aufbau-Bank und die Gewerbeanmeldung über den Einheitlichen Ansprechpartner.

Internationales
22.11.2016
Bremens Städtepartnerschaften: von Hafenstadt zu Hafenstadt

Seit 1985 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Dalian im Nordosten Chinas und Bremen. Über Ähnlichkeiten, Annäherungen und Verbindungen zweier Hafenstädte.

Kreativwirtschaft
16.11.2016
Hilfe bei Existenzgründung: Wie das Bremer B.E.G.IN-Netzwerk das Findorffer Käsekontor unterstützte

Eine Idee, gereift wie guter Käse: Katrin Grosch hat sich mit ihrem eigenen Käseladen in Bremen-Findorff selbstständig gemacht. Hilfe, Tipps und Beratung erhielt sie dabei vom B.E.G.IN-Gründungsnetzwerk. Sie erzählt uns, wie Gründer optimal starten.

Wissenschaft
14.11.2016
Wissenschaft persönlich: Dr. Marco Scharringhausen vom DLR Bremen

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Marco Scharringhausen vom DLR Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen vor.

Luft- und Raumfahrt
07.11.2016
„Bremen hat alles, was ein Raumfahrtstandort braucht“

Im Dezember 2016 treffen sich die Minister der ESA-Mitgliedsstaaten, um die Schwerpunkte der europäischen Raumfahrt für die kommende Jahre zu bestimmen. Baden-Württemberg, Bayern und Bremen haben gemeinsam Empfehlungen erarbeitet. Im Interview erläutert Landeskoordinator Dr. Peter Vits, welche Stärken und Chancen er für Bremen sieht.

Kreativwirtschaft
02.11.2016
Raumperle findet deinen Traumraum

Die Hochzeit im Fernsehstudio, die Weihnachtsfeier im Club, das Seminar im Kino – die richtige Location macht den Unterschied. Damit der Traumraum kein Raumtraum bleibt, gibt es Raumperle. Mit dem Start-up geht ein langgehegter Wunsch für die Gründerin Tascha Schnitzler in Erfüllung.

Digitalisierung / Industrie 4.0
25.10.2016
Duale Studienprogramme Informatik – in Bremen studieren, weiterbilden und gleichzeitig Geld verdienen

Ein duales Studium Informatik öffnet jungen Frauen und Männern den Weg in die IT-Industrie. Es kombiniert erstklassige Ausbildung mit Praxiserfahrung im Unternehmen. Über das duale Studienprogramm von bremen digitalmedia, der Hochschule und Universität Bremen berichtet der diesjährige Absolvent Oliver Pohling.

Wissenschaft
24.10.2016
Hier steckt Wissenschaft drin: zu den Berg- und Talfahrten auf dem Bremer Freimarkt

Der Bremer Freimarkt aus wissenschaftlicher Perspektive: Über den Nervenkitzel, das Gefühl der Schwerelosigkeit und die g-Kräfte, die während der rasanten Achterbahnfahrten auf uns wirken, berichtet die Redaktion von Radio Bremen.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
24.10.2016
Die Überseestadt: Das Wunder an der Weser

Was Werder Bremen kann, kann die Überseestadt schon lange: Sie ist ein "Wunder an der Weser" – sagt auch die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel über die Entwicklung des "Projekts der Superlative".

Internationales
20.10.2016
ACSK Clothing: kosmopolitisches Textilunternehmen setzt Zeichen

Drei Kontinente, vier Länder und Bremen als zentrale Anlaufstelle. Ein Start-up kann kaum globaler sein. Die Jungunternehmer Stefan Kuzmanovski und Ahmed Cheema sind die Gründer von ACSK-Clothing oHG. Sie sind jung, ambitioniert und sie haben ein Ziel. Ihre selbsterklärte Mission ist die Revolution der Textilindustrie.

Kreativwirtschaft
12.10.2016
Alles Wurst? Raum für Kreative in einer ehemaligen Wurstfabrik

Ungewöhnliche Ideen brauchen Raum, um sich zu entfalten. In einer ehemaligen Wurstfabrik hat die Bremer ZwischenZeitZentrale einen Ort geschaffen, an dem Kreative zu erschwinglichen Preisen Arbeits- und Büroräume zwischennutzen können.