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5.12.2016 - Marlis Torka

Wie eine Doktorandenschule den Logistikstandort Bremen bereichert

Wissenschaft
Das Erfolgsmodell der International Graduate School for Dynamics in Logistics

Bremen ist der zweitgrößte Logistikstandort Deutschlands. Namhafte Unternehmen agieren aus der Hansestadt, schlagen Güter aus Bremen und aller Welt um und sorgen mit der entsprechenden Infrastruktur für den erfolgreichen Weg von A nach B. Logistik spielt auch in der Hochschullandschaft eine tragende Rolle. Denn irgendwoher müssen die Nachwuchskräfte kommen, Forschungsprojekte angeschoben und Ideen entwickelt werden. Dafür sorgt die International Graduate School for Dynamics in Logistics, oder kurz: IGS, an der Universität Bremen. 

In unserem vorherigen Artikel haben Sie erfahren, wie der Forschungsverbund LogDynamics Forschung und Lehre vereint. Dieses Mal widmen wir uns unseren ausländischen Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die in Bremen eine zeitlich begrenzte, aber intensive Ausbildung im Bereich Logistik bekommen. Dr.-Ing. Ingrid Rügge, Geschäftsführerin der International Graduate School of Dynamics in Logistics (IGS), spricht über die Möglichkeiten für ausländische Studierende und Promovierende im Bereich Logistik zu forschen. Als Koordinatorin des strukturierten Doktorandenprogramms des Forschungsverbunds LogDynamics berichtet Rügge stolz, dass allein 2016 insgesamt 30 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der IGS in Forschungsprojekte der Universität Bremen eingebunden sind. Die Wissenschaftler kommen aus aller Welt. Was sie vereint, ist ihre Leidenschaft zur Logistik und ihr Wunsch, erfolgreich an der IGS zu promovieren.

Doktoranden und Gastwissenschaftler der International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS)
Doktoranden und Gastwissenschaftler der International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS) © IGS

Die meisten der Doktoranden kommen aus Ländern, fernab europäischer Grenzen. Meist sind sie drei Jahre in Bremen, werden hier gefördert und gefordert. Die Gäste – betreut von Professorinnen und Professoren der Uni Bremen – forschen eigenverantwortlich an Projekten, lernen neue Disziplinen und fremde Wissenschaftskulturen kennen. Vieles für sie ist Neuland: die Anforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens in Deutschland oder bestimmte Facetten der Gleichberechtigung der Geschlechter zum Beispiel.

Neben der Internationalität der IGS spielen auch die Integration der WissenschaftlerInnen und das eigenverantwortliche Arbeiten eine wichtige Rolle. Zugleich bildet dieses Dreiergespann auch die Erfolgsformel der IGS. So unterschiedlich die DoktorandInnen sind, so wichtig ist es Rügge und ihren Mitarbeitern, dass sie sich in Deutschland integrieren und in Bremen erfolgreich promovieren. Die Abbrecherquote sei seit Start der IGS im Jahr 2005 äußerst gering, so Rügge. Besonders stolz ist sie auf die hervorragende Frauenquote in diesem technisch anmutenden Forschungsbereich.

© WFB/Elster

Ein Geben und Nehmen – und ein Gewinn für alle

Die zentrale Aufgabe von Hochschulen besteht in der Ausbildung und Betreuung von NachwuchswissenschaftlerInnen, erzählt Rügge. "Unsere ProfessorInnen freuen sich über DoktorandInnen, weil sie zur Forschung beitragen. Individual-Promotionen, die interdisziplinär ausgerichtet sind, gab es schon immer. Doch wer eine akademische Karriere machen möchte, muss sich für eine Fachrichtung entscheiden und in einem Spezialgebiet einzigartig sein. Ansonsten wird es schwer bei der Jobsuche. Die IGS ermöglicht trotz Fokussierung auf die vier Fachgebiete von LogDynamics einen breiteren Blick. Wir garantieren hierbei eine hervorragende fachliche Betreuung sowie ein interdisziplinäres Training und Maßnahmen der Personalentwicklung. Denn nur wenn die ProfessorInnen noch freie Kapazitäten für die Betreuung weiterer DoktorandInnen haben, bekommt der oder die BewerberIn auch eine Zusage. Wenn ich keine disziplinäre Betreuung finde, hat der oder die KandidatIn Pech gehabt. So hart wie das klingen mag, die Qualität der Ausbildung an der IGS steht und fällt mit der Betreuungssituation. Und natürlich können die ProfessorInnen nicht unendlich viele DoktorandInnen betreuen. Meist entscheiden dann die Themen."

Auch Rügge selbst, genauso wie ihre studentischen Mitarbeiter, nehmen viele der Stipendiaten an die Hand. "Die DoktorandInnen sind erwachsen, bei denen machen wir nicht so viel. Die müssen sich alleine durchbeißen, denn das müssen sie bei ihrer Promotion auch tun. Sie sind keine Studierenden mehr, sie sind unabhängige WissenschaftlerInnen, denen keiner sagt, wo sie hingucken oder was sie tun müssen. Wenn sie nach Bremen kommen und fragen, was sie inhaltlich tun sollen, bekommen sie von mir die Antwort, sie mögen mal darüber nachdenken. Selbermachen – darum geht es uns, das ist das deutsche Promotionssystem."

Unsere DoktorandInnen wollen später Entscheidungen treffen und Menschen führen – das muss gelernt werden.

– Dr. Ingrid Rügge, Geschäftsführerin der International Graduate School of Dynamics in Logistics (IGS)

Und dennoch: Wenn man das erste Mal in einem wildfremden Land ist, in dem die Wissenschaftskultur in den einzelnen Fachdisziplinen schon sehr unterschiedlich ist, dann benötigen auch Doktoranden ein wenig Unterstützung. "Das ist dann mein Beitrag", so Rügge, "ich erkläre ihnen, wie in den einzelnen Fachbereichen promoviert wird, denn im Ausland wird damit anders umgegangen. Wir müssen sie in die Lage versetzen unser System für sich zu adaptieren. Ein paar unserer DoktorandInnen konnten das nicht und sind aus diesem System herausgefallen. Bei einer Doktoandin war dies beispielsweise der Fall: Sie hat sich redlich bemüht, es uns allen recht zu machen. Aber sie war nicht in der Lage selber einen eigenen Ansatz zu entwickeln und wissenschaftlich etwas Neues zu tun. In unserem System konnte sie daher nicht promovieren und wir mussten ihr Stipendium beenden."

Wenn die Fürsorgepflicht auch mal zum Abbruch führt

Neben den Bericht- und Prüfsystemen legt Rügge großen Wert auf die Fürsorgepflicht der Betreuerinnen und Betreuer. "Wenn bei aller Unterstützung und Betreuung absehbar ist, dass die DoktorandInnen es in den vorgesehenen 3 bis 3,5 Jahren nicht schaffen hier zu promovieren, dann ist es unsere Pflicht zu sagen, dass es nicht geht. Und diese Pflicht müssen wir unseren DoktorandInnen gegenüber auch einhalten. Wenn jemand aus einer fremden Kultur drei Jahre lang bei uns promoviert, die Doktorarbeit dann aber nicht abschließt, verliert er in seiner Heimat sein Gesicht. Das ist viel schlimmer, als wenn man frühzeitig sagt, dass es nicht geht." Die durch Abbrüche frei werdenden Drittmittel werden dann entweder zurückgegeben oder für andere Stipendiaten verwendet. Rund 70 Leute haben bisher eine strukturierte Promotion in der IGS angefangen. Bis jetzt haben sechs von ihnen aus unterschiedlichen Gründen abgebrochen. Diese geringe Abbrecherquote habe viel mit der organisatorischen und fachlichen Betreuung zu tun, erklärt Rügge. "Wenn es nicht jemanden mit meiner Funktion gäbe, der immer hinter den Leuten her ist und nachvollziehen kann, wie sie denken und warum sie handeln, wie sie es tun, dann würde die Hälfte der Leute abbrechen. Unsere ProfessorInnen haben natürlich auch sehr viele Auslandsaufenthalte in Ländern, in denen sie dann ein bis fünf Tage verweilen, zum Beispiel auf einer Konferenz. Aber drei Jahre und länger in einem komplett fremden Land zu leben, meist ohne Familie, ist für die meisten kaum greifbar. Ihnen fehlt manchmal das Verständnis und die Zeit sich in die Lage der StipendiatInnen zu versetzen. Dafür bin ich zuständig."

Du bist nicht die Mutter der Nation, du bist die Mutter der Nationen!“

- ehemaliger IGS-Gastwissenschaftler über Dr. Ingrid Rügge, Geschäftsführerin der IGS

Natürlich gab es im Laufe der Jahre viele persönliche Herausforderungen, denen sich Ingrid Rügge stellen musste. Dabei spielte auch ihr Geschlecht eine Rolle: "Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Iraner, der mit mir als seine Chefin Schwierigkeiten hatte. Nach seiner Zeit an der IGS ging er als Assistenzprofessor nach Skandinavien und kam hin und wieder noch zu Besuch. Irgendwann meinte er, er habe viel von mir gelernt: den Respekt vor Frauen und mit ihnen im Berufsalltag umgehen zu können." Dies seien die kulturellen Unterschiede, die nicht wegzureden seien, denen man aber konstruktiv und fördernd begegnen müsse. Ein anderes Beispiel handelt von einem chinesischen Austauschstudenten, der für eine Menge Ärger sorgte. Rügge machte ihm klar, was das Projekt erlaubt und was es nicht erlaubt. "Ich habe ihm ganz klare Ansagen gemacht, ihm aber auch immer die Türen aufgehalten." Der Stipendiat hat seinen Forschungsaufenthalt absolviert, dadurch bekam er eine Promotionsstelle in China. Als sein Abschied nahte, war er aufgelöst und weinte. "Es sei ihm noch nie passiert, dass ihn jemand so ernst genommen habe und immer offen und ohne Willkür ihm gegenüber gestanden und nicht aufgehört habe zu erklären, warum, weshalb, wieso, was zu tun sei. In der chinesischen Kultur gäbe es so etwas nicht für normale Studenten", erzählt Rügge, "er fragte mich schließlich, wie er mir dafür danken könne. Ich sagte ihm: Du gehst zurück und wenn du dort Dozent bist, machst du es so wie ich." Die meisten der bisherigen Doktoranden gehen nach Ende ihrer Zeit an der IGS in ihr Heimatland zurück oder in ein anderes Land. "Wenn jemand drei Jahre durch unsere Schule von selbstständigem Denken, interdiziplinärer Zusammenarbeit und kritischer Auseinandersetzung gegangen ist, bin ich persönlich sehr froh, wenn die DoktorandInnen in ihre Heimatländer zurückkehren und unseren Spirit dort leben und weitergeben", erzählt Rügge.

Mit Herz und Leidenschaft bei der Sache

Ingrid Rügge weiß viele Anekdoten zu berichten, die uns schmunzeln lassen und uns begeistern. Es sind Geschichten, die das Leben schreibt und mit denen man wächst, wenn man sie zu nehmen weiß. Rügge ist das beste Beispiel. Ihr Job beinhaltet auch Reisen in ferne Länder. Erst 2016 führte sie ihr Weg nach Bhutan. Sie wollte jenes Land kennenlernen, aus dem schon einige ihrer Stipendiaten kamen. Vier Wochen war sie vor Ort, lernte Kultur und Leute, Alltag und Universitätsbetrieb kennen: "Bhutan ist ein Partner in unseren EU-geförderten ERASMUS MUNDUS-Projekten, in denen auch einige unserer IGS-DoktorandInnen Stipendiaten sind. Fünf Bachelor-Studierende und ein Dozent aus Bhutan durften wir seit 2013 bereits als Gäste in Bremen willkommen heißen. Mit meinem Aufenthalt in Bhutan habe ich in jeder Hinsicht Neuland betreten. Ich habe mich in meine Kindheit auf dem Land zurückversetzt gefühlt, wo alle miteinander in Beziehung standen. Jeder kannte jeden, alle waren aufeinander angewiesen. Die gegenseitige Rücksichtnahme wurde groß geschrieben. Die Erfahrung, die ich in Bhutan gemacht habe, ähnelt meinen Kindheitserinnerungen und hilft mir bei der Betreuung der StipendiatInnen. Ich persönlich habe die Fähigkeit mich in andere Menschen hineinversetzen zu können. Aber das hat Grenzen. Und nach meiner Reise habe ich diese Grenzen deutlich erweitern können." Davon profitieren nun alle Gastwissenschaftler der IGS.

Dr. Ingrid Rügge in Bhutan, 2016
Dr. Ingrid Rügge in Bhutan, 2016 © IGS/Rügge

Ferne Länder und fremde Kulturen

Aus 24 Ländern kamen bisher die Doktoranden der IGS, die ERASMUS MUNDUS-Gäste kommen zum Beispiel aus der Mongolai, Bhutan, Nepal, Indonesien oder Afghanistan. Der Andrang ist ungemein hoch: "In Deutschland haben wir den Vorteil, dass die Studierenden keine Studiengebühren zahlen müssen. In allen anderen Ländern, die in die ERASMUS MUNDUS-Projekte eingebunden sind, gibt es Studiengebühren. Der Vorteil, der sich dadurch ergibt, liegt auf der Hand: Die Studiengebühren, die pro Person als Budget anfallen, setzen wir für die Betreuung der StipendiatInnen ein. Zum Beispiel bezahlen wir damit Deutschkurse des International Office", erzählt Rügge, "oder wir organisieren gemeinsame Querschnitts-Seminare, wie 'Academic Writing', 'Voice Development' oder 'The Art of Presenting Yourself'. Bei diesen Seminaren kommen alle StipendiatInnen der IGS zusammen. Bleiben Plätze frei, öffnen wir die Kurse auch für die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und PostDocs von LogDynamics. Eine Form der Integration, die als Intergrationsmaßnahme gar nicht wahrgenommen wird."

Doktorandenförderung in der Logistik

Den Ansatz eine strukturierte Doktorandenförderung ins Leben zu rufen gibt es in der Logistik an der Uni Bremen schon seit 20 Jahren. Damals fing alles mit dem Forschungsverbund Logistik (FoLo) an, dem Vorgänger von LogDynamics. Der Anfang war steinig, weiß Rügge zu berichten: "In Deutschland war die Promotion eine typische Assistenz-Promotion. Es gab einen Doktorvater und die abhängigen DoktorandInnen, die teils etwas in der Forschung und Lehre machen mussten und die immer eng mit einem Doktorvater zusammen gearbeitet haben – und dann auch irgendwann promoviert werden. Der neue Ansatz damals war einfach: Eine strukturierte Doktorandenausbildung war nötig, damit die Leute schneller fertig werden und auch nicht mehr unbedingt als wissenschaftliche Mitarbeiter arbeiten sollten. Sie sollten Stipendiaten sein, um und mehr Raum für die eigene Forschung zu haben, und die Gruppe sollte neben der kontinuierlichen interdisziplinären Zusammenarbeit international Grenzen überbrücken." Am Anfang habe das nicht funktioniert, weil diese neue Ausrichtung der Promotion noch nicht bekannt war. "Es sind die internationalen Systeme, die DoktorandInnen immer noch als Studenten betrachten", kritisiert Rügge in diesem Zusammenhang, "wir taten das nicht und auch heute tun wir es nicht." 

Die IGS brach 2005 mit ihrer Gründung auch mit den bestehenden Strukturen. Das Land Bremen steuerte eine bestimmte Anzahl an Stipendien bei, die Hälfte musste aus Drittmitteln gegenfinanziert werden. Dann musste man Kandidaten finden. Wie sich herausstellte, war dies die größte Herausforderung. "Die Deutschen waren Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter gewohnt und in den Fachbereichen Informatik und Produktionstechnik gab es viele Stellen. Das waren schlechte Voraussetzungen für unser Vorhaben. Wir verfügten also über Stipendien, hatten aber Schwierigkeiten BewerberInnen zu finden. Es war paradox. Im ersten Jahr gab es deshalb eine Kohorte von sechs bis acht Leuten." Jedes Jahr aufs Neue gab es seitdem Ausschreibungen. Mit der richtigen Vermarktung kamen auch immer mehr Bewerbungen aus dem Ausland, die von den Stipendien des Landes Bremen profitierten. Die nächste Herausforderung ließ nicht lange auf sich warten: "Jetzt hieß es externe Stipendien einzuwerben. Im Laufe der Jahre wurde das Programm unserer IGS immer bekannter. Dann hat das Land Bremen seine Finanzierung in LogDynamics und die IGS reduziert. Die IGS wächst trotzdem weiter. Heute bekommt sie keinerlei Stipendien mehr vom Land Bremen, die Anzahl der DoktorandInnen steigt trotzdem stetig." Die Anschubfinanzierung hat sich also ausgezahlt.

Erst die IGS, dann ERASMUS MUNDUS

2013 ist es Rügge gelungen, die Universität Bremen in drei Konsortien von europäischen und asiatischen Universitäten einzubringen und so Zugang zur Mobilitätsförderung des ERASMUS MUNDUS-Programms der EU zu bekommen. Der Preis, den die IGS hierfür zahlen musste, war letzten Endes ein Glücksfall. Denn seitdem gibt es nicht nur Stipendien für Doktoranden, sondern auch für Bachelor- und Master-Studierende, Postdocs und Dozenten. "Auf einmal waren alle Qualifikationsstufen vertreten. Man könnte jetzt denken, dass man in einem Doktorandenprogramm nichts mit Master- und Bachelor-Studierenden anfangen kann. Auf den ersten Blick stimmt das auch. Ich musste mir etwas Neues überlegen, wie ich die Nicht-DoktorandInnen betreut bekomme. An der Uni Bremen haben wir zwar englischsprachige Lehrveranstaltungen, aber das sind in diesen technischen Bereichen so wenige, dass man das nicht wirklich anbieten konnte. Wir haben aber die Möglichkeit des "Forschenden Studierens". Also boten wir den StipendiatInnen individuelle Forschungsprojekte an. Schließlich konnten wir auch alle Stipendien vergeben." Durch die zunehmenden Projekte, Lehrveranstaltungen und General Studies wurde das Programm dann auch zunehmend für die Bachelor- und Master-Studierenden interessanter.

Im ersten Jahr des ERASMUS MUNDUS-Programms cLINK war dennoch Flaute angesagt. "Es gab sehr wenige Bewerbungen. Jeder im Ausland dachte: 'Deutschland und die deutsche Sprache'. Deutsch zu lernen schien für viele unmöglich", erinnert sich Rügge. Die Konsequenz: Bremen war nur die zweite oder dritte Wahl der Stipendiaten. "Alle wollten wegen der Sprache nach Großbritannien. Aber das hat sich mit dem dritten Jahr gedreht. Nachdem die ERASMUS MUNDUS-StipendiatInnen der ersten Stunde wieder zu Hause waren und dort erzählten, was sie in der IGS und an der Uni Bremen erlebt hatten, verzeichneten wir steigende Bewerberzahlen. Es hat nicht lange gedauert und die Leute kamen reihenweise." Insbesondere die gute Betreuung stieß bei den jungen Nachwuchswissenschaftlern auf Begeisterung. Das wiederum hat sich auch positiv auf die Doktoranden ausgewirkt. "Einer unserer Master-Studenten mit einem Mobilitätsstipendium hat nach Abschluss des Masters sein Visum sofort verlängert. Er kam aus Pakistan und hat sich im nächsten Programm auf die nächsthöhere Qualifikationsebene PhD beworben. Wir haben ihn für ein Promotionsstipendium ausgewählt. Das klappt natürlich nicht immer. Doch dank der Mundpropaganda haben wir mittlerweile zunehmend BewerberInnen, die bereits mit einem Stipendium in der Tasche nach Bremen kommen und hier mit Fokus auf Logistik promovieren wollen."

Seitdem waren dank des ERASMUS MUNDUS-Programms 43 Gastwissenschaftler mit einem Stipendium in Bremen, davon allein 9 DoktorandInnen in der IGS.

© WFB/Elster

Die Geschichte der vier ungleichen Freunde

Zurück zu der Reise nach Bhutan. Uns fällt hier eine interessante Analogie auf. Rügges Gastgeschenke mit Bremer Bezug - Schokolade von Hachez, Frühstücksbrettchen und Teebecher mit den Bremer Stadtmusikanten - sorgten in Bhutan für Begeisterung. "Die Reaktion war immer die gleiche", erzählt Rügge, "jeder sah in den Bremer Stadtmusikanten die vier ungleichen Freunde". Dabei handelt es sich um eine buddhistische Metapher, die der Geschichte unserer Stadtmusikanten ähnelt. Vier ungleiche Freunde, bestehend aus einem Elefanten, Affen, Hasen und Fasan, tun sich zusammen und pflanzen einen Mangobaum. Das gemeinsame Ziel der Ernte vor Augen, arbeiten sie zusammen, sodass der Mangobaum gedeiht und schon bald Früchte trägt. Dann klettert der Affe auf den Rücken des Elefanten, der Hase auf die Schultern des Affen und obenauf der Fasan. "Das Bild der vier ungleichen Freunde spiegelt wieder, dass man viel erreichen kann, wenn man zusammensteht. Man begegnet dieser Geschichte in jeder Ecke des Landes", erzählt Rügge und belegt dies mit zahlreichen Bilder, zum Beispiel dieses hier:

Die vier ungleichen Freunde sind in Bhutan wie die Bremer Stadtmusikanten in Bremen allgegenwärtig
Die vier ungleichen Freunde sind in Bhutan wie die Bremer Stadtmusikanten in Bremen allgegenwärtig © IGS/Rügge

Beide Geschichten passen zur IGS: "Man darf und soll unterschiedlich sein und gerade deswegen ist es so wichtig, auch mal Mitstreiter zu gewinnen, um gemeinsam stark zu sein und sein Ziel zu erreichen. Alles so zu nehmen, wie es ist – mitsamt der Stärken und Schwächen – und das Beste daraus zu machen, das ist das Entscheidende. Und das gilt auch für die IGS. Wenn die DoktorandInnen drei Jahre lang an ihren Projekten arbeiten und interdisziplinär kooperieren, mit ihren Stärken und Schwächen, unterstützen wir sie bei der Überwindung ihrer Schwächen und bauen auf ihre Stärken. Wir stellen uns individuell auf die Person ein und betreuen und entwickeln sie auch individuell. Denn Internationalität funktioniert nur mit interkulturellem Verständnis und den Herausforderungen der Logistik kann man besser in multidisziplinärer Zusammenarbeit begegnen."


Zur Person

Dr.-Ing. Ingrid Rügge ist Informatikerin, Geschäftsführerin der International Graduate School of Dynamics in Logistics (IGS) und die lokale Koordinatorin der ERASMUS MUNDUS-Projekte cLINK, FUSION und gLINK an der Universität Bremen. Ihre Arbeit liegt ihr am Herzen, entsprechend hoch ist ihr Engagement: "Wir meinen es ernst: Bei uns ist Internationalisierung kein Buzzword, wir füllen es mit Leben. Wir leben die Internationalität“, so Rügge.

Und die Ernsthaftigkeit zahlt sich aus: 2011 wurde das Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics) von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, acatech, für die Internationalität der Ingenieurpromotion ausgezeichnet. 


Noch mehr Einblicke in das Leben der internationalen Doktoranden an der International Graduate School for Dynamics in Logistics finden Sie im Bremer Uni-Schlüssel und auf den Seiten des EU-Mobilität-Programms ERASMUS MUNDUS.


Jetzt bewerben

Bis zum 31.Dezember 2016 ist das Bewerbungsportal des ERASMUS MUNDUS Programms gLINK offen für incoming und outgoing Bewerbungen auf allen Qualifikationsebenen. 


Wissenschaft persönlich
Was es bedeutet als Wissenschaftlerin im Forschungsverbund LogDynamics zu arbeiten, erfahren Sie im Stadtportal bremen.de: Die brasilianische Professorin Juliana Sagawa erzählt in der Rubrik Wissenschaft persönlich, warum und wie ihr Weg sie nach Bremen führte – und damit auch zu LogDynamics und zum BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik.


Mehr zu den Häfen und zur Logistik in Bremen und Bremerhaven erfahren Sie in der Rubrik Maritime Wirtschaft / Logistik oder bei Jörg Kautzner, Referent Industrie & Cluster, Tel.: 0421 361-32172, joerg.kautzner@wah.bremen.de

Mehr zum Bremer Wissenschaftsmarketing erfahren Sie in der Rubrik Marketing-Projekte oder bei Marlis Torka, Tel.: 0421 9600 523, marlis.torka@wfb-bremen.de

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26.06.2018
Fingerspitzengefühl und Augenmaß - virtuell mit dem Containerriesen auf der Weser

Vom Containerriesen zur kleinen Passagierfähre mit einem Klick, ein leichtes im neuen Schiffssimulator der Bremer Hochschule. Wir haben einen Blick hinter das Steuerrad geworfen. Und festgestellt, dass wir auch an Land seekrank werden können.

Luft- und Raumfahrt
25.06.2018
Women in Aerospace – ein Netzwerk, das Frauen in der Raumfahrt fördert

Raumfahrt ist nicht nur Männersache. Das weltweit agierende Netzwerk Women in Aerospace (WIA) möchte die Chancen von Frauen auf Führungspositionen und ihre Sichtbarkeit in der Luft- und Raumfahrtbranche erhöhen – auch in Bremen. Ein Interview mit Antonella Sgambati und Michaela Cantisani, Koordinatorinnen von WIA Bremen.

Erfolgsgeschichten
22.06.2018
Nevaris Bausoftware siedelt sich in Bremen an

Bestens bekannt in der Baubranche ist die NEVARIS Bausoftware GmbH. Seit Mai dieses Jahres betreibt die NEVARIS-Zentrale ihr Geschäft von der Airport-Stadt Bremen aus. 60 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bearbeiten hier jetzt auf 1.700 Quadratmetern Bürofläche Märkte in ganz Europa.

Gewerbeflächen
20.06.2018
Gewerbegebiete in Bremen: Flächen für individuelle Bedürfnisse

Ob Logistikbranche im GVZ Bremen, Forschungsinstitute im Technologiepark oder internationale Unternehmen in der Airport-Stadt – in Bremen finden Firmen das passende Gebiet. Vielleicht auch ein Branchenmix für mehr Kreativität? Wir zeigen Ihnen, welches Gewerbegebiet zu Ihnen passt.

Wissenschaft
18.06.2018
Algorithmen gegen den Bienenschwund

Viele Bienenarten sind gefährdet. An der Uni Bremen läuft daher das Projekt „Bee Observer“ (dt.: Bienenbeobachter): Forscher, Imker und freie Entwickler kooperieren, um dem Bienenschwund entgegenzuwirken. Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Bürgern ist in dieser Form ein Novum.

Stadtentwicklung
12.06.2018
Studieren, forschen und leben im Technologiepark Bremen

19.500 Studierende auf dem Campus, zahlreiche Forschungsinstitute und High-Tech-Unternehmen, Parks, Hotellerie, Gastronomie und natürlich das Science Center Universum Bremen – der Technologiepark Bremen ist einer der erfolgreichsten Deutschlands. Was ist sein Geheimnis?

Luft- und Raumfahrt
11.06.2018
Wissenschaft Persönlich: Dr. Eva Hackmann

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Eva Hackmann vor, Leiterin der Arbeitsgruppe Gravitationstheorie am Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
06.06.2018
Ein exklusiver Club für die globale Logistik

Weil die Bremer Spedition Alexander Global Logistics in ihrem Geschäftsfeld Projektladung kein geeignetes Bündnis fand, entschloss sie sich, kurzerhand selbst eins zu gründen. Mit globalem Erfolg.

Maritime Wirtschaft und Logistik
05.06.2018
Bremen baut einen Roboter für das Containerpacking

Bei der Entladung von Seecontainern ist Handarbeit gefragt. Ganz schön exotisch für die automatisierte und digitalisierte Logistikwelt von heute. Eine Bremer Forschungsprojekt will das mit IRiS ändern - dem Anpacker unter den Robotern.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.05.2018
Keine Chance für Lkw-Planenschlitzer

Lkw-Ladungsdiebstähle sind ein zunehmendes Problem für Spediteure und Versicherer. Der Bremerhavener Student Andreas Gießler hat deshalb mit seiner von ihm entwickelten „Alarmplane“ für viel Furore in der Branche gesorgt. Sobald Langfinger anfangen, eine Plane aufzuschlitzen, ertönt ein Signal und vertreibt die Täter.

Wissenschaft
28.05.2018
Wissenschaft in Bremen: forschen und leben an der Weser

35.000 Studierende an acht Hochschulen und zahlreiche Großforschungsinstitute, die miteinander erfolgreich zusammenarbeiten. Bremen ist ein beliebter Wissenschaftsstandort. Wir haben mit Forscherinnen und Forscher über ihre Arbeit und ihr Leben in Bremen und Bremerhaven gesprochen.

Erfolgsgeschichten
25.05.2018
Glocke Bremen: Astreine Akustik

Ob die Sopranistin Cecilia Bartoli, der Bassbariton Bryn Terfel oder der Dirigent Herbert von Karajan – die Bremer Glocke hat dank ihrer herausragenden Akustik schon etliche Musikerherzen erobert. Das über die Grenzen der Hansestadt bekannte Konzerthaus im Art-Decó-Gewand wurde vor 90 Jahren eröffnet.

Erfolgsgeschichten
18.05.2018
Stuhl mit Elefantenbein: Wie Möbelbau Kulturen verbindet

Werkstatt für Designentwicklung und Möbelbau, aber auch Experimentier- und Denkraum für neue Lebensentwürfe: So beschreiben die Initiatorinnen Paula Eickmann und Tanja Engel ihr Projekt Weserholz in Bremen. Junge Menschen, die noch nicht lange hier leben, lernen tischlern – aber nicht nur. Ein neuer Ansatz, der selbst in Bayern überzeugt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
16.05.2018
Strippenzieher auf Superyachten

Darf es die komplette elektrotechnische Ausrüstung einer Superyacht sein, eine durchautomatisierte Produktionsanlage oder doch lieber ein hochspezialisierter Roboter? Bei der besecke GmbH & Co. KG im Gewerbegebiet Steindamm im Bremer Norden kümmern sich Automatisierungsexperten um alles von der Planung, dem Einbau und dem Betrieb bis zur Wartung und dem Refit solcher Anlagen.

Luft- und Raumfahrt
14.05.2018
Künstliche Intelligenz made in Bremen

Künstliche Intelligenz ist kein Computerprogramm, sondern eine Herausforderung: Wie findet sich ein Roboter in einer realen, nicht planbaren Umgebung zurecht? Lösungen dafür werden seit 30 Jahren im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz entwickelt. Der Bremer Standort ist dabei so erfolgreich, dass die Mitarbeiter jetzt ein eigenes Unternehmen gründen.

Erfolgsgeschichten
11.05.2018
Team Beverage verlegt Hauptsitz nach Bremen

Vom niedersächsischen Wildeshausen nach Bremen: Team Beverage hat im April 2018 seinen Hauptsitz in die Hansestadt verlegt. Das Unternehmen ist Dienstleister für die Getränkebranche in der Gastronomie, im Convenience-Sektor sowie im Einzel- und Großhandel. Jetzt geht die Erfolgsgeschichte im Gewerbegebiet Airport-Stadt weiter.

Internationales
09.05.2018
Eine Vietnamesin auf Stippvisite in Bremen

Huong Thi Hoang ist die neue Stimme der Bremer Wirtschaftsförderung in Vietnam. Das Land ist mit seiner schnell wachsenden Wirtschaft bei internationalen Investoren sehr beliebt. Nun besuchte Hoang zum ersten Mal Bremen – und erlebte an ihrem ersten Tag gleich eine große Überraschung.

Start-ups
08.05.2018
Die jungen Wilden von der Weser

Die Yachtbauer von Bente mischen den Segelbootmarkt mächtig auf. Die Bremerhavener haben sich das Image von wilden Revoluzzern erarbeitet. Mit ihrem Erstlingswerk Bente24 feiern sie Markterfolg nach Markterfolg. Jetzt planen sie den nächsten Coup. Das Geheimnis ihres Erfolgs? Lässigkeit, Stil und kein (Ruder)Blatt vor dem Mund.

Wissenschaft
07.05.2018
Wissenschaft Persönlich: Dr. Sebastian Bartsch

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Sebastian Bartsch vor, Teamleiter für "Verhaltenssteuerung, Simulation und Evaluation" am DFKI Robotics Innovation Center. Er forscht in den Bereichen Raumfahrtrobotik und Autonomes Fahren.

Erfolgsgeschichten
27.04.2018
Zweites Leben für ausgediente Energiespender

Im Alltag sind Batterien und Akkus unverzichtbare Helfer. Doch wenn ihnen die Energie ausgeht, werden sie zum Umweltproblem. Die Redux GmbH in Bremerhaven nimmt sich diesem an: Das Unternehmen ist der weltweit führende Recycler von Gerätebatterien. Jetzt hat es auch ein Verfahren für den Umgang mit problematischen Lithium-Ionen-Akkus entwickelt.

Einzelhandel
26.04.2018
Bio-Unterwäsche made in Bremen – Zwei Kanadierinnen eröffnen Pop-up-Store

Zwei Schwestern aus Kanada produzieren und verkaufen mitten in der Bremer Innenstadt nachhaltige und biologisch zertifizierte Dessous. Warum gerade Bremen? Wir haben die beiden weitgereisten Modedesignerinnen dazu befragt.

Erfolgsgeschichten
20.04.2018
Meisterliches Blech

Ob Barocktrompete, Bassposaune oder Triangel – die Instrumente der Bremer Meisterwerkstatt Thein Brass genießen Weltruhm. Jazzgrößen wie Uli Beckerhoff und Klassikhelden stehen gleichermaßen auf die Handwerkskunst mit Tradition aus der Hansestadt.

Start-ups
18.04.2018
Innovationen fördern – mit ZIM-Netzwerken

Innovationen sind das Lebenselixier von Unternehmen. Warum ist es dann so schwer, innovativ zu sein? Alltagstrott, Zeitmangel und Ressourcen stehen dem Mittelstand oft im Weg. Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundes hilft Unternehmen mit Fördermitteln, neue Ideen umzusetzen. Das Ziel: Innovation in einfach.

Luft- und Raumfahrt
16.04.2018
Wissenschaft Persönlich: Dr. Valerie Schröder

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Valerie Schröder vor, die für Airbus an der Entwicklung von CIMON, einem fliegenden, sprechenden kugelförmigen Roboter für die ISS arbeitet.

Einzelhandel
13.04.2018
Auf einen Sprung ins Viertel

Ein Einkaufsbummel in Bremen besitzt viele Facetten. Eine davon ist das Viertel mit seinem alternativen Angebot in zahlreichen inhabergeführten Geschäften. Mit dem ParkTicket Plus geht es schnell und kostenlos von Quartier zu Quartier.

Maritime Wirtschaft und Logistik
12.04.2018
Ein Container für alle Fälle

Vor über 50 Jahren revolutionierte der Container den weltweiten Güterverkehr. Inzwischen wird er jedoch nicht nur als eine reine Transportbox genutzt. Die CHS Container Group bietet eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen rund um den – zumeist eckigen – Behälter.

Stadtentwicklung
11.04.2018
Nicht von Pappe

Vor vier Jahren entschied sich die Thimm Gruppe einen Bremer Produktionsstandort in Betrieb zu nehmen. Im größten Güterverkehrszentrums (GVZ) Deutschlands produziert der Geschäftsbereich Thimm Packaging Systems die unterschiedlichsten Verpackungssysteme aus so genannten Multimaterialien - von komplexen Automobilteilen über sensible Elektronikgeräte bis hin zu kleinteiligem Zubehör.

Maritime Wirtschaft und Logistik
27.03.2018
13 Unternehmen aus dem Schiffbau und der maritimen Zulieferindustrie

Der Schiffbau ist ein bedeutender Wirtschaftszweig innerhalb der Bremer maritimen Wirtschaft. International renommierte Zulieferer und junge, innovative Unternehmen haben sich in Bremen und Bremerhaven angesiedelt. Wir zeigen 13 Unternehmen aus dem Schiffbau quer durch die Prozesskette.

Luft- und Raumfahrt
26.03.2018
Wissenschaft Persönlich: Prof. Dr.-Ing. Uwe Apel

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr.-Ing. Uwe Apel vor, Studiengangsleiter Luft- und Raumfahrttechnik an der Hochschule Bremen und stellvertretender Leiter des Instituts für Aerospace Technologie.

Erfolgsgeschichten
23.03.2018
Von der Kunst, eine Blechbox in Szene zu setzen

Wer Altkleider, Schuhe, Elektroschrott oder abgelaufene Medikamente entsorgt, wirft sie oft in Sammelbehälter. Was viele nicht wissen: Eine große Zahl dieser Container kommt aus Bremen. Das Unternehmen JO-BA hat sich damit europaweit als Marke etabliert – und will auch in Sachen Nachhaltigkeit Zeichen setzen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
21.03.2018
Auf große Fahrt: Segelschiff „Grönland“ ist das älteste Polarforschungsschiff der Welt

Sie hat die erste deutsche Arktisexpedition im Jahr 1868 ins Nordmeer gebracht: die „Grönland“. Im Mai jährt sich der Start zum 150. Mal. Der Einmaster gehört heute zur Flotte des Deutschen Schiffahrtsmuseums in Bremerhaven, das dieses Jubiläum beim Seestadtfest mit Aktionen rund um das immer noch aktive Schiff feiert.

Wissenschaft
12.03.2018
Mit dem Eis-Maulwurf außerirdischem Leben auf der Spur

Gibt es außerirdisches Leben? Informatiker der Universität Bremen arbeiten an einer Sonde, die eines Tages auf dem Saturnmond Enceladus Leben aufspüren soll. Dort wurden bereits aktive Eisgeysire entdeckt. Darunter könnte Wasser sein: die Voraussetzung für Leben. Der nächste Test unter Extrembedingungen führt die Wissenschaftler im Sommer in die Alpen.

Internationales
09.03.2018
Süße Ware im Fass: Dewin GmbH importiert Honig aus China

Wenn die chinesischen Bienen wüssten, wie weit ihr Honig gereist ist: Im Januar 2018 kamen zehn Container mit Honigfässern aus China in Bremerhaven an. Aber war auch tatsächlich Bio-Honig drin? Natürlich! Dewin-Geschäftsführer Lin Zhao arbeitet eng mit Bremer Laboren zur Qualitätssicherung zusammen. Die Nähe zu ihnen war entscheidend für seine Standortwahl.

Maritime Wirtschaft und Logistik
07.03.2018
Logistik mit Leuchtkraft

Seit der Gründung 1980 ist die Bremerhavener Spedition GCD Glomb Container Dienst auf den Transport von Seecontainern spezialisiert. In der zweiten Generation hat sich das Unternehmen zu einem Anbieter von passgenauen Logistikkonzepten und -dienstleistungen weiterentwickelt.

Wissenschaft
05.03.2018
Wissenschaft Persönlich: Paul Zabel

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Raumfahrtingenieur Paul Zabel vor, der für das EU-Projekt EDEN ISS Gemüse in der Antarktis anbaut.

Start-ups
23.02.2018
Tüte statt Tonne

Das Bremer Start-up FoPo sieht sich als Lebensmittelretter: Unansehnliches, aber trotzdem schmackhaftes Gemüse und Obst wird zu Pulver verarbeitet. Es kann für Smoothies verwendet oder in den Joghurt gerührt werden. Geholfen hat bei der erfolgreichen Unternehmensgründung die Bremer Initiative kraftwerk – city accelerator bremen.

Unternehmensservice Bremen
22.02.2018
Grüne Mode – Wie Sonja Stellmann sich mit Ecoture einen Traum erfüllt

Sonja Stellmann arbeitete gern in der Textilbranche – bis sie eines Tages durch eine Demonstration bei einem Kunden ins Grübeln kam. Seitdem hat sich viel für sie geändert. Mittlerweile betreibt sie unter dem Namen „Ecoture – eco & fair trade fashion“ zwei Läden mit fairer Bio-Kleidung. Und die Ideen gehen ihr noch lange nicht aus.

21.02.2018
Gründen in Bremen: Acht Start-ups, die zeigen, wie es geht

Wie wird aus einer Idee ein Unternehmen? Diese acht Start-ups aus Bremen machen es vor und zeigen, dass eine Gründung in der Hansestadt gleichzeitig den Grundstein für ein erfolgreiches Business ist. Wer dahinter steckt? Dazu hier mehr!

Luft- und Raumfahrt
20.02.2018
Wohnraum für den Mond

Auf dem Mond sollen eines Tages Astronauten leben und forschen, und auch eine Besiedlung des Mars ist inzwischen mehr als nur ferne Utopie. Doch wie können Menschen in außerirdischer Umgebung wohnen? Das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen arbeitet an einer Lösung.

Erfolgsgeschichten
16.02.2018
Bienen aus Bremen mieten – eine Idee mit Erfolg

„Wir können Bremen zur ersten Bienen-Hauptstadt machen!“ – mit dieser Idee trat Dieter Schimanski beim ersten Wettbewerb „Ideen für Bremen“ 2016 an und gehörte zu den sieben Gewinnern.

Neu in Bremen
15.02.2018
Wenn Mut zum Risiko auf Fantasie trifft

Ein wortwörtlich schillerndes Beispiel einer erfolgreichen Unternehmensansiedlung in der Überseestadt Bremen ist das GOP Varieté-Theater. Das neu gebaute GOP-Haus war der erste Kulturbaustein im Quartier, wurde komplett privat finanziert und entführt seine Gäste seit Herbst 2013 in die Welt der Artistik und Comedy auf international hohem Niveau.

Lebensqualität
14.02.2018
We love Bremen: sieben Liebeserklärungen

Ob Wasser, Menschen oder kurze Wege: Lebensqualität wird bei uns im Norden groß geschrieben. Menschen aus verschiedenen Ländern und Städten erzählen, warum sie sich in Bremen verliebt haben.

Erfolgsgeschichten
14.02.2018
Zwölfjährige Jungstudentin feiert am Klavier Erfolge

Sophia Lewerenz ist ein Phänomen: Die Zwölfjährige ist an der Hochschule für Künste (HfK) Bremen bereits seit zwei Jahren als Jungstudentin eingeschrieben. Die Bremerin verzaubert mit ihrem Klavierspiel regelmäßig ihre Zuhörer und überzeugt auch bei internationalen Wettbewerben. Für sie schuf eine Jury sogar spontan einen Sonderpreis.

Wissenschaft
05.02.2018
Wissenschaft Persönlich: Dr.-Ing. Alexander Schneider

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr.-Ing. Alexander Schneider von OHB SE vor – Leiter des Projekts Electra, das einen voll elektrischen Telekommunikationssatelliten hervorbringen soll.

Wissenschaft
29.01.2018
Dem Geheimnis der Schokolade auf der Spur

Schokolade wird in Deutschland bereits seit Jahrhunderten konsumiert. Dennoch ist bis heute über die Inhaltsstoffe des Kakaos weniger bekannt als von anderen Genussmitteln wie Kaffee oder Wein. Das wollen Forscher der Bremer Jacobs University ändern. Für einen Schweizer Schokoladenproduzenten analysieren sie Kakaofrüchte. Dabei machten sie eine sensationelle Entdeckung.

Neu in Bremen
25.01.2018
Brefeo verkauft Möbel aus der Türkei nach Afrika

Fatih Özdemir lässt Möbel in der Türkei produzieren und verkauft sie an Kunden insbesondere in Afrika und im Mittleren Osten. Theoretisch könnte er den Handel von jedem Ort der Welt aus betreiben, aber aus gutem Grund hat er sich für Bremen entschieden und hier die Brefeo Hanse GmbH gegründet.

Wissenschaft
22.01.2018
Molekularbiologen der Universität Bremen weisen seltenes Phänomen nach

Wenn sich Pflanzen fortpflanzen, können dabei überlebensfähige Nachkommen mit drei Eltern herauskommen. In der Natur kommt dieses Phänomen so selten vor, dass es die Forschung bisher übersehen hat. Molekularbiologen der Uni Bremen haben jetzt erstmals den Nachweis dafür geliefert – und erschließen damit neues Potenzial für die Pflanzenzüchtung.

Erfolgsgeschichten
19.01.2018
Bremerhavens Hip-Hop-Wunder

Deutschlands Hip-Hop-Hoffnung kommt aus Bremerhaven. Leonie Brouwer-Pohlenz ist erst 14 Jahre alt, auf den Tanzflächen der Welt aber schon ein alter Hase. 14 Stunden trainiert sie in der Woche für ihren größten Traum: die beste Hip-Hop-Tänzerin der Welt zu werden. Das soll im kommenden Jahr endlich gelingen – bei der Weltmeisterschaft in Bremerhaven.

Gewerbeflächen
18.01.2018
Loftex GmbH: Mehr Platz für mehr Pflegetücher

Im Krankenhaus- und Pflegebereich spielt Hygiene eine große Rolle. Das fängt schon bei der Qualität der Reinigungs- und Pflegetücher an. Die Loftex GmbH hat an ihrem neuen Standort im Bremer Industrie-Park ideale Bedingungen, diese Ansprüche zu erfüllen und setzt so ihre mehr als 40-jährige Erfolgsgeschichte fort.

Maritime Wirtschaft und Logistik
11.01.2018
Kontrolle bis zum Übermaß

Für den Umschlag in den Seehäfen sind sie unverzichtbar: Tallys kontrollieren, messen und zählen die Ladung beim Laden und Löschen. Jeder Zentimeter zählt. Ein Besuch beim Tally Service Runge in Bremerhaven.

Internationales
10.01.2018
Warum Bremen für Savannah so wichtig ist

Die Wirtschaftsförderer von Savannah haben sorgfältig recherchiert: Auf der Suche nach deutschen Partnerstädten für Außenhandel und Kooperationen stand Bremen ganz oben auf ihrer Liste. Bei einem Delegationsbesuch in Bremen haben sie deutlich gemacht, warum ihnen die Beziehungen zum Zwei-Städte-Staat so wichtig sind.

Wissenschaft
21.12.2017
Warum geistiges Eigentum das wahre Kapital eines Unternehmens ist

Patent, Marken, Urheberrecht. Für viele ein schwieriges Thema, nicht für die Kanzlei Eisenführ Speiser. Patentanwalt Holger Veenhuis sprach mit uns über geistiges Eigentum, Innovationspotenzial in Bremen und Überzeugungskraft.

Maritime Wirtschaft und Logistik
18.12.2017
Gute Unterhaltung an Bord: Bremer Mittelständler bringt Ton und Bild auf Megayachten

Das Bremer Unternehmen Home & Marine arbeitet in einer Branche, die ebenso von Faszination wie von größter Diskretion geprägt ist: Sie stattet Megayachten mit komplexen Entertainmentsystemen aus. Über Kunden und Aufträge wird nicht gerne gesprochen. Mehr als 100 Yachten hat Home & Marine seit der Firmengründung vor gut 25 Jahren ausgestattet.

Maritime Wirtschaft und Logistik
13.12.2017
Fischsommeliers sind Kenner ihres Fachs

Es gibt den Sommelier für Bier, Käse, Fleisch und den für Wein – für Fisch bisher aber nicht. Das hat sich geändert. An der Transgourmet Seafood Akademie in Bremerhaven absolvierten die europaweit ersten Fischsommeliers ihre Prüfungen. 2018 werden zwei weitere Fortbildungen angeboten – sie sind bereits ausgebucht.

Erfolgsgeschichten
08.12.2017
„Wir sind Sammler, aber keine Jäger“

Was viele nicht wissen: Bremen hat im Ländervergleich die zweithöchste Dichte an Stiftungen. Eine von ihnen ist die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die große und kleine Kulturprojekte in der Hansestadt und bundesweit fördert. Für sein Mäzenatentum bekam das Ehepaar Hollweg bereits den Maecenas-Preis.

Gewerbeflächen
07.12.2017
Eine Tischlerei wird zum Erlebnis

Ron Petrović hat lange gesucht und vor knapp drei Jahren endlich seine eigene Tischlerei gegründet. In Bremen-Blumenthal ist er mit Möbeln sowie Schiffs- und Innenausbau gestartet. Inzwischen hat er ein weiteres Feld für sich entdeckt, das seine Tischlerei zu einem echten Erlebnis macht.

Neu in Bremen
01.12.2017
Bremen – vielfältig und international

Bunt, weltoffen, international: Bremen gehört laut aktueller Studie zu den beliebtesten Standorten für ausländische Investoren. Hier einige Unternehmen, die sich 2017 in der Hansestadt angesiedelt haben.

Brexit
30.11.2017
Alles auf eine Karte - Warum Zareer Dadachanji dank Brexit zum Deutschen wurde

Auf den Brexit wollte Dr. Zareer Dadachanji nicht tatenlos warten. Seit Anfang des Jahres hat er einen deutschen Pass. Vorteile habe der Brexit nicht, ist er sich sicher. Der Physiker baut von Bremen aus gemeinsam mit seiner Frau die Firma Model Quant Solutions auf. Deren Kunden sitzen hauptsächlich in Großbritannien.

Erfolgsgeschichten
24.11.2017
Auf der Suche nach der digitalen Freiheit

Der Umgang mit Software ist für uns so alltäglich, dass wir Herstellern nahezu blind Daten anvertrauen. Die Bremer Univention GmbH geht einen anderen Weg: Bei ihrer Open-Source-Software kann jeder nachprüfen, was mit den Daten geschieht. Das macht die Digitalisierung ein Stück sicherer und transparenter.

Maritime Wirtschaft und Logistik
22.11.2017
Die Umschlagszahlen der bremischen Häfen auf einen Blick

Der Autoumschlag boomt, die stadtbremischen Häfen florieren, der Containerumschlag geht leicht zurück – das sind die Eckdaten der Hafenstatistik für die ersten drei Quartale im Jahr 2017. Wir haben die wichtigsten Kennzahlen in einer Grafik aufbereitet.

Wissenschaft
20.11.2017
Wissenschaft Persönlich: Dr. Kerstin Haller

Im Rahmen unserer Reihe "Wissenschaft Persönlich" erzählt Dr. Kerstin Haller, warum sie ihren Job als Leiterin Ausstellung und Didaktik im Universum® Bremen liebt, was sie am Wissenschaftsstandort Bremen schätzt und wie ihr Freimarktstand aussehen würde.

Automotive
17.11.2017
Fahrerlose Autos der Zukunft: Bremer Wissenschaftler tüfteln mit

Am Computer arbeiten, während das Fahrzeug die Steuerung übernimmt, so könnte die Zukunft des Autofahrens aussehen. In Bremen arbeiten sie dran: Auf den Straßen sind Wissenschaftler der Universität mit einem ersten Testauto unterwegs. Erfahrungen aus der Raumfahrtforschung fließen dabei mit ein.

Bremer Umweltpreis
15.11.2017
GreenBoats oder die Revolution im konventionellen Kunststoffbootsbau

Ein Boot aus nachhaltigen Rohstoffen - damit sorgt die kleine Bremer Werft GreenBoats aktuell für Aufmerksamkeit. Statt mit Glasfasern und Kohlefaserverbundstoffen wird in Horn-Lehe mit Naturfasern wie Flachs, Kork und sogenannten „grünen Epoxidharzen“ auf Leinölbasis gebaut. Eine Kombination, die den konventionellen Kunststoffbootsbau aufmischt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
14.11.2017
„Bananenschalen gehören nicht ins Meer“ – Reederei führt einzigartigen Umweltstandard in der Schifffahrt ein

Die Bremerhavener Reederei Innoven hat einen neuen Öko-Schiffstyp geschaffen: Das „Lowest Emission Vessel“ zeichnet sich durch geschlossene Kreislaufsysteme an Bord und einen umweltfreundlichen Antrieb aus. Das Unternehmen betreibt drei Schiffe, die nach diesen Maßgaben umgebaut wurden. Nun steht ein erster Neubau an.

Internationales
09.11.2017
Purpurmais und Passionsfrüchte aus Peru

Quinoa ist bereits ein Renner, Maracuja auch, aber kaum jemand in Europa kennt lila Maispulver. Das will der Peruaner Alejandro Leon ändern. Er hat die Albrecht und R GmbH in Bremen gegründet, im- und exportiert Obst und Gemüse aus Südamerika und weiß um die guten Eigenschaften von Purpurmais für die Gesundheit.

Luft- und Raumfahrt
06.11.2017
Mit Blech, Charme und Schablone – Die Rekonstruktion der Condor in Bremen ist Detektivarbeit

Sie war nicht irgendein Passagierflugzeug. Sie war eine Legende: Die in Bremen gebaute viermotorige Focke-Wulf FW 200 Condor überquerte als erstes Passagierflugzeug nonstop den Großen Teich. Dank der Hartnäckigkeit und Akribie Dutzender Bremer Rentner können sich Luftfahrtfreunde bald wieder an ihrem Anblick erfreuen.

Wissenschaft
06.11.2017
Wissenschaft Persönlich: Dr. Herbert Juling

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Herbert Juling, Leiter der Forschungsabteilungen Baustoffmikroskopie und Metallographie am Institut für Werkstofftechnik (IWT) vor.

Erfolgsgeschichten
01.11.2017
EFRE‐Beteiligungsfonds: Sicher in den eigenen vier Wänden

Auch im hohen Alter in den eigenen vier Wänden leben – ein Traum vieler Menschen. Das Start‐up oldntec möchte dabei helfen. Mit einer kleinen, handlichen Box schaffen sie Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Die BAB fördert mit dem EFRE‐Beteiligungsfonds Bremen die Idee des jungen Unternehmens.

Erfolgsgeschichten
27.10.2017
Union Brauerei in Bremen-Walle: Bier brauen und Häuser bauen

Die Union Brauerei hat mit feinem Craft Beer das brachliegende Brauereigelände in Bremen-Walle wieder zu neuem Leben erweckt. Dazu wurde sie mit Mitteln aus dem Landesinvestitionsförderprogramm unterstützt. Jetzt sind auf dem Gelände auch noch Wohnungen entstanden – ein Traum. Nicht nur für Bierliebhaber.

Maritime Wirtschaft und Logistik
25.10.2017
Fischereiforschung der Zukunft

Mit einem 40 Millionen Euro teuren Neubau in Bremerhaven fasst der Bund seine Fischerei-Forschungsinstitute an einem Ort zusammen – statt wie bisher an vier. Die Arbeitsbedingungen sollen so optimiert werden. Baustart war Ende 2014, bald ziehen 150 Forscher in das High-Tech-Gebäude ein.

Erfolgsgeschichten
24.10.2017
So geht das heute: Mit Crowdfunding clever Projekte finanzieren

Seit zwei Jahren haben Gründer, Erfinder und Kreative in Bremen und Bremerhaven die Chance, über die lokale Crowdfunding-Plattform Schotterweg der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven und der WFB um finanzielle Unterstützung im Web zu werben. Mit Erfolg: Mehr als 330.000 Euro sind bislang in Start-ups und Projekte geflossen.

Luft- und Raumfahrt
23.10.2017
Raumfahrt studieren in Bremen

Wichtige Teile der Trägerrakete Ariane kommen ebenso aus Bremen wie ein Labor für die internationale Raumstation ISS oder Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo: Die Stadt an der Weser hat sich längst als einer der bedeutendsten Raumfahrtstandorte Europas etabliert. Die Uni Bremen trägt dem Rechnung und hat jetzt zwei einzigartige internationale Masterstudiengänge gestartet.

Erfolgsgeschichten
20.10.2017
Im Notfall Hypnose

Viele kennen Hypnotiseure aus dem Fernsehen oder von der Showbühne. Dass sich Hypnose in der Medizin als schonende Behandlungsmethode einsetzen lässt, ist wenigen bekannt. Das bundesweit einzigartige Ausbildungsinstitut für Notfall-Hypnose in Bremen will das ändern: Mediziner, Rettungssanitäter und Notfallseelsorger lernen dort, wie sie die Schmerzen von Patienten mit Worten lindern können.

Wissenschaft
16.10.2017
Mitmachen und Wissen schaffen

Der Standort Bremen bietet viele Highlights für Wissenschaftsinteressierte. Ob in Museen oder auf Veranstaltungen: Experimente und Ausstellungen machen Forschung für Groß und Klein lebendig. Lassen Sie sich für Ihre nächste Erlebnistour inspirieren!

Maritime Wirtschaft und Logistik
11.10.2017
Houston, wir haben kein Problem!

Mit der Visioboxx können Logistiker ihre Container ins digitale Zeitalter bringen: Die handliche Box sendet Standort- und Sensordaten weltweit mobil ins Internet. Mit dem Nachrüstgerät will die Bremer Tochter OHB Logistics Solutions des Raumfahrtkonzerns OHB mehr Transparenz in die Lieferkette bringen.

Wissenschaft
09.10.2017
Wissenschaft Persönlich: Prof. Dr. Barbara Stiller

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Barbara Stiller, Leiterin des Instituts für musikalische Bildung in der Kindheit an der Hochschule für Künste Bremen vor.​

Start-Ups
06.10.2017
„my opinion“ liefert Kundenfeedback in Echtzeit

Der direkte Dialog mit den Kunden ist Gold wert. Doch was denken diese über Unternehmen? Mit der Anwendung „my opinion" der smart insights GmbH erhalten Firmen in Echtzeit Meinungen und können unmittelbar reagieren.

Automotive
29.09.2017
Unter Strom – Elektroflitzer im Eigenbau

In der Formula Student kämpfen Studierende mit selbst konstruierten Formel-Rennfahrzeugen aus aller Welt um den Sieg, unter anderem beim Saisonfinale in Hockenheim. Ein Bremer Team ist seit 2013 mit einem Elektrorennwagen dabei. Ihr ambitioniertes Ziel: die Top Ten.

Digitalisierung / Industrie 4.0
26.09.2017
Darf ich vorstellen? Pepper – der intelligente Roboter aus Bremen

Sieht so der Verkäufer der Zukunft aus? Das Bremer Start-up Blackout Technologies entwickelt mit „Pepper” europaweit einzigartige Software auf Basis von künstlicher Intelligenz. Er wird uns schon bald in Geschäften, auf Messeständen oder in der Krankenpflege begegnen. Ein Besuch in der Bremer Robo-Schmiede.

Luft- und Raumfahrt
25.09.2017
Frische Brötchen für das Weltall

Wenn Astronauten eines Tages zum Mars fliegen wollen, müssen sie sich unterwegs mit Nahrung versorgen. Ein Teil der Lösung könnte sein, dass sie selbst Getreide anbauen und Brot backen. Das Start-up „Bake in Space“ aus Bremen ist kurz davor, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Start-ups
22.09.2017
Neues Altes – wie mySWOOOP mit gebrauchten Geräten das Internet erobern möchte

mySWOOOP hat geschafft, wovon viele Gründerinnen und Gründer träumen: innerhalb von wenigen Jahren den Schritt vom Start-up zum Shooting-Star mit Millionenumsatz. Schlüssel des Erfolgs war der Einstieg des Bremer Traditionsunternehmens C. Melchers.

Neu in Bremen
21.09.2017
Velo Lab: mit dem Klapprad in die Selbstständigkeit

Stathis Stasinopoulos fehlte einst das ideale Klapprad für den Weg zur Arbeit durch Athen. Kurzerhand entwickelte der Ingenieur sein eigenes Modell: Folding Project ist leicht, bequem, klappbar in nur fünf Sekunden – und gab Stasinopoulos’ Leben eine unerwartete Wendung.